Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main

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Philosophie HF (Magister 2006)

Hauptfach im Rahmen der modularisierten Magister-Prüfungsordnung 2006

Inhaltsangabe

PARAGRAPHENTEIL MAGISTER PRÜFUNGSORDNUNG 2006 (MODULARISIERT)

 

I. Allgemeines

§ 01 - Rechtsgrundlage und Geltungsbereich
§ 02 - Zweck der Prüfung
§ 03 - Hochschulgrad
§ 04 - Struktur des Magisterstudienganges und Fächerkombinationen
§ 05 - Regelstudienzeit

II. Zwischenprüfung

§ 06 - Studienvoraussetzungen u. Studienbeginn, Studien- u. Prüfungsaufbau, Module
§ 07 - Lehr- und Lernformen
§ 08 - Zugangsvoraussetzungen für einzelne Module und einzelne Lehrveranstaltungen sowie Teilnahmebeschränkungen für einzelne Lehrveranstaltungen
§ 09 - Studiennachweise (Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise)
§ 10 - Studienverlaufsplan und Studienberatung
§ 11 - Aufbau der Prüfungen
§ 12 - Gemeinsamer Prüfungsausschuss für Modulprüfungen
§ 13 - Akademische Leitung und Modulkoordination
§ 14 - Prüfungsbefugnis; Beisitz bei mündlichen Prüfungen
§ 15 - Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen u. Prüfungsleistungen
§ 16 - Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren für die Modulprüfungen
§ 17 - Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 18 - Nachteilsausgleich
§ 19 - Modulprüfungen; Prüfungsformen; Kreditpunkte (CP)
§ 20 - Mündliche Prüfungsleistungen
§ 21 - Klausurarbeiten
§ 22 - Hausarbeiten
§ 23 - Bewertung der Prüfungsleistungen
§ 24 - Nichtbestehen u. Wiederholung einzelner Prüfungen, Fristen f. d. Wiederholung
§ 25 - Endgültiges Nichtbestehen der Zwischenprüfung bzw. Magisterprüfung
§ 26 - Zeugnis, Hochschulgrad, Magisterurkunde und Diploma-Supplement

III. Magisterprüfung

§ 27 - Zulassung zur Magisterprüfung
§ 28 - Entscheidung über die Zulassung zur Magisterprüfung
§ 29 - Umfang der Zwischenprüfung und Magisterprüfung
§ 30 - Magisterarbeit
§ 31 - Annahme und Bewertung der Magisterarbeit

IV. Schlussbestimmungen

§ 32 - Prüfungsgebühren
§ 33 - Ungültigkeit von Prüfungen, Behebung von Prüfungsmängeln
§ 34 - Einsicht in die Prüfungsunterlagen
§ 35 - Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren u. gegen Prüfungsentscheidungen
§ 36 - Fachspezifische Bestimmungen
§ 37 - Übergangsbestimmungen
§ 38 - In-Kraft-Treten

 

ANHANG 1: MAGISTERFÄCHER

a) Fächerkatalog gem. §4 Abs. 2
b) Ausgeschlossene bzw.vorgeschriebene Fächerkombinationen gem. §4 Abs. 2
c) Zugelassene Nebenfächer aus Bachelor-Studiengängen gem. §4 Abs. 2

 

ANHANG 2: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN ZU DEN FREMDSPRACHENNACHWEISEN

1. Latinum
2. Sprachprüfung in Latein
3. Lateinkenntnisse
4. Graecum

 

ANHANG 3: STUDIENPLAN Philosophie HF – GENERELLE INFOS

a) Beginn des Studiums gem. §6 Abs. 2
b) Fremdsprachenkenntnisse
c) Studien- und Prüfungsleistungen bzw. Module für die Zwischenprüfung und Magisterprüfung gem. §29
d) Magisterarbeit gem. §30 Abs. 2

 

ANHANG 3: STUDIENPLAN Philosophie HF – e) MODULBESCHREIBUNGEN

 

ANHANG 3: STUDIENPLAN Philosophie HF – f) STUDIENVERLAUFSPLAN

 

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Paragraphenteil modularisierte Magister-Prüfungsordnung 2006

MAGISTER PRÜFUNGSORDNUNG 2006 (MODULARISIERT)

 

Ordnung für die modularisierten Magisterteilstudiengänge der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissen-schaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12. Juli 2006

Genehmigt durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit Erlass vom 09.08.2006 - III 1.3 422/08/10.004 - (0000), veröffentlicht im UNI-REPORT 11.09.2006

 

I. Allgemeines

 

§ 1 - Rechtsgrundlage und Geltungsbereich

(1) Die Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften (FB 8) und Sprachwissenschaften und Kulturwissenschaften (FB 9) haben am 12. Juli 2006 gem. § 50 Abs. 1 Nr. 1 HHG auf der Grundlage der §§ 23 Abs. 2, 25, 26 HHG diese Ordnung beschlossen.

