Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main

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Kunstgeschichte (ab WS 13/14), Master (FB9)

Fachspezifischer Anhang Kunstgeschichte (ab WS 2013/14), Master, Fachbereich 9 - Gemeinsame Prüfungsordnung

Fachspezifischer Anhang Kunstgeschichte  (ab WS 2013/14), Master, Fachbereich 9 – Gemeinsame Prüfungsordnung

Inhaltsangabe

PARAGRAPHENTEIL FB 9 GEMEINSAME PRÜFUNGSORDNUNG, MASTER

I Allgemeines

§ 01 - Geltungsbereich
§ 02 - Zweck der Prüfung
§ 03 - Akademischer Grade
§ 04 - Zulassung zum Studium
§ 05 - Gliederung des Studiums
§ 06 - Regelstudienzeit

II Studienstruktur und -organisation

§ 07 - Aufbau des Studiums; Module; Kreditpunkte
§ 08 - Lehrveranstaltungsformen; Zugang zu Modulen; Lehrveranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl
§ 09 - Studiennachweise (Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise)
§ 10 - Studienverlaufsplan; Informationen zum Studium, Studienfachberatung
§ 11 - Akademische Leitung und Modulkoordination

III Prüfungsorganisation

§ 12 - Prüfungsamt und gemeinsamer Prüfungsausschuss für die Master-Prüfungen
§ 13 - Prüfungsbefugnis; Beisitz bei mündlichen Prüfungen

IV Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren
§ 14 - Zulassung zur Masterprüfung und Entscheidung über die Zulassung
§ 15 - Modulabschlussprüfungen; Prüfungsformen
§ 16 - Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren
§ 17 - Versäumnis und Rücktritt
§ 18 - Nachteilsausgleich
§ 19 - Täuschung und Ordnungsverstoß
§ 20 - Anrechnung von Modulen und Leistungsnachweisen
§ 21 - Mündliche Prüfungsleistungen
§ 22 - Klausurarbeiten und Hausarbeiten
§ 23 - Masterarbeit

V Bewertung der Prüfungsleistung, Gesamturteil bei bestandener Prüfung

§ 24 - Bewertung der Prüfungsleistungen

VI Nichtbestehen und Wiederholung von Prüfungen; Nichtbestehen der Masterprüfung
§ 25 - Nichtbestehen und Wiederholung von Modulprüfungen; Wiederholungsfristen
§ 26 - Endgültiges Nicht-Bestehen der Masterprüfung oder Abbruch der Masterprüfung

VII Prüfungszeugnis, Urkunde, Diploma Supplement
§ 27 - Prüfungszeugnis
§ 28 - Masterurkunde
§ 29 - Diploma-Supplement

VIII Ungültigkeit der Masterprüfung; Prüfungsakten; Einsprüche und Widersprüche; Prüfungsgebühren

§ 30 - Ungültigkeit von Prüfungen
§ 31 - Einsicht in die Prüfungsakten; Aufbewahrungsfristen
§ 32 - Einsprüche und Widersprüche
§ 33 - Prüfungsgebühren

IX Schlussbestimmungen

§ 34 - In-Kraft-Treten


FACHSPEZIFISCHER ANHANG: Masterstudiengang Kunstgeschichte (ab WS 2013/14)

Paragraphenteil

I. Geltungsbereich
II. Gegenstand der Kunstgeschichte
III. Ziele des Masterstudiengangs
IV. Zulassung zum Masterstudiengang und Studienbeginn
V. Aufbau des Studiums
VI. Zulassung zur Masterprüfung
VII. Mastermodul gem. § 23
VIII. Bewertung der Prüfungsleistungen
IX. In-Kraft-Treten

Anhänge

1. Modulbeschreibungen für den Masterstudiengang Kunstgeschichte

Überblick
Modul 1: Bild- und Raumkonzepte
Modul 2: Transdisziplinäre Vertiefung 1
Modul 3: Medialität
Modul 4 Transdisziplinäre Vertiefung 2
Modul 5: Theorien und Kontexte
Modul 6: Transdisziplinäre Vertiefung 3
Modul 7: Exkursion
Modul 8: Profilierung
Modul 9: Masterqualifikation

2. Exemplarischer Studienverlauf

 

Paragraphenteil FB 9 Gemeinsame Prüfungsordnung

I Allgemeines

§ 01 - Geltungsbereich
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen der vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen und im Anhang aufgeführten Masterstudiengänge.

(2) Die fachspezifischen Bestimmungen zu den einzelnen Masterstudiengängen in den studiengangsspezifischen Anhängen dieser Ordnung sind Bestandteil dieser Rahmenordnung. Sie regeln insbesondere den Zugang zum jeweiligen Masterstudiengang, die Zielsetzungen des Masterstudiengangs sowie den Zweck der Modulprüfungen im Masterstudiengang und enthalten die Modulbeschreibungen für den Masterstudiengang.

§ 02 - Zweck der Prüfung
Die Master-Studiengänge sind konsekutive, forschungsorientierte Studiengänge, die zu einem für wissenschaftliche Tätigkeiten qualifizierenden zweiten akademischen Abschluss führen. Das Masterstudium soll Lern- und Kritikfähigkeit fördern und die Kompetenz vermitteln, sprach- und kulturwissenschaftliche Probleme zu erkennen und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden zu lösen. Sowohl Einzelleistungen als auch kooperatives Arbeiten sollen gefördert werden. Das Studium soll Studierende in die Lage versetzen, sich durch wissenschaftliches Denken und Arbeiten den sich verändernden Fragestellungen und Aufgaben in den sprach- und kulturwissenschaftlichen Fächern erfolgreich zu stellen und auf den Erwerb weiterführender akademischer Grade vorzubereiten.

§ 03 - Akademischer Grade
Aufgrund der bestandenen Masterprüfung verleiht der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität den akademischen Grad „Master of Arts“ (M.A.). Besonders befähigten Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge steht der Zugang zur Promotion offen. Näheres regelt die Promotionsordnung.

§ 04 - Zulassung zum Studium
(1) Die Zulassung zum Masterstudium setzt den erfolgreichen Abschluss eines Bachelorstudienganges oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss im Umfang von 180 CP bzw. 240 CP voraus. Näheres regelt der studiengangsspezifische Anhang. Bewerberinnen und Bewerber für zweisemstige Masterstudiengänge, die einen entsprechenden Studiengang erfolgreich absolviert haben, der weniger als die geforderten 240 CP umfasst, können in der Regel mit der Auflage zugelassen werden, die Differenz zwischen den absolvierten und den geforderten 240 CP nachzuholen. Näheres regeln die fachspezischen Anhänge. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ausländischer Studienabschlüsse ist das International Office der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu befragen.

(2) Studienbewerbern und -bewerberinnen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung für den Masterstudiengang den Abschluss ihres Bachelorstudiums noch nicht nachweisen können, kann unter Vorbehalt des Widerrufs die Einschreibung in den Masterstudiengang ermöglicht werden,wenn die Modulprüfungen im Bachelorstudiengang mit einer Durchschnittsnote bestanden sind, die es erwarten lässt, dass die für die Zulassung zum Masterstudium erforderliche Gesamtnote erreicht wird, und die Bachelorarbeit bereits eingereicht, aber noch nicht bewertet ist. Die Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen für die vorläufige Zulassung einen Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang sowie eine detaillierte Bescheinigung über den Stand und den voraussichtlichen Abschluss des Bachelorstudiums vorlegen. Die akademische Leitung des Studiengangs entscheidet im Einvernehmen mit der Vorsitzenden/ dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über die vorläufige Zulassung und die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen; im Zweifelsfall ist der Prüfungsausschuss einzuberufen. Werden die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang nicht innerhalb eines Semesters gegenüber dem Prüfungsausschuss nachgewiesen, ist dies durch den Prüfungsausschuss umgehend dem Studierendensekretariat zwecks Widerruf der vorläufigen Zulassung zum Masterstudiengang mitzuteilen.

(3) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber für einen Masterstudiengang, in dem die Unterrichtssprache Deutsch ist, müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.

§ 05 - Gliederung des Studiums
(1) Die Masterstudiengänge sind Vollzeitstudiengänge, die sich nach Maßgabe der jeweiligen studiengangsspezifischen Bestimmungen aus Modulen eines einzigen Faches oder aus Modulen mehrer Fächer zusammensetzen.

(2) Die fachspezifischen Bestimmungen für den Masterstudiengang legen fest, ob das Studium im Masterstudiengang nur zum Wintersemester oder auch zum Sommersemester begonnen werden kann.

§ 06 - Regelstudienzeit
(1) Die Regelstudienzeit beträgt für die Masterstudiengänge einschließlich aller Prüfungen und der Masterarbeit zwei bzw. vier Semester. Näheres regeln die fachspezifischen Bestimmungen.

(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaft und kooperierende Fachbereiche stellen im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicher, dass das Masterstudium bei Vollzeitstudium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.

(3) Das Studium kann nach der Hessischen Teilzeitstudienverordnung vom 23. Juli 2007 (GVBl. 2007, S. 530) ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgeführt werden. Für die Durchführung des Teilzeitstudiums sind die Regelungen der Hessischen Teilzeitstudienverordnung und die universitäre Satzung zum Teilzeitstudium maßgeblich. Bei Teilzeitstudium besteht kein Anspruch auf Bereitstellung eines besonderen Lehr- und Studienangebots.

(4) Soweit Prüfungen zu Beginn der Vorlesungszeit eines Semesters abgelegt werden, gelten sie als im vorangegangenen Semester erbracht.

II Studienstruktur und -organisation

§ 07 - Aufbau des Studiums; Module; Kreditpunkte
(1) Die Masterstudiengänge sind modular aufgebaut. Das Studium gliedert sich in Pflichtmodule und, nach Maßgabe der studiengangsspezifischen Bestimmungen, zusätzlich in Wahlpflichtmodule. Zu den Pflichtmodulen gehört die Masterarbeit. Die im jeweiligen Masterstudiengang zu absolvierenden Pflicht- und Wahlpflichtmodule sind in den studiengangsspezifischen Bestimmungen festgelegt.

(2) Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen. Die Module erstrecken sich in der Regel über zwei Semester. Die studiengangsspezifischen Bestimmungen enthalten die Modulbeschreibungen für die Pflicht- und Wahlpflichtmodule, aus denen sich insbesondere die Dauer des Moduls, sein Semesterwochenstundenumfang (SWS), seine Lehrinhalte und Lernziele sowie die Modulprüfung ergeben.

(3) Die Module werden in der Regel durch Prüfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse in die Gesamtbewertung der Masterprüfung eingehen. Die Modulprüfung kann nach der Modulbeschreibung entweder aus einer Prüfungsleistung als Abschluss des Moduls (Modulabschlussprüfung), aus einer Kumulation mehrerer Modulteilprüfungen oder aus einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung bestehen.

(4) Jedem Modul werden in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Sie umfassen neben der aktiven Teilnahme an den zu einem Modul gehörenden Lehrveranstaltungen und außeruniversitären Praktika auch die gesamte Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge (insbesondere Referate, Hausarbeiten und Praktika), die Vorbereitung auf und die aktive Teilnahme an Leistungskontrollen. Ein CP entspricht dem studentischen Arbeitsaufwand von ca. 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester in der Regel 30 CP vorgesehen.

(5) Für die in den Masterstudiengängen eingeschriebenen Studierenden wird im Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto geführt. Voraussetzung für die Vergabe von CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls, eventuelle Leistungsnachweise (§ 9), die nach Maßgabe der Modulbeschreibung im Modul erbracht werden müssen, sowie der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung.

(6) Für einen Masterstudiengang sind insgesamt 60 bzw. 120 CP zu erbringen. Näheres regeln die fachspezifischen Bestimmungen

§ 08 - Lehrveranstaltungsformen; Zugang zu Modulen; Lehrveranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl

(1) Zum Erreichen der Studienziele werden Lehrveranstaltungen in der Regel in folgenden Formen durchgeführt:

(V) Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Darstellung eines wissenschaftlichen Themas.

(Ü) Übungen/Tutorien erlauben den Studierenden Lehrstoffe zu vertiefen und vermitteln spezielle Fertigkeiten durch die Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Aufgaben.

(P) Proseminare und

(S) Seminare dienen dazu, eine definierte Aufgabenstellung zu bearbeiten und gegebenenfalls die Ergebnisse dieser Arbeit in einem mündlichen Vortrag und/oder einer schriftlichen Ausarbeitung zu präsentieren und zu diskutieren.

(K) In Kursen werden systematisch grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, v.a. Fremdsprachenkenntnisse, vermittelt und eingeübt.

(Kq) Kolloquien bieten den Studierenden in regelmäßigen wissenschaftlichen Gesprächen die Gelegenheit, ihre laufenden Forschungsarbeiten zu präsentieren und zu diskutieren (und so den wissenschaftlichen Austausch zu fördern).

(Pr) Praktika ermöglichen es den Studierenden, die Anwendung fachspezifischer Methoden inner- und außerhalb der Hochschule zu erproben.

(2) Die fachspezifischen Anhänge können weitere, fachspezifische Formen von Lehrveranstaltungen (wie Praktika und Projekte) oder Lehrformen unter Verwendung elektronischer Medien (E-learning) nennen.

(3) Ist der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung (s. § 10) abhängig, so enthalten die Modulbeschreibungen die notwendigen Festlegungen. Entsprechendes gilt, wenn der Nachweis der Teilnahme bzw. der erfolgreichen Teilnahme an einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls für den Zugang zu anderen Lehrveranstaltungen des gleichen Moduls erbracht werden muss. Die Überprüfung der Zugangsberechtigung erfolgt durch die Lehrenden der jeweiligen Veranstaltung.

(4) Ist zu erwarten, dass die Zahl der an einer Lehrveranstaltung interessierten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, ist durch den jeweiligen Leiter bzw. die Leiterin der Lehrveranstaltung ein Anmeldeverfahren durchzuführen. Die Anmeldevoraussetzungen und die Anmeldefrist werden im kommentierten Vorlesungsverzeichnis oder auf andere geeignete Weise bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft die Akademische Leitung des Studiengangs auf Antrag des Leiters bzw. der Leiterin der Lehrveranstaltung zunächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung oder ein Ferienkurs eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Akademische Leitung des Studiengangs ein Auswahlverfahren durchzuführen. Die Auswahl erfolgt nach der Notwendigkeit des Besuchs der Lehrveranstaltung im Hinblick auf den Studienfortschritt und, wenn in dieser Hinsicht gleiche Voraussetzungen gegeben sind, nach der Reihenfolge der Anmeldung oder durch Los. Die anzuwendende Alternative legt die Akademische Leitung des Studiengangs fest. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten, aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen eine Bescheinigung hierüber ausgestellt werden.

(5) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Entscheidung des Studiendekans oder der Studiendekanin eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben.

§ 09 - Studiennachweise (Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise)
(1) Soweit nach der Modulbeschreibung für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Leistungs- oder Teilnahmenachweise zu erbringen sind, geltenden die nachfolgenden Regelungen.

(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP gemäß § 7 Abs. 4 sowie der Modulbeschreibung erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sind bis spätestens zum Ende des Semesters auszustellen, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.

(3) Studienleistungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises werden veranstaltungsbegleitend erbracht und gehen nicht in die Modulnote ein. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.

(4) Voraussetzung für die Vergabe eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung (Abs. 6); Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises ist die regelmäßige und aktive Teilnahme (Abs. 5) an der Lehrveranstaltung.

(5) Die für das Erteilen eines Teilnahmenachweises vorausgesetzte regelmäßige und aktive Teilnahme ist gegeben, wenn der oder die Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und, soweit dies die Lehrveranstaltungsleitung voraussetzt, sich insbesondere mit kleineren Beiträgen und Aufgaben (z.B. Kurzreferat, Lektürebericht) aktiv in den Einzelveranstaltungen beteiligt hat. Die in den Modulbeschreibungen für die aktive Teilnahme enthaltenen Festlegungen bleiben unberührt. Eine regelmäßige Teilnahme wird noch attestiert, wenn der oder die Studierende bis zu 20 % der Einzelveranstaltungen versäumt hat. Bei darüber hinausgehenden Fehlzeiten kann der oder die Lehrende das Erteilen eines Teilnahmenachweises von der Erfüllung weiterer Pflichten abhängig machen.

(6) Die für das Erteilen eines Leistungsnachweises vorausgesetzte regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn der oder die Studierende regelmäßig und aktiv an der Lehrveranstaltung teilgenommen hat (Anwesenheit bei mindestens 80 % der Einzelveranstaltungen) und zusätzlich eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Referate mit und ohne Vortrag, Klausuren, mündliche Lernkontrollen, Protokolle und Kolloquien. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht geändert werden. Im Übrigen gilt für die Studienleistungen § 19 Abs. 1.

§ 10 - Studienverlaufsplan; Informationen zum Studium, Studienfachberatung
(1) Ein Studienverlaufsplan gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Die Studienverlaufspläne sind Bestandteil der jeweiligen fachspezifischen Anhänge.

(2) Auf der Basis der Studienverlaufspläne und der Modulbeschreibungen erstellen die Akademischen Leitungen der Studiengänge für jedes Semester ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis, das rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn im Rahmen eines EDV-unterstützten Systems oder in Druckform erscheint.

(3) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung der an der Lehre im jeweiligen Masterstudiengangs beteiligten Institute aufzusuchen. Dort erhalten sie Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung und bei der Wahl der Module und Lehrveranstaltungen. Die fachbezogene Studienberatung wird in folgenden Fällen empfohlen: – zu Beginn des ersten Semesters, – bei Nichtbestehen von Prüfungen und bei gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben, – bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen, – bei Studiengangs- bzw. Hochschulwechsel, – bei Teilzeitstudium, – vor und nach studienbedingten Auslandaufenthalten. Zur Ergänzung der Studienfachberatung können die Institute regelmäßige Informationsveranstaltungen anbieten.

(4) Neben der Studienfachberatung steht den Studierenden die Zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Verfügung. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studiermöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.

§ 11 - Akademische Leitung und Modulkoordination
(1) Für jeden Masterstudiengang sowie ggf. Schwerpunkte desselben setzt der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften nach Maßgabe von § 16 der Allgemeinen Bestimmungen für Bachelor- und Masterstudiengänge einen Professor oder eine Professorin als akademische Leitung bzw. Koordinator oder Koordinatorin ein; für die einzelnen Module ernennt der Studiendekan oder die Studiendekanin aus dem Kreis der hauptamtlich Lehrenden einen Modulbeauftragten oder eine Modulbeauftragte.

(2) Der akademische Leiter oder die akademische Leiterin ist zusammen mit den Modulbeauftragten für alle den Studiengang betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben verantwortlich, insbesondere:

• die Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots;
• die Erstellung und Aktualisierung von Listen der Prüfenden.

III Prüfungsorganisation

§ 12 - Prüfungsamt und gemeinsamer Prüfungsausschuss für die Master-Prüfungen
(1) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften bildet für seine Bachelor- und Masterstudiengänge einen gemeinsamen Prüfungsausschuss, dessen Vorsitz der Studiendekan oder die Studiendekanin innehat.

(2) Dem Prüfungsausschuss gehören neben dem Studiendekan oder der Studiendekanin 10 Mitglieder an:

- fünf Mitglieder der Professorengruppe des Fachbereichs, die verschiedene Fächer vertreten sollen;

- zwei wissenschaftliche Mitarbeiter oder wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Fachbereichs;

- drei Studierende, von denen mindestens einer oder eine in einem Bachelorstudiengang des Fachbereichs und mindestens einer oder eine in einem Masterstudiengang des Fachbereichs immatrikuliert ist.

Für die erste Amtsperiode des Prüfungsausschusses können Studierende, die in einem Magisterhauptfach des Fachbereichs eingeschrieben sind, in den Prüfungsausschuss gewählt werden.

(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses nebst ihrer Vertretung werden auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen vom Fachbereichsrat gewählt. Aus dem Kreis der gewählten Mitglieder wählt der Prüfungsausschuss einen Professor oder eine Professorin als Stellvertreter oder Stellvertreterin des oder der Vorsitzenden.

(4) Die Amtszeit der professoralen Mitglieder des Prüfungsausschusses und die Amtszeit der wissenschaftlichen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen beträgt zwei Jahre, die der studentischen Mitglieder ein Jahr. Wiederwahl der Mitglieder ist zulässig. Bei Prüfungsangelegenheiten, die ein Mitglied des Prüfungsausschusses persönlich betreffen, ruht dessen Mitgliedschaft in Bezug auf diese Angelegenheit und wird durch den Stellvertreter oder die Stellvertreterin wahrgenommen.

(5) Der oder die Vorsitzende lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.

(6) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Mitglieder, darunter der oder die Vorsitzende oder der oder die stellvertretende Vorsitzende und mindestens zwei weitere Mitglieder der Professorengruppe anwesend sind. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Geschäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe Universität.

(7) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation der Modulprüfungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zuständig. Er achtet auf die Einhaltung der erlassenen Ordnungen. Der Prüfungsausschuss entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.

(8) Dem Prüfungsausschuss obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

1. Bestellung der Prüfer und der Beisitzenden bei mündlichen Prüfungen;

2. Festlegung der Prüfungszeiträume, Prüfungstermine, Melde- und Rücktrittsfristen für die Modulprüfungen sowie deren Bekanntgabe;

3. Entscheidungen über die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen;

4. Anregungen zur Reform des Studiums und der Prüfungen gegenüber dem Fachbereichsrat.

(9) Prüfungsamt ist die Philosophische Promotionskommission. Ihr obliegt die geschäftsmäßige Abwicklung der Prüfungen einschließlich der Verwaltung der diesbezüglichen Daten.

(10) Der Prüfungsausschuss berichtet dem Fachbereich regelmäßig, mindestens einmal jährlich, über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten, die Nachfrage nach einzelnen Modulen sowie die Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.

(11) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben dem oder der Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen diese Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss mit der Mehrheit seiner Mitglieder.

(12) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben der Prüfungsorganisation an die akademische Leitung des Bachelor- oder Masterstudienganges (§ 11) und an das Prüfungsamt zur selbständigen Erfüllung delegieren.

(13) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, an den Prüfungen teilzunehmen.

(14) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreter oder Stellvertreterinnen unterliegen der Schweigepflicht. Sie sind von den oder der Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten, sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen.

(15) Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen, die nach Maßgabe der jeweiligen Bachelor- oder Masterprüfungsordnung zu treffen sind, unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung bekannt machen. Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses oder seines oder seiner Vorsitzenden sind dem oder der Studierenden schriftlich mit Begründung unter Angabe der Rechtsgrundlage mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 13 - Prüfungsbefugnis; Beisitz bei mündlichen Prüfungen

(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen befugt sind Mitglieder der Professorengruppe einschließlich der Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren, Lehrbeauftragte, die in den Prüfungsfächern Lehrveranstaltungen anbieten oder damit beauftragt werden könnten, sowie wissenschaftliche Mitglieder, sofern ihnen für das Prüfungsfach ein Lehrauftrag erteilt worden ist (§ 23 Abs.3 HHG). Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und Professoren sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren können mit ihrer Einwilligung als Prüfer oder Prüferinnen bestellt werden.