(2) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen der von den Fachbereichen Philosophie und Geschichtswissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften im Rahmen des Magisterstudienganges angebotenen und in Anhang Teil I a) aufgeführten Magisterteilstudiengänge (Haupt- und Nebenfächer). Die weiteren an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Rahmen des Magisterstudienganges angebotenen und den Studierenden bei der Fächerkombination (vgl. § 4) zur Wahl stehenden Magisterhaupt- und Magisternebenfächer sind nach der "Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Magister Artium (M.A.)/ einer Magistra Artium (M.A.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12. Januar 1994" (Abl. Nr 4/94, S. 243) in der jeweils gültigen Fassung (nachfolgend MAPO) und den für diese Magisterfächer maßgeblichen Studienordnungen zu absolvieren. Bei Wahl eines Bachelor-Nebenfaches als Magister-Nebenfach (§ 4) sind das Studium und die Modulprüfungen nach der maßgeblichen Bachelor-Nebenfachordnung zu absolvieren.

(3) Die fachspezifischen Bestimmungen für die in Anhang Teil I a) aufgeführten Fächer sind Bestandteil dieser Ordnung

 

§ 2 - Zweck der Prüfung

Die Magisterprüfung bildet den akademischen Abschluss des Magisterstudiengan-ges. Durch die Magisterprüfung werden die Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten, die Kenntnis von Grundlagen und wesentlichen Forschungsergebnissen und Forschungsmethoden sowie berufsqualifizierende Kenntnisse und Fähigkeiten in den gewählten Fächern festgestellt.

 

§ 3 - Hochschulgrad

Aufgrund der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bestandenen Magisterprüfung verleiht der Fachbereich des Prüfungsfaches, in welchem die Magisterarbeit geschrieben wurde, den akademischen Grad eines Magister Artium/ einer Magistra Artium, der mit der Abkürzung "M.A." geführt wird.

 

§ 4 - Struktur des Magisterstudienganges und Fächerkombinationen

(1) Im Magisterstudiengang werden nach Wahl des oder der Studierenden entweder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer oder zwei Hauptfächer studiert. Unter der Geltung dieser Ordnung ist mindestens eines der in den Fachspezifischen Bestimmungen dieser Ordnung (Teil I a) aufgeführten Fächer zu absolvieren.

(2) Die Fächer müssen so gewählt werden, dass sie in einem sinnvollen Zusammenhang stehen und ein angemessen weites Wissensgebiet sichern. Welche Fächer außer den in Teil I a) der Fachspezifischen Bestimmungen dieser Ordnung aufgeführten als Haupt- oder Nebenfächer gewählt werden können, regelt Teil I des Anhangs zur MAPO. Die ebenfalls zugelassenen Bachelor-Nebenfächer sind in Teil I c) der Fachspezifischen Bestimmungen dieser Ordnung aufgeführt. Vorgeschriebene und ausgeschlossene Fächerverbindungen regeln Teil I und II des Anhangs der MAPO sowie Teil I b) der Fachspezifischen Bestimmungen dieser Ordnung. Das Hauptfach, in dem die Magisterarbeit angefertigt wird (1. Hauptfach) muss, die beiden Nebenfächer bzw. das 2. Hauptfach müssen in der Regel aus dem in Teil I a) der Fachspezifischen Bestimmungen dieser Ordnung und/oder aus dem in Teil I des Anhangs der MAPO enthaltenen Katalog der Fächer gewählt werden. Im Übrigen gilt § 3 Abs. 2 der MAPO.

 

§ 5 - Regelstudienzeit

(1) Die Regelstudienzeit errechnet sich aus acht Semestern Studium und einem Semester Magisterarbeitsphase. Praktika und Exkursionen sind innerhalb der Regelstudienzeit abzuleisten.

Die Fachbereiche 8 und 9 stellen durch das Lehrangebot, die Studiengestaltung und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Magisterstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen in den in Teil I a) des Anhangs aufgeführten Fächern in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Magisterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.