(2) In der Regel wird die zu einem Modul gehörende Prüfung von den in dem Modul Lehrenden ohne besondere Bestellung durch den Prüfungsausschuss abgenommen. Sollte ein Lehrender oder eine Lehrende aus zwingenden Gründen Prüfungen nicht abnehmen können, kann der Prüfungsausschuss einen anderen Prüfer oder eine andere Prüferin benennen.

(3) Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin bei mündlichen Prüfungen dürfen im Rahmen eines Masterstudiengangs nur Mitglieder oder Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität bestellt werden, die den Masterabschluss oder eine vergleichbare oder höherwertige Prüfung abgelegt haben. Die Bestellung des Beisitzers oder der Beisitzerin erfolgt durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Er oder sie kann die Bestellung an den Prüfer oder die Prüferin delegieren.

(4) Prüfer, Prüferinnen, Beisitzer und Beisitzerinnen unterliegen der Amtsverschwiegenheit.

IV Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren

§ 14 - Zulassung zur Masterprüfung und Entscheidung über die Zulassung
(1) Die Zulassung zur Masterprüfung setzt die Immatrikulation in dem jeweiligen Studiengang voraus. Weitere Zulassungsvoraussetzungen regeln die fachspezifischen Anhänge.

(2) Spätestens mit der Meldung zur ersten Prüfungsleistung eines Moduls an der Johann Wolfgang Goethe-Universität hat der oder die Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular zur Masterprüfung beim Prüfungsamt einzureichen. Diesem sind insbesondere beizufügen:

a. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits eine Abschlussprüfung im gleichen oder in einem verwandten Studiengang an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob er oder sie sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet;

b. ggf. Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollen;

c. ggf. Nachweise über fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse;

d. ggf. Nachweis über die Zahlung der nach dieser Ordnung zu entrichtenden Prüfungsgebühr (§33).

(3) Über die Zulassung entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Zulassung zur Masterprüfung muss versagt werden, wenn

a. der oder die Studierende die in Abs.2 genannten Nachweise nicht erbringt;

b. der oder die Studierende die Abschlussprüfung im gleichen oder in einem verwandten Studiengang an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder sich in einem solchen in einer noch nicht abgeschlossenen Modulprüfung befindet. Als verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in einem wesentlichen Teil mit den Modulen und den in ihnen geforderten Prüfungsleistungen übereinstimmen.

Über Ausnahmen in besonderen Fällen entscheidet auf Antrag des oder der Studierenden der Prüfungsausschuss.

(4) Eine Ablehnung der Zulassung wird dem oder der Studierenden von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt. Sie ist mit einer Begründung und einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 15 - Modulabschlussprüfungen; Prüfungsformen
(1) Die Modulprüfung besteht nach Maßgabe der jeweiligen Modulbeschreibung entweder aus einer einzelnen Prüfungsleistung als Abschluss des Moduls (Modulabschlussprüfung) oder aus einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung oder aus der Kumulation mehrerer Modulteilprüfungen. Jede Modulteilprüfung muss für sich bestanden sein.

(2) Modulprüfungen werden nach Maßgabe der Modulbeschreibungen als Klausurarbeiten (§ 22), mündliche Prüfungen (§ 21) oder schriftliche Hausarbeiten (§ 22) erbracht.

(3) Die Abschlussprüfung zu einem Modul bezieht sich in der Regel auf das gesamte Stoffgebiet des Moduls. Ist die Prüfung einer Lehrveranstaltung zugeordnet, werden deren Inhalte und Methoden geprüft. Die Lehrinhalte zu den Modulen sind in den Modulbeschreibungen dargestellt.

(4) Im Falle der Wiederholung von Modulprüfungen kann die Prüfung als mündliche Einzelprüfung mit einer Dauer von 30 Minuten durchgeführt werden. Die Wahl der Prüfungsform bestimmt der oder die Prüfende im Benehmen mit dem oder der Modulbeauftragten. Die Prüfungsform wird dem oder der Studierenden vom Prüfungsamt zusammen mit dem Termin für die Wiederholungsprüfung bekannt gegeben.

(5) Mündliche Prüfungen können in gegenseitigem Einvernehmen zwischen Prüfer oder Prüferin und dem oder der Studierenden in deutscher Sprache oder in einer Fremdsprache abgenommen werden.

(6) Das Ergebnis der Modulprüfung wird durch den Prüfer oder die Prüferin dem Prüfungsamt zugeleitet.

§ 16 - Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren
(1) Die Modulabschlussprüfungen erfolgen im Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung des Moduls. Die Modulteilprüfungen bzw. die einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen erfolgen jeweils im Rahmen der betreffenden Lehrveranstaltungen. Die Prüfungszeiträume für die Modulabschlussprüfungen liegen in der Regel am Ende der Vorlesungszeit eines Semesters. Die Prüfungszeiträume werden vom Prüfungsausschuss halbjährlich festgelegt.

(2) Die Termine für die Modulabschlussprüfungen werden im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen vom Prüfungsausschuss festgelegt. Dieser gibt in einem Prüfungsplan Zeit und Ort der Modulabschlussprüfungen, die Namen der beteiligten Prüfer und Prüferinnen, die Meldetermine und Meldefristen sowie die Fristen für den Rücktritt von den Modulabschlussprüfungen durch Aushang oder durch Veröffentlichung in einem geeigneten Medium, z.B. dem Internet, spätestens vier Wochen vor den Meldeterminen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen vom Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Prüfungstermins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen möglich. Der Prüfungstermin für eine Modulteilprüfung oder eine einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung sowie der Meldetermin und die Frist für den Rücktritt von der Meldung zu einer solchen Modulteilprüfung werden den Studierenden von dem Prüfer oder der Prüferin zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben; sie dürfen nachträglich nicht geändert werden.

(3) Wiederholungstermine für Studierende, deren Modulprüfungsleistung als „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder die den Prüfungstermin nach §17 Absätze 1 und 2 anerkannt versäumt haben, werden in der Regel jeweils kurz vor oder zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt.

(4) Zu jeder Modulprüfung hat sich der oder die Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich anzumelden, unabhängig davon, ob die Modulprüfung in Form einer Modulabschlussprüfung, einer Modulteilprüfung oder einer einzelnen veranstaltungs-bezogenen Modulprüfung zu absolvieren ist; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Die Meldung zu den Modulabschlussprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Die Meldung zu einer Modulteilprüfung oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung erfolgt bei dem Prüfer oder der Prüferin; er oder sie leitet diese Meldung an das Prüfungsamt weiter. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulabschlussprüfung in begründeten Fällen entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag des oder der Studierenden. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulteilprüfung oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfung in begründeten Fällen entscheidet der Prüfer oder die Prüferin.

(5) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden, sofern er oder sie zur Masterprüfung zugelassen und nicht beurlaubt ist und die betreffende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist die Teilnahme an der Modulprüfung ausgeschlossen. Kann der oder die Studierende zum Zeitpunkt der Meldung zur Modulprüfung die nach der Modulbeschreibung für die Teilnahme an der Prüfung geforderten Prüfungsvorleistungen (Leistungs- oder Teilnahmenachweise) aus von ihm oder ihr nicht zu vertretenden Gründen noch nicht vorlegen, sind diese vor Ablauf des betreffenden Semesters beim Prüfungsamt nachzureichen; geschieht dies nicht, gilt das Modul als noch nicht abgeschlossen.

(6) Die Meldung zu einer Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung bis zum Rücktrittstermin beim Prüfungsamt zurückgezogen wird. Die fristgemäße Rücktrittserklärung bedarf keiner Begründung. Der Rücktritt von einer Modulprüfung schließt die Teilnahme am Wiederholungstermin aus.

§ 17 - Versäumnis und Rücktritt
(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn der oder die Studierende den bindenden Prüfungstermin versäumt, es sei denn, der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses erkennt die hierfür geltend gemachten Gründe als triftig an. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird.

(2) Der für das Versäumnis geltend gemachte Grund muss dem Prüfungsamt unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit des oder der Studierenden ist ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen oder bei langanhaltender oder wiederholter Krankheit kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Eine während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei dem Prüfer oder der Prüferin oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsamt bleibt unberührt. Bezüglich der Einhaltung von Fristen für die Meldungen zu Prüfungen und der Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten gelten diejenigen Regelungen, die bei Krankheit der oder des Studierenden gelten, auch bei Krankheit eines Kindes, das von der oder dem Studierenden überwiegend allein versorgt werden muss, und auch bei Krankheit eines oder einer nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner bzw. partnerinnen), der beziehungsweise die von dem oder der Studierenden notwendigerweise allein betreut werden muss. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet darüber, ob der Grund anerkannt wird. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Prüfungstermin bestimmt.

(3) Bei fristgerechtem Rücktritt oder anerkanntem Versäumnis werden die Prüfungsergebnisse in bereits abgelegten Teilmodulen angerechnet.

§ 18 - Nachteilsausgleich
(1) Im Prüfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung oder chronischen Erkrankung Rücksicht zu nehmen. Art und Schwere einer Behinderung oder Beeinträchtigung sind durch ein ärztliches Attest nachzuweisen; in Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Macht der oder die Studierende gestützt auf das ärztliche Attest glaubhaft, dass er oder sie wegen seiner oder ihrer körperlichen Behinderung oder chronischen Erkrankung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so ist dieser Nachteil durch eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens auszugleichen. Die fachlichen Anforderungen dürfen jedoch nicht geringer bemessen werden. Entsprechendes gilt für Studienleistungen. Der Nachteilsausgleich ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag soll spätestens mit der Meldung zur Prüfung gestellt werden.

(2) Entscheidungen nach Abs.1 trifft der Prüfer oder die Prüferin, in Zweifelsfällen der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem Prüfer oder der Prüferin.

§ 19 - Täuschung und Ordnungsverstoß
(1) Mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) sind Prüfungsleistungen und Studienleistungen von Studierenden zu bewerten, die bei der Abnahme der Prüfungsleistung oder Studienleistung eine Täuschungshandlung versucht oder begangen haben. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §23 Abs.12 abgibt. In schwerwiegenden Fällen, insbesondere im Wiederholungsfall oder bei umfassenden Plagiat, kann der Prüfungsausschuss den Studierenden oder die Studierende von der Erbringung weiterer Prüfungs- und Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt.

(2) Studierende, die den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer oder der jeweiligen Prüferin oder von dem oder der Aufsichtsführenden in der Regel nach einer Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die betreffende Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.

(3) Hat ein Studierender oder eine Studierende durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, kann der Prüfungsausschuss entscheiden, dass die Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ (5,0)) gilt.

(4) Der oder die Studierende kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen schriftlich verlangen, dass die Entscheidungen nach Abs.1, 2 oder 3 vom Prüfungsausschuss überprüft werden. Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind dem oder der Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 20 - Anrechnung von Modulen und Leistungsnachweisen
(1) Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang an einer anderen Hochschule werden abgeschlossene Module angerechnet, soweit mindestens Gleichwertigkeit gegeben ist. Gleichwertigkeit von Modulen ist gegeben, wenn sie im Wesentlichen dieselben Lern- und Qualifikationsziele vermitteln. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Studienleistungen und Prüfungsleistungen aus nicht modularisierten Studiengängen an deutschen Hochschulen können als Module des Studiengangs angerechnet werden, wenn mindestens eine Gleichwertigkeit zu diesen gegeben ist. Die Beweislast für die fehlende Gleichwertigkeit trägt der Prüfungsausschuss.

(2) Abs.1 findet entsprechende Anwendung auf die Anrechnung von Modulen aus modularisierten sowie einzelnen Leistungsnachweisen aus nicht modularisierten Studiengängen an ausländischen Hochschulen. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaftsverträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss.