(2) Wird das Magisterstudium gemäß den Regelungen der Hessischen Immatrikulationsverordnung in der jeweils gültigen Fassung ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgeführt, verändert sich die Studienzeit bis zum Magisterabschluss entsprechend. In diesem Fall ist wird ein Semester im Teilzeitstudium als halbes Fachsemester gezählt. Das Teilzeitstudium begründet keinen Rechtsanspruch auf Bereitstellung eines gesonderten Lehrangebots. Bei Teilzeitstudium wird dringend empfohlen, die Studienfachberatung aufzusuchen.

 

II. Zwischenprüfung

 

§ 6 - Studienvoraussetzungen u. Studienbeginn, Studien- u. Prüfungsaufbau, Module

(1) Voraussetzung für das Studium im Magisterstudiengang ist die Hochschulzugangsberechtigung nach § 63 des Hessischen Hochschulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung. Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen einen Sprachnachweis entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 vorlegen, sofern sie nach § 1 Abs. 3 der DSH - Ordnung nicht von der Sprachprüfung freigestellt sind.

(2) Die Fachspezifischen Bestimmungen (Teile III und IV) regeln, ob das Studium zum Wintersemester oder auch zum Sommersemester begonnen werden kann.

(3) Das Studium im Hauptfach erstreckt sich über 8 Semester. Es umfasst höchstens 80 Semesterwochenstunden (SWS).

(4) Das Studium gliedert sich in das Grundstudium und das Hauptstudium. Das Grundstudium schließt mit der Zwischenprüfung, das Hauptstudium mit der Magisterprüfung ab. Die Zwischenprüfung soll in der Regel nach dem vierten Semester im Hauptfach bzw. in der Regel nach dem zweiten Semester im Nebenfach, das Hauptstudium innerhalb der Regelstudienzeit (§ 5) abgeschlossen sein.

(5) Das Magisterstudium ist modular aufgebaut. Das Studium gliedert sich in Pflichtmodule und zusätzlich nach Maßgabe der Studienpläne für die Studiengänge in Wahlpflichtmodule. Die zu absolvierenden Module sind in den Studienplänen (Teile III und IV) festgelegt.

(6) Ein Modul ist eine inhaltlich zusammengehörende Lehr- und Lerneinheit. Module stellen in der Regel einen Zusammenschluss von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen und Projektarbeiten sowie die Selbstlernzeiten dar. Die Inhalte eines Moduls sind in der Regel so zu bemessen, dass sie innerhalb eines Semesters oder eines Studienjahrs vermittelt werden können. In begründeten Ausnahmefällen kann sich ein Modul über drei Semester erstrecken. Erstrecken sich Module über mehr als ein Semester, sollen die zugehörigen Lehrveranstaltungen in unmittelbar aufeinander folgenden Semestern angeboten und besucht werden.

(7) Die Lehrveranstaltungen in den Modulen werden hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit in Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen unterschieden. Pflichtveranstaltungen sind nach Inhalt und Form der Veranstaltung in der Modulbeschreibung eindeutig bestimmt.
Wahlpflichtveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen, die Studierende innerhalb eines Moduls aus einem bestimmten Fachgebiet oder zu einem bestimmten Themengebiet auszuwählen haben.

(8) Einzelne Lehrveranstaltungen des Studiengangs können auf Englisch angeboten werden. Die Studienpläne können Abweichungen bezüglich weiterer Fremdsprachen treffen.

(9) Nach Ablegung einer Prüfungsleistung zu einem Wahlpflichtmodul ist ein Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul in der Regel ausgeschlossen.

(10) Nach erfolgreichem Abschluss eines Moduls werden unabhängig von der für das Modul erzielten Note Kreditpunkte (im folgenden "CP") auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) vergeben. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Sie umfassen neben der Teilnahme an den zu einem Modul gehörenden Lehrveranstaltungen (einschließlich außeruniversitäre Praktika und Exkursionen) auch die gesamte Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge, die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen sowie die Anfertigung der Magisterarbeit. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Die Magisterprüfung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Zwischenprüfung und die Magisterprüfung in den gewählten Fächern bestanden und die hierfür erforderlichen CP nachgewiesen sind (Hauptfach 120 CP, je Nebenfach 60 CP, Magisterarbeit 30 CP, insgesamt 270 CP). Bei einer Fächerkombination mit nicht modularisierten Fächern wird ein Hauptfach mit 120 CP bzw. ein Nebenfach mit 60 CP gewertet.