(3) Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.

(4) Als Voraussetzung für die Anrechnung kann eine ergänzende Prüfung gefordert werden, insbesondere wenn die bisher erworbenen Kompetenzen in wichtigen Teilbereichen unvollständig sind oder für das Modul im früheren Studiengang eine geringere Anzahl von CP vergeben wurde, als im Studiengang an der Johann Wolfgang Goethe-Universität anzurechnen sind. Studien- und Prüfungsleistungen aus einem Bachelorstudiengang können in der Regel nicht für den Masterstudiengang angerechnet werden.

(5) Maximal können 60 CP für Prüfungsleistungen von Studiengängen außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität anerkannt werden. Die Anrechnung einer Masterarbeit oder vergleichbaren Abschlussarbeit ist ausgeschlossen.

(6) Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Bewertungssystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden im Zeugnis gekennzeichnet.

(7) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes. Der oder die Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen.

(8) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemester des Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität durch die Akademische Leitung des Studiengangs.

(9) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen Vorsitzenden oder Vorsitzende, falls erforderlich unter Heranziehung eines Fachprüfers oder einer Fachprüferin.

(10) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden.

(11) Die Anrechnung der CP erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag des oder der Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z. B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.

§ 21 - Mündliche Prüfungsleistungen

(1) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer oder einer Prüferin in der Gegenwart eines oder einer Beisitzenden als Einzelprüfung oder Gruppenprüfung mit höchstens fünf Studierenden abgehalten. Die Dauer der mündlichen Prüfung soll je Studierenden zwischen 15 und 30 Minuten betragen, soweit in den fachspezifischen Anhängen nichts anderes festgelegt ist.

(2) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind von der oder dem Beisitzenden in einem Protokoll festzuhalten. Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer oder der Prüferin und dem oder der Beisitzenden zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist der oder die Beisitzende unter Ausschluss des Prüflings sowie der Öffentlichkeit zu hören. Das Protokoll ist dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten.

(3) Das Ergebnis der mündlichen Prüfung ist dem oder der Studierenden im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben und auf unverzüglich geäußerten Wunsch näher zu begründen; die gegebene Begründung ist in das Protokoll aufzunehmen.

(4) Studierende, die sich zu einem späteren Prüfungstermin der gleichen Modulprüfung unterziehen wollen, können nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer und Zuhörerinnen zugelassen werden, es sein denn, der oder die zu prüfende Studierende widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.

§ 22 - Klausurarbeiten und Hausarbeiten
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung einer Aufgabenstellung oder mehrerer Fra¬gen. In einer Klausurarbeit soll der oder die Studierende nachweisen, dass er oder sie eigenständig in begrenzter Zeit (gegebenenfalls mit zugestandenen Hilfsmitteln) und unter Aufsicht mit den geläufigen Methoden des Faches ein Problem erkennen und Wege zu einer Lösung finden kann.

(2) Die Klausuren können Multiple Choice-Fragen enthalten. Bei der Aufstellung der Multiple Choice-Fragen und des Antwortkataloges ist festzulegen, ob eine oder mehrere Antworten zutreffend sind. Lassen die fachspezifischen Anhänge zu, dass Multiple Choice-Fragen mehr als 25 Prozent der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen, sind bei der Erstellung des Fragenkatalogs und der Bewertung der Klausuren folgende Regelungen zu beachten:

a. Der Fragen- und Antwortkatalog ist von mindestens zwei Prüfungsberechtigten zu entwerfen, wobei einer oder eine der Professorengruppe angehören muss.

b. Den Studierenden sind die Bestehensvoraussetzungen für die Klausur spätestens mit der Aufgabenstellung bekannt zu geben.

c. Bei der Aufgabenstellung ist auszuweisen, bei wie vielen richtigen Antworten die Klausur bestanden ist.

(3) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit beträgt 90 Minuten, soweit dies nicht in den studiengangspezifischen Anhängen anders geregelt ist.

(4) Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll 4 Wochen nicht überschreiten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen.

(5) Klausurarbeiten sind im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note der Klausurarbeit aus dem arithmetischen Mittel der beiden Noten.

(6) Eine Hausarbeit ist die selbständige Bearbeitung und angemessene Dokumentation einer fachspezifischen Aufgabenstellung, die sich auch auf eine zu erstellende Datenbank oder ein Referat beziehen kann. Das Thema sowie die Bearbeitungsfrist der Hausarbeit legt der Prüfer oder die Prüferin in Absprache mit dem oder der Studierenden fest. Der Ausgabezeitpunkt des Themas und die Bearbeitungsdauer ist durch die Prüferin oder den Prüfer zu dokumentieren.

(7) Für Hausarbeiten gilt §23 Abs. 12 entsprechend mit der Maßgabe, dass die Hausarbeit nach Absprache mit dem Prüfer oder der Prüferin in einfacher Ausfertigung einzureichen und der Abgabezeitpunkt durch die Prüferin oder den Prüfer zu dokumentieren ist.

(8) Beurteilung und Benotung der Hausarbeit obliegen der die Lehrveranstaltung durchführenden Person. Das Bewertungsverfahren soll 4 Wochen nicht überschreiten. Die schriftlich begründete Benotung wird zu den Prüfungsakten genommen. Abs. 5 gilt für Hausarbeiten entsprechend.

§ 23 - Masterarbeit
(1) Die Masterarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, eine Fragestellung aus dem Fachgebiet des Studiengangs selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden schriftlich zu bearbeiten. Die Masterarbeit wird als Abschlussarbeit (Thesis) von dem oder der Studierenden angefertigt; sie kann im näheren Zusammenhang mit einem der Pflichtmodule des Studiengangs stehen (näheres regeln die fachspezifischen Anhänge). Die Masterarbeit kann als Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Personen aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, erkennbar ist und die Anforderungen nach Satz 1 erfüllt sind.

(2) Die fachspezifischen Anhänge regeln, welche Module Studierende abgeschlossen haben müssen, um die Zulassung zur Masterarbeit zu beantragen. Die Masterarbeit ergibt eine Leistung von höchstens 30 CP; sie kann auch Bestandteil eines Mastermoduls sein. Näheres regeln die fachspezifischen Anhänge.

(3) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung.

(4) Die Masterarbeit kann von Professoren oder Professorinnen, Juniorprofessoren oder Juniorprofessorinnen, Außerplanmäßigen Professoren oder Professorinnen, Privatdozenten oder Privatdozentinnen und von promovierten Mitgliedern, die in den Masterstudiengängen lehren, ausgegeben und betreut werden. §13 Abs. 1 gilt entsprechend. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, eine Betreuungsperson vorzuschlagen. Diesem Vorschlag ist nach Möglichkeit zu folgen.

(5) Der oder die Studierende beantragt bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Vergabe eines Themas für die Masterarbeit. Dieser oder diese sorgt in Absprache mit der Akademischen Leitung des Studiengangs innerhalb einer angemessenen Frist dafür, dass der oder die Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema vorzuschlagen. Die Ausgabe des Themas erfolgt durch den Betreuer oder die Betreuerin über das Prüfungsamt. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind aktenkundig zu machen.

(6) Die Masterarbeit darf mit Zustimmung des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema der Arbeit in Absprache mit einem Professor oder einer Professorin des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften gestellt werden. Er oder sie bewertet die Arbeit zusammen mit dem externen Betreuer oder der externen Betreuerin.

(7) In der Regel wird die Masterarbeit in deutscher Sprache abgefasst, soweit die fachspezifischen Anhänge nichts anderes vorsehen. Auf Antrag des oder der Studierenden kann der Prüfungsausschuss die Abfassung der Masterarbeit in einer anderen Sprache zulassen, wenn das schriftliche Einverständnis des Betreuers vorliegt; in diesem Fall ist der Masterarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.

(8) Das Thema der Masterarbeit ist so einzugrenzen, dass es innerhalb des vorgesehenen Zeitraums bearbeitet werden kann. Die vorgesehene Bearbeitungsfrist ist in den fachspezifischen Anhängen geregelt; sie beginnt mit dem der Ausgabe folgenden Werktag. Das gestellte Thema kann nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Rückgabe eines geänderten Themas ist ausgeschlossen.

(9) Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist bei ärztlich attestierter Krankheit um den Zeitraum der Erkrankung auf Antrag beim Prüfungsausschuss möglich. Eine einmalige Verlängerung der Bearbeitungszeit um maximal 50 % aus einem anderen Grund ist nur in einer Ausnahmesituation auf Antrag möglich. Im Übrigen gilt §17 Abs. 2.

(10) Alle Stellen der Masterarbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Quellen entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Die Masterarbeit ist mit einer Erklärung des oder der Studierenden zu versehen, dass sie von ihm oder ihr selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst wurde. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht, auch nicht auszugsweise, in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde. Die Masterarbeit ist fristgerecht in dreifacher Ausführung im Prüfungsamt abzugeben oder mittels Postweg beim Prüfungsamt einzureichen. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen; im Falle des Postwegs ist das Datum des Poststempels entscheidend.

(11) Die Masterarbeit ist durch den Betreuer oder die Betreuerin zu bewerten. Das Gutachten über die Bewertung soll spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Masterarbeit vorgelegt werden. Wird die Masterarbeit durch den Betreuer oder die Betreuerin positiv beurteilt, so ist die von dem Betreuer oder der Betreuerin festgelegte Note die Note der Masterarbeit. Wird die Masterarbeit von dem Betreuer oder der Betreuerin mit "nicht ausreichend" (5) beurteilt, beauftragt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unverzüglich einen zweiten Prüfer oder eine zweite Prüferin mit der Begutachtung der Masterarbeit. Die Beurteilung der Masterarbeit durch den zweiten Prüfer oder die zweite Prüferin soll spätestens drei Wochen nach der Beauftragung vorliegen. Wird auch in dem zweiten Gutachten die Masterarbeit mit "nicht ausreichend" (5) bewertet, ist die Note der Masterarbeit "nicht ausreichend" (5). Bei abweichenden Beurteilungen errechnet sich die Note der Masterarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Beurteilungen. Das Ergebnis der Masterarbeit ist dem oder der Studierenden durch das Prüfungsamt unverzüglich bekannt zu geben.

(12) Beantragt die oder der Studierende innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Masterarbeit bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Bewertung der Masterarbeit durch eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer, so ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ein weiteres Gutachten einzuholen. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung errechnet sich die Note der Masterarbeit aus dem Durchschnitt der Beurteilungen.

V Bewertung der Prüfungsleistung, Gesamturteil bei bestandener Prüfung

§ 24 - Bewertung der Prüfungsleistungen
(1) Der Bewertung für einzelne Prüfungsleistungen ist stets die individuelle Leistung des oder der Studierenden zugrunde zu legen; sie wird vom jeweiligen Prüfer oder der Prüferin festgesetzt. Bei der letztmaligen Wiederholung von Prüfungsleistungen ist die Bewertung grundsätzlich von zwei Prüfern oder Prüferinnen vorzunehmen. Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen sind folgende Noten zu verwenden:

Note 1 „sehr gut“ = eine hervorragende Leistung;
Note 2 „gut“ = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
Note 3 „befriedigend“ = eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
Note 4 „ausreichend“ = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
Note 5 „nicht ausreichend“ = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.

Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können die Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.

(2) Besteht eine Modulprüfung aus mehreren Modulteilprüfungen, so errechnet sich die Note für das Modul als Durchschnitt der Noten der einzelnen Teilprüfungen, sofern der studiengangsspezifische Anhang keine abweichende Regelung trifft. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

Die Note lautet:
bei einem Durchschnitt bis einschließlich 1,5 sehr gut,
bei einem Durchschnitt über 1,5 bis einschließlich 2,5 gut,
bei einem Durchschnitt über 2,5 bis einschließlich 3,5 befriedigend,
bei einem Durchschnitt über 3,5 bis einschließlich 4,0 ausreichend,
bei einem Durchschnitt über 4,0 nicht ausreichend.

(3) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich aus den Noten der Modulprüfungen und der Note der Masterarbeit oder des Mastermoduls. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs.2 entsprechend; die Note der Masterarbeit oder des Mastermoduls wird dabei zweifach gewichtet, sofern die fachspezifischen Anhänge keine andere Regelung vorsehen.

(4) Die Gesamtnote wird ergänzt durch eine ECTS-Note, die in das Diploma-Supplement aufgenommen wird. Die ECTS-Bewertungsskala berücksichtigt statistische Gesichtspunkte der Bewertung wie folgt:

A = die Note, die die besten 10% derjenigen, die die Masterprüfung bestanden haben, erzielen,
B = die Note, die die nächsten 25 %,
C = die Note, die die nächsten 30 %,
D = die Note, die die nächsten 25 %,
E = die Note, die die nächsten 10 % in der Vergleichsgruppe erzielen.

Die Berechnung erfolgt durch das Prüfungsamt aufgrund der statistischen Auswertung der Prüfungsergebnisse. Hierbei soll ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt werden. Für die Bezugsgruppen sind Mindestgrößen festzulegen, damit tragfähige Aussagen möglich sind. So lange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.

(5) Die fachspezifischen Anhänge können vorsehen, dass das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt wird. Sie legen hierfür die Voraussetzungen fest.

VI Nichtbestehen und Wiederholung von Prüfungen; Nichtbestehen der Masterprüfung

§ 25 - Nichtbestehen und Wiederholung von Modulprüfungen; Wiederholungsfristen
(1) Prüfungen, die mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach §17 Abs.1 oder §19 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.

(2) Nicht bestandene Modulprüfungen können einmal wiederholt werden; lediglich eine nicht bestandene Modulprüfung kann zweimal wiederholt werden. Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt der oder die Studierende für die einmalige Wiederholung der Prüfung als angemeldet. Vor der Wiederholung können dem oder der Studierenden vom Prüfungsausschuss Auflagen erteilt werden. Bei Nicht-Bestehen der Wiederholung der Modulprüfung erfolgt die Exmatrikulation.

(3) Wiederholungsprüfungen sollen kurz vor oder zu Beginn des auf den erfolglosen Prüfungsversuch folgenden Semesters stattfinden. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag des oder der Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulprüfung gestatten und hierfür einen Termin setzen. Bei der Bekanntgabe der Noten für die Modulprüfungen sind die Wiederholungstermine ebenfalls bekannt zu geben. Wird der Wiederholungstermin versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn der oder die Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. §17 Abs.1 und 2 findet entsprechende Anwendung. Bei nicht zu vertretendem Versäumen des Wiederholungstermins setzt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Wegfall der Gründe für das Säumnis den Termin für die Wiederholung der Prüfung fest.

(4) Bestandene Modulprüfungen können nicht wiederholt werden.

(5) Eine nicht bestandene Masterarbeit kann einmal mit einem neuen Thema wiederholt werden. Die Aufgabenstellung soll spätestens 6 Wochen nach Mitteilung des ersten Ergebnisses erfolgen. Die Zulassung zur Wiederholung einer Masterarbeit kann von der Erfüllung von Auflagen abhängig gemacht werden; in diesem Fall verlängert sich die Frist entsprechend. Abs.3 Sätze 4 bis 6 gelten entsprechend. Eine zweite Wiederholung der Masterarbeit ist ausgeschlossen. Im Übrigen findet §23 für die Wiederholung der Masterarbeit mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit nur möglich ist, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.

§ 26 - Endgültiges Nicht-Bestehen der Masterprüfung oder Abbruch der Masterprüfung
(1) Die Masterprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn

a. eine Prüfungsleistung in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach §§ 17, 19 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;

b. die Masterarbeit zum zweiten Mal mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder in ihrer Wiederholung gemäß §§ 17,19 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;

c. Der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.


(2) Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, so stellt das Prüfungsamt einen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Masterprüfung aus. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem oder der Studierenden bekannt zu geben.

(3) Hat ein Studierender oder eine Studierende die Masterprüfung begonnen, aber noch nicht abgeschlossen, so wird ihm oder ihr auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung oder des Nachweises des Studiengangswechsels eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Masterprüfung nicht bestanden ist.

VII Prüfungszeugnis, Urkunde, Diploma Supplement

§ 27 - Prüfungszeugnis
Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag des oder der Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den in ihnen erzielten Noten, das Thema und die Note der Masterarbeit, die Gesamtnote und die insgesamt erreichten CP. Das Zeugnis ist von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist.

§ 28 - Masterurkunde
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis erhält der Absolvent oder die Absolventin eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades „Master of Arts“ beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.

(2) Die Masterurkunde wird von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften und dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.

(3) Der akademische Grad darf erst nach Aushändigung der Urkunde geführt werden.

§ 29 - Diploma-Supplement
Mit dem Zeugnis und der Urkunde wird ein Diploma-Supplement in Deutsch und Englisch erteilt, das Angaben über Studieninhalte, Studienverlauf und die mit dem Masterabschluss erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen enthält.

VIII Ungültigkeit der Masterprüfung; Prüfungsakten; Einsprüche und Widersprüche; Prüfungsgebühren

§ 30 - Ungültigkeit von Prüfungen
(1) Hat der oder die Studierende bei einer Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so muss der Prüfungsausschuss nachträglich die betreffenden Noten entsprechend berichtigen und die Masterprüfung für „nicht bestanden“ (5,0) erklären.

(2) Waren die Voraussetzungen für die Ablegung einer Prüfungsleistung nicht erfüllt, ohne dass der oder die Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung behoben. Hat der oder die Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass er oder sie die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ (5,0) und die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden.

(3) Dem oder der Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

(4) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma-Supplement und die Urkunde einzuziehen. Wird die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt, ist der verliehene Grad abzuerkennen. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs.2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.

§ 31 - Einsicht in die Prüfungsakten; Aufbewahrungsfristen
(1) Nach jeder Modulprüfung und nach Abschluss des gesamten Verfahrens wird dem oder der Studierenden auf Antrag Einsicht in die ihn oder sie betreffenden Prüfungsakten gewährt. Der Antrag ist bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Der oder die Vorsitzende bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.

(2) Die Prüfungsakten sind von den Prüfungsämtern zu führen. Maßgeblich für die Aufbewahrungsfristen von Prüfungsunterlagen ist §23 der Hessischen Immatrikulationsverordnung (HImmaVO).

§ 32 - Einsprüche und Widersprüche
(1) Gegen Entscheidungen des oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ist Einspruch möglich. Er ist binnen vier Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss. Hilft er dem Einspruch nicht ab, erlässt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen begründeten Ablehnungsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.

(2) Widersprüche gegen Prüfungsentscheidungen und das Prüfungsverfahren sind, sofern eine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach deren Bekanntgabe bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erheben und schriftlich zu begründen. Hilft der Prüfungsausschuss, gegebenenfalls nach Stellungnahme beteiligter Prüferinnen und Prüfer, dem Widerspruch nicht ab, erteilt der Präsident oder die Präsidentin der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen begründeten Widerspruchsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.

§ 33 - Prüfungsgebühren
(1) Die Prüfungsgebühren betragen für die Modulprüfungen einschließlich der Masterarbeit insgesamt 150,- Euro.

(2) Die Gebühren nach Abs. 1 werden in zwei Raten zu je 75.- Euro fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Masterprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Masterarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren erfolgt beim Prüfungsamt.

(3) Im Falle der Erhebung von Studienbeiträgen nach dem Hessischen Studienbeitragsgesetz werden keine Prüfungsgebühren erhoben.

IX Schlussbestimmungen

§ 34 - In-Kraft-Treten
Diese Ordnung tritt am Tag nach ihrer Bekanntgabe im UniReport aktuell der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Kraft.

Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang Kunstgeschichte

I. Geltungsbereich

Die Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 21.05.2008 ist in der jeweils geltenden Fassung Bestandteil dieser fachspezifi-schen Bestimmungen. Diese regeln insbesondere die Zulassung zum Masterstudiengang, die Ziele und den Aufbau des Studiengangs, die Zulassung zur Masterprüfung und zur Masterarbeit und beschreiben die Module im Masterstudiengang Kunstgeschichte.

II. Gegenstand der Kunstgeschichte

Kunstgeschichte befasst sich mit Kunst und Architektur aus der Zeit der Spätantike bis in die Gegenwart. Sie untersucht deren Funktion, Bedeutung und Rezeption in historischen und aktuellen Zusammenhängen. In besonderer Weise setzt sich die Kunstgeschichte mit ästhetischen Eigenschaften von bildlichen Darstellungen, plastischen Objekten und Architekturen sowie mit kunsttheoretischen Positionen auseinander. Dabei nimmt sie eine Vielzahl von Perspektiven ein. Dies entspricht den Wechselbeziehungen von Kunst und Architektur zu kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, ideologischen, philosophischen, theologischen und wissenschaftlichen Diskursen.

III. Ziele des Masterstudiengangs

Ziel des Studiengangs ist es, die Studierenden zu wissenschaftlicher Forschung und kritischer Reflektion zu befähigen. Im Studiengang wird das Fach in seiner ganzen Breite vermittelt, sodass eine Schwerpunktbildung entsprechend individueller Interessen möglich ist. Über eine vertiefte Kenntnis kunstgeschichtlicher Gegenstandsfelder hinaus werden Prozesse der Theoriebildung in ihrer Geschichtlichkeit und aktuellen Signifikanz erarbeitet. Die analytischen Fähigkeiten, diese Zusam-menhänge durchsichtig zu machen und adäquat darzustellen, werden gezielt entwickelt.

Der kompetente Umgang mit Bildmedien, die Beurteilung ihrer gesellschaftlichen Bedeutungen und Funktionen sowie die Fähigkeit zur kritischen Einordnung aktueller Entwicklungen in historische Zusammenhänge sind Schlüsselqualifikationen in zahlreichen Berufsfeldern. Damit qualifiziert der Studiengang für Tätigkeiten der Erforschung und Vermittlung kunst-, medien- und kulturspezifischer Zusammenhänge. Im Studiengang gilt der methodischen Reflektion besondere Aufmerksamkeit. Sie ist eine Grundvoraussetzung transdisziplinären Arbeitens, die auch in der Berufspraxis wichtig ist. Diese Schlüsselqualifikation eröffnet den Absolventinnen und Absolventen ein breites Spektrum von hochqualifizierten wissens-orientierten Erwerbstätigkeiten.

Die zentralen Berufsfelder, auf die der forschungsbetonte Studiengang vorbereitet, sind die wissenschaftliche Forschung und Lehre an Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie die kustodische und kuratorische Arbeit in Museen, Archiven und anderen Sammlungs- und Ausstellungshäusern. Besonders befähigte Absolventinnen und Absolventen werden motiviert, eine Promotion anzustreben, und darauf gezielt vorbereitet.

Das geisteswissenschaftliche Studium fördert in einzigartiger Weise die Auseinandersetzung mit ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Realitäten und erlaubt es, diese radikal in Frage zu stellen. Der Studiengang erfordert immer auch ein Nachdenken über die gesellschaftspolitischen Bedingtheiten von Kunst und Kunstgeschichte sowie über Manipulationsstrategien von Bildmedien. Auf diese Weise fördert er die Aufmerksamkeit für die Relationen von Politik, Wirtschaft, Kunst und Öffentlichkeit. Er befähigt die Studierenden daher zu einem Engagement in demokratischen Diskursen, nicht nur dort, wo es um den Denkmalschutz, die Rekonstruktion historischer Bauten, die Restitution geraubter Kunstwerke oder die Neubewertung historischer Prozesse durch Ausstellungen geht. Die Studierenden gewinnen eine Flexibilität des Denkens, die sowohl für ihre individuelle Entwicklung als auch ihr zivilgesellschaftliches Engagement von eminenter Bedeutung ist.

IV. Zulassung zum Masterstudiengang und Studienbeginn

1. Das Studium kann im Sommer- wie Wintersemester aufgenommen werden.

2. Die Zulassung zum Studiengang ist von der Studienbewerberin oder dem Studienbewerber beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Sie setzt den Bachelorabschluss im selben oder einem verwandten Studienfach zum Masterstudiengang oder einen mindestens gleichwertigen Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Mindestregelstudienzeit von 6 Semestern voraus. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss.

Die Note des Hochschulabschlusses wird wie folgt in Notenpunkte umgerechnet:

1,0 bis 1,5 – 10 Notenpunkte
1,51 bis 2,0 – 9 Notenpunkte
2,01 bis 2,3 – 8 Notenpunkte
2,31 bis 2,5 – 7 Notenpunkte
2,51 bis 2,6 – 6 Notenpunkte
2,61 bis 2,7 – 5 Notenpunkte
2,71 bis 2,8 – 4 Notenpunkte
2,81 bis 2,9 – 3 Notenpunkte
2,91 bis 3,0 – 2 Notenpunkte
über 3,0 – 1 Notenpunkt

3. Über die Zulassung zum Masterstudiengang entscheidet der Prüfungsausschuss außerdem aufgrund eines Motivations-schreibens. Aufgrund der gewünschten fach- wie gleichermaßen transdisziplinären Schwerpunktbildung im Masterstudiengang Kunstgeschichte ist ein Motivationsschreiben als zusätzliche Aufnahmequalifikation erforderlich.

Das Motivationsschreiben soll zum einen Auskunft über die Studienmotivation und die angestrebte berufliche Perspektive geben. Zum anderen stützt sich die Bewertung des Motivationsschreibens auf die überzeugende Darstellung der besonderen Eignung und Motivation für den Studiengang. Dazu können auch Studien-, Berufs- oder Praxiserfahrungen gehören. Das Motivationsschreiben soll 500 bis 700 Wörter umfassen und ist der Bewerbung beizufügen.

Die Motivationsschreiben werden wie folgt bewertet:

sehr gut – 10 Notenpunkte
gut – 8 Notenpunkte
befriedigend – 6 Notenpunkte
ausreichend – 4 Notenpunkte
mangelhaft – 1 Notenpunkt

Die Entscheidung über die Empfehlung zur Zulassung geschieht auf der Basis der Benotung des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses (60%) sowie des Motivationsschreibens (40%). Die daraus resultierende Gesamtbewertung muss bei mindestens 7,0 Notenpunkten liegen.

V. Aufbau des Studiums

1. Die im Rahmen des Masterstudiengangs zu erwerbenden CP verteilen sich wie folgt:

Der Pflichtbereich besteht aus 8 Pflichtmodulen 90 CP
Das Mastermodul umfasst 30 CP
(davon entfallen auf die Masterarbeit 26 CP)

2. Für die Masterprüfung sind folgende Module zu absolvieren:

Pflichtmodul M 1 Bild- und Raumkonzepte
Pflichtmodul M 2 Transdisziplinäre Vertiefung 1
Pflichtmodul M 3 Medialität
Pflichtmodul M 4 Transdisziplinäre Vertiefung 2
Pflichtmodul M 5 Theorien und Kontexte
Pflichtmodul M 6 Transdisziplinäre Vertiefung 3
Pflichtmodul M 7 Exkursion
Pflichtmodul M 8 Profilierung
Pflichtmodul MM 9 Mastermodul

Die Beschreibungen der einzelnen Module des Pflichtbereichs und das Mastermodul einschließlich der erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen sind Anhang 1 zu entnehmen.

3. Die Studienordnung sieht drei Module (Module 2, 4 und 6) zur Transdiziplinären Vertiefung vor. Diese werden in einem anderen Fach, nicht im Fach Kunstgeschichte, absolviert. Transdisziplinäre Ansätze sind in den modernen Geisteswissenschaften ein unerlässlicher Bestandteil des Lernens und Forschens. Die vielfältigen Wechselbeziehungen von Kunst und Architektur zu einem breiten Spektrum von Fachdiskursen erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Theoriekonzepten anderer Disziplinen. Diesem Umstand tragen die Module Rechnung. Um die Studierenden dabei zu unterstützen, sinnvolle und individuell zielführende Studienwege zu finden, sehen die Module eine institutionalisierte Beratung durch das Professorium vor.

Die gewählten Veranstaltungen können jeweils aus verschiedenen Fachdisziplinen gewählt werden, sie sollten aber in einem übergreifenden methodischen oder inhaltlichen Zusammenhang stehen, der zur Vorbereitung des Masterarbeitsthemas dient.

Die drei Module gehen nicht in die Abschlussnote ein. Sie sollen fachübergreifende Perspektiven eröffnen und das weiterführende Bildungsinteresse der Studierenden unterstützen. Die Wahl der Lehrveranstaltungen in diesen Modulen erfolgt allein auf inhaltlicher Grundlage und soll zur individuellen Ausbildung eines Forschungsprofils im Hinblick auf die Masterarbeit dienen. Um eine echte Wahlfreiheit zu gewährleisten, unabhängig von bereits in vorangehenden Studiengängen erworbenen Fachkenntnissen, sind die Module nicht benotet.

VI. Zulassung zur Masterprüfung

Für die Zulassung zum Mastermodul der Kunstgeschichte sind Lateinkenntnisse und Kenntnisse in zwei modernen Fremd-sprachen (davon eine Englisch oder Französisch) erforderlich. Der Nachweis der Sprachkenntnisse kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Spätestens jedoch muss dies beim Zugang zu Modul 9 erfolgt sein.

Nachweis der oben genannten Sprachen:

a. Abiturzeugnis: mindestens mit „ausreichend“ oder gemäß § 5 Abs.4 als äquivalent bewerteten Kenntnissen oder

b. Oberstufenzeugnisse oder den Nachweis über mindestens fünfjährigen Schulunterricht in der Fremdsprache oder

c. bei den modernen Fremdsprachen auch durch den Nachweis über erfolgreich absolvierte, anerkannte Sprachkurse, bei denen mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind oder Fachgutachten oder Lektorenprüfungen über durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder im Selbststudium erworbene Sprachkenntnisse oder einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis

d. bei den Lateinkenntnissen auch durch die Sprachprüfung in Latein am Institut für Klassische Philologie des Fachbereichs 09 (Ordnung vom 16.12.1987 (ABl. 10/88, S. 695) oder durch einen entsprechenden Nachweis einer anderen Universität.

VII. Mastermodul gem. § 23

Die Zulassung zum Mastermodul kann beantragt werden, wenn Module im Umfang von mindestens 60 CP erfolgreich abgeschlossen worden sind sowie alle Sprachnachweise nach Ziffer VI. vorliegen. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Zeitraumes von 18 Wochen angefertigt und ergibt eine Leistung von 26 CP.

VIII. Bewertung der Prüfungsleistungen

Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn der Gesamtnotenschnitt 1,3 oder besser ist. Das Mas-termodul wird bei der Berechnung der Masternote doppelt gewertet.

IX: In-Kraft-Treten

Diese fachspezifischen Bestimmungen in der Fassung vom 16. Januar 2013 treten am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport/Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Sie gelten erstmals für das Wintersemester 2013/14.

Anhang 1: Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang Kunstgeschichte

Anhang 1: Modulbeschreibungen für den Masterstudiengang Kunstgeschichte

Überblick:

M 1: Bild- und Raumkonzepte1 V4 CP
1 S11 CP
Summe15 CP
M 2: Transdisziplinäre Vertiefung 1 1 V 2 CP
1 Ü (Lektürekurs)5 CP
Summe7 CP
M 3: Medialität1 V4 CP
1 S11 CP
Summe15 CP
M 4: Transdisziplinäre Vertiefung 21 V2 CP
1 Ü5 CP
Summe7 CP
M 5: Theorien und Kontexte1 V4 CP
1 S11 CP
Summe15 CP
M 6: Transdisziplinäre Vertiefung 31 V2 CP
1 Ü5 CP
Summe7 CP
M 7: Exkursion1 E9 CP
Summe9 CP
M 8: Profilierung1 V4 CP
1 S11 CP
Summe15 CP
MM 9: Masterqualifikation1 KQ4 CP
Masterarbeit26 CP
Summe30 CP
Summe gesamt120 CP
Modul 1 – Bild- und Raumkonzepte
Pflichtmodul – 15 CP
Lehrinhalte
Bild und Raum sind fundamentale Konzepte, die in der künstlerischen und architektonischen Praxis sowie der kunsthistorischen Forschung immer wieder neu verhandelt werden. Das Modul behandelt diese Konzepte unter historischen und systematischen Gesichtspunkten. Es untersucht das gesamte Spektrum künstlerischer und architektonischer Formen. Auf der Grundlage epochenspezifischer oder epochenübergreifender Themenstellungen werden Fragen von Bildlichkeit und Raumkonstitution, Repräsentation und Abstraktion sowie Materialität und Virtualität bearbeitet. In den Modulen 1, 3 und 5 des MA Kunstgeschichte kommt mit dem Schwerpunkt der theoretischen und theoriegeschichtlichen Reflektion ein starker und kontinuierlicher Forschungsschwerpunkt des Frankfurter Kunstgeschichtlichen Instituts in der Lehre zur Geltung.
Qualifikationsziele
Über wesentlich vertiefte Kenntnisse kunsthistorischer Sachverhalte hinaus erwerben die Studierenden forschungsrelevantes Wissen zu übergeordneten Problematiken von Bildlichkeit und Raumkonstitution. Spezifisches Fachwissen verbindet sich mit dem kritischen Verständnis systematischer Fragestellungen. Die Studierenden gewinnen profunde Einsichten in die Terminologien, Besonderheiten und Grenzen bild- und raumwissenschaftlich ausgerichteter Kunstgeschichte. Sie werden zu einem forschungsorientierten Arbeiten hingeführt.

Die Studierenden können komplexe Bild- und Raumkonzepte objektbezogen analysieren und in aktuelle und historische Diskurse integrieren. Sie können ihr Wissen und Verstehen anwenden, um eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und in einem überschaubaren Rahmen wissenschaftlich relevante Fragestellungen zu formulieren. Sie lernen damit, Lern- und Forschungs-prozesse selbständig zu gestalten. Die Studierenden verbessern ihre analytische und kommunikative Fähigkeit, diese komplexen Zusammenhänge durchsichtig zu machen und wissenschaftlich adäquat darzustellen.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
V Erbringen der Studienleistung (Fachgespräch, Literaturbericht oder Protokolle) (Leistungsnachweis)

S regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) und Erbringen der Prüfungsleistung

Modulprüfung und Prüfungsform
Modulabschlussprüfung: schriftliche Hausarbeit (36.000 Zeichen, ca. 20 Seiten)
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) sowie das Erbringen der Studien- und Prü-fungsleistung.
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
Entfällt
Verwendbarkeit
MA Curatorial Studies Modul 4–6
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 390 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V244
S25611

 

Modul 2 – Transdisziplinäre Vertiefung 1
Pflichtmodul – 7 CP
Lehrinhalte
Das Modul beinhaltet Wissen und methodische Kenntnisse, die über kunst-historische Arbeitsfelder hinausgehen. Es wird in einem anderen Fach, nicht im Fach Kunstgeschichte, absolviert. Die Wahl der Fachrichtung und der jeweiligen Lehrveranstaltungen sollte, in Absprache mit einer Professorin oder einem Professor, im Hinblick auf die angestrebte thematische Ausrichtung der Masterarbeit erfolgen. Transdisziplinäre Ansätze sind in den modernen Geisteswissenschaften ein unerlässlicher Bestandteil des Lernens und Forschens. In der Kunstgeschichte erfordern die vielfältigen Wechselbe-ziehungen von Kunst und Architektur zu ideologischen, politischen, sozialen, kulturellen, philosophischen, theologischen und wissenschaftlichen Diskursen zwingend eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Theoriekonzepten anderer Disziplinen. Das Modul vermittelt Einsichten in die Komplexität geisteswissenschaftlicher Forschung. Es eröffnet fach-übergreifende Perspektiven und unterstützt das weiterführende Bildungsinte-resse der Studierenden.
Qualifikationsziele
Die Studierenden erwerben spezifisches Fachwissen in Disziplinen außer-halb der Kunstgeschichte. Sie schärfen dadurch nicht nur ihr Methoden- und Theoriebewusstsein, sondern gewinnen auch Einsichten in neue Kontexte, die ihre kunsthistorischen Schwerpunkte produktiv ergänzen. Sie lernen, fachübergreifende Verknüpfungen herzustellen, die es ihnen ermöglichen, eigene Forschungsinteressen zielgerichtet zu verfolgen. Damit erlangen sie Kenntnisse, die ihre Profilbildung im Hinblick auf die Masterarbeit unterstützen.

Die Studierenden gewinnen eine größere intellektuelle Flexibilität. Sie er-werben die analytische Fähigkeit, fachübergreifende Zusammenhänge kritisch zu reflektieren. Darüber hinaus verbessern sie ihre systemische Kompetenz, die methodische Pluralität der Geisteswissenschaften zu erfassen und für eigene Ansätze adäquat zu nutzen. Durch die Wahlfreiheit der diszipilinären Ausrichtung lernen die Studierenden, Prozesse des forschenden Lernens selbstbestimmt zu gestalten.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
Keine
Studiennachweise
V Keine

Ü regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) und Erbringen der Studienleistung (Referat, schriftliche Ausarbeitung oder Fachgespräch) (Leistungsnachweis)

Modulprüfung und Prüfungsform
Keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme an der Übung (Teilnahmenachweis) und das Erbringen der Studienleistung (Leistungsnachweis).
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entsprechend der Studienordnung der gewählten Fachdisziplin
Verwendbarkeit
keine
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 150 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V222
U255

 

Modul 3 – MedialitÄt
Pflichtmodul – 15 CP
Lehrinhalte
Die Kunstgeschichte versteht Medien nicht als Träger austauschbarer Inhalte, sondern als maßgebliche Instrumente von Wahrnehmung und Kognition. Das Modul behandelt die ästhetische, kulturelle, wirtschaftliche und politische Bedeutung spezifischer Medien in historischer und theoretischer Perspektive. Besonders wichtig ist dabei die künstlerische Reflektion von Medialität. Daraus ergibt sich auch die Frage nach der medientheoretischen Dimension der historischen Gattungsbegriffe. Zugleich untersucht das Modul die Wechsel-wirkungen von Medium und Rezeption. In den Modulen 1, 3 und 5 des MA Kunstgeschichte kommt mit dem Schwerpunkt der theoretischen und theorie-geschichtlichen Reflektion ein starker und kontinuierlicher Forschungs-schwerpunkt des Frankfurter Kunstgeschichtlichen Instituts in der Lehre zur Geltung.
Qualifikationsziele
Die Studierenden erwerben forschungsorientiertes Wissen zu medialen Stra-tegien der Konstruktion ästhetischer, kultureller, wirtschaftlicher und politischer Realitäten. Sie entwickeln ein kritisches Verständnis der Systematiken der Kunstgeschichte, etwa der Genese und Grenzen der Gattungsbegriffe. Damit gewinnen sie ein Methodenbewusstsein, das in fachgeschichtliches und gegenstandsbezogenes Wissen integriert ist. Sie werden zu einem forschungsorientierten Arbeiten hingeführt.

Die Studierenden können komplexe mediale Strategien analysieren und in aktuelle und historische Diskurse integrieren. Sie können ihr Wissen und Verstehen anwenden, um eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und in einem überschaubaren Rahmen wissenschaftlich relevante Fragestellungen zu formulieren. Sie lernen damit, Lern- und Forschungsprozesse selbständig zu gestalten. Die Studierenden verbessern ihre analytische und kommunikative Fähigkeit, diese komplexen Zusammenhänge durchsichtig zu machen und wissenschaftlich adäquat darzustellen.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
V Erbringen der Studienleistung (Fachgespräch, Literaturbericht oder Protokolle) (Leistungsnachweis)

S regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) und Erbringen der Prüfungsleistung

Modulprüfung und Prüfungsform
Modulabschlussprüfung: schriftliche Hausarbeit (36.000 Zeichen, ca. 20 Seiten)
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) sowie das Erbringen der Studienleistung (Leistungsnachweis) und Prüfungsleistung.
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entfällt
Verwendbarkeit
MA Curatorial Studies Modul 4–6
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 390 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V244
S25611

 

Modul 4 – Transdisziplinäre Vertiefung 2
Pflichtmodul – 7 CP
Lehrinhalte
Das Modul beinhaltet Wissen und methodische Kenntnisse, die über kunsthistorische Arbeitsfelder hinausgehen. Es wird in einem anderen Fach, nicht im Fach Kunstgeschichte, absolviert. Die Wahl der Fachrichtung und der jeweiligen Lehrveranstaltungen sollte, in Absprache mit einer Professorin oder einem Professor, im Hinblick auf die angestrebte thematische Ausrichtung der Masterarbeit erfolgen. Transdisziplinäre Ansätze sind in den modernen Geisteswissenschaften ein unerlässlicher Bestandteil des Lernens und Forschens. In der Kunstgeschichte erfordern die vielfältigen Wechselbeziehungen von Kunst und Architektur zu ideologischen, politischen, sozialen, kulturellen, philosophischen, theologischen und wissenschaftlichen Diskursen zwingend eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Theoriekon-zepten anderer Disziplinen. Das Modul vermittelt Einsichten in die Komplexität geisteswissenschaftlicher Forschung. Es eröffnet fachübergreifende Per-spektiven und unterstützt das weiterführende Bildungsinteresse der Studierenden.
Qualifikationsziele
Die Studierenden erwerben spezifisches Fachwissen in Disziplinen außerhalb der Kunstgeschichte. Sie schärfen dadurch nicht nur ihr Methoden- und Theoriebewusstsein, sondern gewinnen auch Einsichten in neue Kontexte, die ihre kunsthistorischen Schwerpunkte produktiv ergänzen. Sie lernen, fachübergreifende Verknüpfungen herzustellen, die es ihnen ermöglichen, eigene Forschungsinteressen zielgerichtet zu verfolgen. Damit erlangen sie Kenntnisse, die ihre Profilbildung im Hinblick auf die Masterarbeit unterstützen.

Die Studierenden gewinnen eine größere intellektuelle Flexibilität. Sie erwerben die analytische Fähigkeit, fachübergreifende Zusammenhänge kritisch zu reflektieren. Darüber hinaus verbessern sie ihre systemische Kompetenz, die methodische Pluralität der Geisteswissenschaften zu erfassen und für eigene Ansätze adäquat zu nutzen. Durch die Wahlfreiheit der diszipilinären Ausrichtung lernen die Studierenden, Prozesse des forschenden Lernens selbstbestimmt zu gestalten.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
V keine

U regelmäßige aktive Teilnahme und Erbringen der Studienleistung (Referat, schriftliche Ausarbeitung oder Fachgespräch) (Leistungsnachweis)

Modulprüfung und Prüfungsform
keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme an der Übung (Teilnahmenachweis) und das Erbringen der Studienleistung (Leistungsnachweis).
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entsprechend der Studienordnung der gewählten Fachdisziplin
Verwendbarkeit
keine
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 150 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V222
U255

 

Modul 5 – Theorien und Kontexte
Pflichtmodul – 15 CP
Lehrinhalte
Theorien der Kunst und der Kunstgeschichte richten sich nicht allein an Kunstobjekten aus, sondern erwachsen auch aus kulturellen Situationen und soziopolitischen Interessen. Das Modul untersucht daher zum einen Prozesse der Theoriebildung in Auseinandersetzung mit dem Kunstobjekt. Zum anderen behandelt es Wechselbeziehungen von Theorien mit Ästhetiken, künstlerischen Praktiken sowie gesellschaftlichen Diskursen sowie die Frage, wie Theorien in größere historische Konstellationen eingebunden sind. In den Modulen 1, 3 und 5 des MA Kunstgeschichte kommt mit dem Schwerpunkt der theoretischen und theoriegeschichtlichen Reflektion ein starker und kontinuierlicher Forschungsschwerpunkt des Frankfurter Kunstgeschichtlichen Instituts in der Lehre zur Geltung.
Qualifikationsziele
Die Studierenden erwerben Wissen über Prozesse der Theoriebildung in ihrer Geschichtlichkeit und aktuellen Signifikanz. Sie gewinnen detaillierte Einsichten in die Komplexitätsreduktion, die kunstheoretische Diskurse und Theoriekonzepte leisten. In der Untersuchung der Spannungsverhältnisse zwischen theoretischer Konzeption und qualitativer Dichte künstlerischer Objekte erschließt sich ihnen ein profundes Verständnis der Reichweite von Theorien. Damit gewinnen sie ein Methoden- und Theoriebewusstsein, das in fachgeschichtliches und gegenstandsbezogenes Wissen integriert ist. Sie werden zu einem forschungsorientierten Arbeiten hingeführt.

Die Studierenden können größere Theoriefelder wissenschaftlich fundiert definieren und interpretieren. Sie können ihr Wissen und Verstehen anwenden, um eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und in einem überschaubaren Rahmen wissenschaftlich relevante Fragestellungen zu formulieren. Sie lernen damit, Lern- und Forschungsprozesse selbständig zu gestalten. Sie verbessern ihre analytische und kommunikative Fähigkeit, diese komplexen Zusammenhänge durchsichtig zu machen und wissenschaftlich adäquat darzustellen.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
V Erbringen der Studienleistung (Fachgespräch, Literaturbericht oder Protokolle) (Leistungsnachweis)

S regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) und Erbrin-gen der Prüfungsleistung

Modulprüfung und Prüfungsform
Modulabschlussprüfung: schriftliche Hausarbeit (36.000 Zeichen, ca. 20 Seiten)
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) sowie das Erbringen der Studienleistung (Leistungsnachweis) und Prüfungsleistung.
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entfällt
Verwendbarkeit
MA Curatorial Studies Modul 4–6
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 390 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V244
S25611

 

Modul 6 – Transdisziplinäre Vertiefung 3
Pflichtmodul – 7 CP
Lehrinhalte
Das Modul beinhaltet Wissen und methodische Kenntnisse, die über kunsthistorische Arbeitsfelder hinausgehen. Es wird in einem anderen Fach, nicht im Fach Kunstgeschichte, absolviert. Die Wahl der Fachrichtung und der jeweiligen Lehrveranstaltungen sollte, in Absprache mit einer Professorin oder einem Professor, im Hinblick auf die angestrebte thematische Ausrichtung der Masterarbeit erfolgen. Transdisziplinäre Ansätze sind in den modernen Geisteswissenschaften ein unerlässlicher Bestandteil des Lernens und Forschens. In der Kunstgeschichte erfordern die vielfältigen Wechselbeziehungen von Kunst und Architektur zu ideologischen, politischen, sozialen, kulturellen, philosophischen, theologischen und wissenschaftlichen Diskursen zwingend eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Theoriekonzepten anderer Disziplinen. Das Modul vermittelt Einsichten in die Komplexität geisteswissenschaftlicher Forschung. Es eröffnet fachübergreifende Perspektiven und unterstützt das weiterführende Bildungsinteresse der Studierenden.
Qualifikationsziele
Die Studierenden erwerben spezifisches Fachwissen in Disziplinen außerhalb der Kunstgeschichte. Sie schärfen dadurch nicht nur ihr Methoden- und Theoriebewusstsein, sondern gewinnen auch Einsichten in neue Kontexte, die ihre kunsthistorischen Schwerpunkte produktiv ergänzen. Sie lernen, fachübergreifende Verknüpfungen herzustellen, die es ihnen ermöglichen, eigene Forschungsinteressen zielgerichtet zu verfolgen. Damit erlangen sie Kenntnisse, die ihre Profilbildung im Hinblick auf die Masterarbeit unterstützen.

Die Studierenden gewinnen eine größere intellektuelle Flexibilität. Sie erwerben die analytische Fähigkeit, fachübergreifende Zusammenhänge kritisch zu reflektieren. Darüber hinaus verbessern sie ihre systemische Kompetenz, die methodische Pluralität der Geisteswissenschaften zu erfassen und für eigene Ansätze adäquat zu nutzen. Durch die Wahlfreiheit der diszipilinären Ausrichtung lernen die Studierenden, Prozesse des forschenden Lernens selbstbestimmt zu gestalten.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
V keine

Ü regelmäßige aktive Teilnahme und Erbringen der Studienleistung (Referat, schriftliche Ausarbeitung oder Fachgespräch) (Leistungsnachweis)

Modulprüfung und Prüfungsform
keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme an der Übung (Teilnahmenachweis) und das Erbringen der Studienleistung (Leistungsnachweis).
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entsprechend der Studienordnung der gewählten Fachdisziplin
Verwendbarkeit
keine
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 150 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V222
U255

 

Modul 7 – Exkursion
Pflichtmodul – 9 CP
Lehrinhalte
Inhalt des Moduls ist die Entwicklung und Durchführung eines schlüssigen Konzepts für eine selbstorganisierte forschungsorientierte Gruppenexkursion. Die Studierenden arbeiten im Team und in Absprache mit einer Professorin oder einem Professor. Zum Exkursionskonzept gehört die Definition eines relevanten Gegenstandsbereichs, der der Schwerpunktbildung im Hinblick auf die Masterarbeit dienen sollte. Des Weiteren ist ein realisierbarer Arbeitsplan für die Exkursion zu erstellen.

Auf der Grundlage einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand formulieren die Studierenden Fragestellungen, die sich in besonderer Weise auf Aspekte von Materialität, Ortsbezug, Dimensionalität, Räumlichkeit und Wirkung beziehen. In der Arbeit vor Ort eröffnen diese Fragestellungen Perspektiven, die bestehende Positionen bestätigen oder neue Forschungsansätze erschließen können.

Die Exkursion wird in der Regel im Ausland durchgeführt.

Qualifikationsziele
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, eigene Forschungsinteressen zu definieren, zu formulieren und in einem Exkursionsprojekt zu verfolgen. Sie wenden ihr Wissen und Verstehen in neuen und unvertrauten Situationen an, um die Tragfähigkeit etablierter Forschungsauffassungen zu diskutieren und Desiderate zu erkennen. Sie entwickeln die Fähigkeit, spezialisierte eigene Forschungsansätze im Zusammenhang einer übergreifenden Fragestellung in der Exkursionsgruppe zu erörtern. Damit gewinnen Sie die Kompetenz, die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit von Fragestellungen zu erkennen. Sie lernen in einem Team Verantwortung zu übernehmen und Lern- und Forschungsprozesse selbständig zu gestalten. Auf diese Weise werden sie zu einem forschungsorientierten Arbeiten hingeführt.

Im Modul vertiefen die Studierenden ihre überregionale Denkmälerkenntnis und ihr spezialisiertes Fachwissen. Sie gewinnen forschungsrelevante Einsichten in Zusammenhänge von wissenschaftlichem Diskurs und historisch-topographischer Kontextualität künstlerischer Objekte.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
E selbständige Durchführung einer achttägigen Exkursion inklusive Vor- und Nachbereitung und Erbringen der Prüfungsleistung
Modulprüfung und Prüfungsform
Modulabschlussprüfung: Konzept und Arbeitsplan (vor Exkursionsbeginn) sowie Ergebnisbericht (nach Abschluss der Exkursion, 18 000 Zeichen, ca. 10 Seiten)
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die selbständige Durchführung einer achttägigen Exkursion sowie das Erbringen der Prüfungsleistung.
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entfällt
Verwendbarkeit
keine
SWS gesamt
5
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 75 h

Selbststudium 195 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

E5549

 

Modul 8 – Profilierung
Pflichtmodul – 15 CP
Lehrinhalte
Das Modul vermittelt vertiefte Fachkenntnisse zu spezifischen Forschungsgebieten der Kunstgeschichte und behandelt die Verortung individueller Ansätze in größeren Wissenschaftsdiskursen. Die Aufmerksamkeit liegt sowohl auf der konzisen Erschließung klar umrissener Forschungsfelder als auch auf der selbstdefinierten Erarbeitung adäquater methodischer Ansätze im Hinblick auf die Masterarbeit. Aufgrund der Vielfalt der am Institut vertretenen Forschungsfelder wird das Fach in seiner ganzen Breite vermittelt, sodass eine Schwerpunktbildung entsprechend individueller Interessen möglich ist.
Qualifikationsziele
Die Studierenden lernen, komplexe Wissensgebiete unter spezifischen Fragestellungen zu erschließen, um Lern- und Forschungsprozesse selbständig zu gestalten. Sie erwerben forschungsorientiertes Wissen, das eine Schwerpunktbildung im Hinblick auf die Masterarbeit unterstützt. Dazu gehören umfassende Kenntnisse der relevanten Kunstobjekte und Quellen sowie des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses.

Die Studierenden entwickeln einen souveränen Umgang mit spezifischem Fachwissen und systematischen Fragestellungen. Damit legen sie Grundlagen für ein eigenes wissenschaftliches Profil. Sie haben ein ausgeprägtes reflexives Bewusstsein für die Reichweite von Forschungsansätzen und methodischen Konzepten. Sie verbessern ihre analytische und kommunikative Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge durchsichtig zu machen und wissenschaftlich adäquat darzustellen.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
keine
Studiennachweise
V Erbringen der Studienleistung (Fachgespräch, Literaturbericht oder Protokolle) (Leistungsnachweis)

S regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) und Erbringen der Prüfungsleistung

Modulprüfung und Prüfungsform
Modulabschlussprüfung: schriftliche Hausarbeit (36.000 Zeichen, ca. 20 Seiten)
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe von CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) sowie das Erbringen der Studien- und Prüfungsleistung.
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
Verwendbarkeit
MA Curatorial Studies Modul 4–6
SWS gesamt
4
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60 h

Selbststudium 390 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

V244
S25611

 

Modul 9 – Masterqualifikation
Pflichtmodul – 30 CP
Lehrinhalte
Inhalt des Moduls ist die durch ein Kolloquium begleitete selbständige Erar-beitung eines Forschungsthemas und dessen adäquate wissenschaftliche Darstellung in Form einer Masterarbeit. Die Masterarbeit behandelt eine abgegrenzte Problemstellung in einer nachvollziehbaren Systematik und liefert neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Als solche gelten auch die Vertiefung und Verallgemeinerung bestehender Einsichten. Auf der Grundlage einer kritischen Reflektion des Forschungsstandes werden eigene Thesen in eine strukturierte Argumentation eingebunden. Die Ergebnisse werden in Bezug zu größeren Wissensdiskursen gesetzt und in ihrer Signifikanz bewertet. Das Kolloquium dient dem wissenschaftlichen Austausch, der Präsentation von Arbeitsthesen und deren kritischer Diskussion.
Qualifikationsziele
In der intensiven und fokusierten Auseinandersetzung mit einem eng umgrenzten selbstgewählten Forschungsthema erweitern die Studierenden in hohem Maß ihr qualifiziertes und integriertes Fachwissen in einem oder mehreren Spezialbereichen. Zugleich gewinnen sie Einsichten in die Anschlussfähigkeit spezifischer Fachkenntnisse. Ihr Verständnis wissenschaftlicher Methoden, ihrer Tragfähigkeit und ihrer weiterführenden Implikationen wird durch die erste umfangreichere wissenschaftliche Arbeit vertieft. Die Studierenden sind zu wissenschaftlich fundiertem Urteilen sowie der selbständigen Weiterführung von Lernprozessen befähigt. Sie können ihr Wissen und Verstehen zur Erschließung unbekannter Sachverhalte nutzen, um auf diese Weise zu neuen Einsichten zu gelangen. Außerdem haben sie die analytische und kommunikative Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge durchsichtig zu machen und adäquat darzustellen. Sie lernen, ihre Thesen und Argumentationsansätze zu verteidigen, auf kritische Fragen zu reagieren und Anregungen in ihre Arbeit aufzunehmen. Die Studierenden sind in der Lage, den Lern- und Forschungsprozess durch zielgerichtete, wissenschaftlich begründete Entscheidungen zu steuern.

Besonders befähigte Absolventinnen und Absolventen werden motiviert, eine Promotion anzustreben. Sie werden darauf durch eine Professorin oder einen Professor gezielt vorbereitet.

Angebotszyklus
Das Modul wird jedes Semester angeboten.
Dauer des Moduls
1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul
mindestens 60 CP aus den Module 1-8 sowie Sprachnachweis nach Ziffer VI
Studiennachweise
KQ regelmäßige aktive Teilnahme (Teilnahmenachweis) und Erbringen der Prüfungsleistung

MAB Erbringen der Prüfungsleistung

Modulprüfung und Prüfungsform
Kumulative Modulprüfung: Die Modulgesamtnote setzt sich aus 15% Kolloquiumsnote und 85% Masterarbeitsnote zusammen.

KQ Schriftliches Exposé (maximal 5 Seiten, 9.000 Zeichen) sowie mündliche Präsentation des Themas der Masterarbeit (Leistungsnachweis). Die Kolloquiumsnote wird zu jeweils 50% aus Referat und Exposé gebildet.

MAB schriftliche Masterarbeit (80-100 Seiten, 144.000-180.000 Zeichen) (Leistungsnachweis)

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (CP)
Die Voraussetzungen für die Vergabe der CP sind die regelmäßige aktive Teilnahme am KQ (Teilnahmenachweis) und das Erbringen der Prüfungs-leistungen.
Herkunft des Moduls, sofern nicht aus diesem Studiengang
entfällt
Verwendbarkeit
keine
SWS gesamt
2
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 30 h

Selbststudium 870 h

Übersicht
LehrveranstaltungenTypSWSCPCP

Prüf.

CP

Summe

KQ224
v2626
Anhang 2: Studienverlaufsplan

Anhang 2: Exemplarischer Studienverlauf

Die Module müssen nicht in numerischer Reihenfolge absolviert werden; eine freie Kombination der unterschiedlichen Veranstaltungsformen ist möglich.

Semester 1M 1: VLM 3: SM 1: SM 2: VLM 5: VL32 CP
Semester 2M 8: VLM 4: ÜM 4: VL M 6: ÜM 7: E25 CP
Semester 3M 3: VL M 5: S M 2: ÜM 8: SM 6: VL33 CP
Semester 4M 9: KQM 9: MAB30 CP

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