 

§ 7 - Lehr- und Lernformen

Die Studieninhalte werden in folgenden Lehr- und Lernformen vermittelt:

1. Vorlesungen (V),
2. Tutorien (T),
3. Übungen (Ü),
4. Kurse (K)
5. Proseminare (PS)
6. Seminare (S),
7. Exkursionen (Ex),
8. Praktika (PR),
9. Kolloquium (Ko)

Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Behandlung von Themen und vermitteln einen Überblick über einen bestimmten Forschungsbereich.

Bestimmte Veranstaltungen können von Tutorien begleitet werden; diese dienen der Vertiefung und Ergänzung der Lehrinhalte der Veranstaltungen, denen sie zugeordnet sind.

Übungen dienen dem Erlernen und der Einübung bestimmter wissenschaftlicher und praxisbezogener Fähigkeiten und Arbeitsmethoden. Die aktive Beteiligung der Studierenden ist erforderlich.

In Kursen werden systematische grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, u.a. Fremdsprachenkenntnisse, vermittelt und eingeübt.

Proseminare sind einführende Lehrveranstaltungen mit aktiver Beteiligung der Studierenden an der Unterrichtsgestaltung; diese geschieht beispielsweise in Form von Referaten, Gruppenarbeit und Diskussionen in der Lehrveranstaltung sowie Literaturbearbeitung und Übungsaufgaben.,

Seminare sind weiterführende Lehrveranstaltungen zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium verlangen. Die aktive Beteiligung der Studierenden ist erforderlich.

Exkursionen sind universitäre Lehrveranstaltungen, die außerhalb der Hochschule durchgeführt werden. Sie dienen dem wissenschaftlich vorbereiteten Besuch fachlich relevanter Orte.

Praktika vermitteln fachbezogene praktische Kenntnisse und Fähigkeiten

Kolloquien dienen der Diskussion spezieller Fragestellungen und Forschungsergebnisse des Faches sowie der Erörterung wissenschaftlicher Positionen

 

§ 8 - Zugangsvoraussetzungen für einzelne Module und einzelne Lehrveranstaltungen sowie Teilnahmebeschränkungen für einzelne Lehrveranstaltungen

(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Fachspezifische Bestimmungen Teile III und IV ). Der oder die Lehrende kann die Zugangsberechtigung zum Modul überprüfen.

(2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der teilnahmewilligen Studierenden zu einer Lehrveranstaltung die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, ist ein Anmeldeverfahren durchzuführen. Das Anmeldeerfordernis und die Anmeldefrist werden im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis und/oder über UnivIS bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft die Akademische Leitung des betreffenden Teilstudienganges zunächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung oder ein Ferienkurs eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Akademische Leitung des betreffenden Teilstudienganges ein Auswahlverfahren durchzuführen. Die Auswahl erfolgt nach der Notwendigkeit des Besuchs der Lehrveranstaltung im Hinblick auf den Studienfortschritt und, wenn in dieser Hinsicht gleiche Voraussetzungen gegeben sind, nach der Reihenfolge der Anmeldung oder durch Los. Die anzuwendende Alternative legt die Akademische Leitung des betreffenden Teilstudienganges fest. Auf Antrag erhält der oder die Studierende eine Bescheinigung darüber, dass er oder sie nicht in der Lehrveranstaltung aufgenommen werden konnte.

 

§ 9 - Studiennachweise (Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise)

(1) Die Modulbeschreibungen legen fest, ob innerhalb von Modulen Studienleistungen (Leistungsnachweise) und/oder Teilnahmenachweise zu erbringen sind. Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise dienen dem Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums und sind Voraussetzung für die Vergabe der CP für das Modul. Die Noten für Studienleistungen gehen nicht in die Modulnoten ein.

(2) Teilnahmenachweise dokumentieren die regelmäßige und sofern dies der oder die Lehrende für den Teilnahmenachweis voraussetzt, die aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn der oder die Studierende in allen im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Soweit die Modulbeschreibung keine abweichende Regelung trifft, soll die regelmäßige Teilnahme noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20 Prozent der Veranstaltungszeit versäumt hat. Bei darüber hinausgehenden begründeten Fehlzeiten kann die oder der Lehrende das Erteilen des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausgestellt, sofern die Ordnung für den Studiengang kein anderes Verfahren vorsieht.

(3) Für den Leistungsnachweis ist die erfolgreiche Teilnahme und darüber hinaus, sofern dies der oder die Lehrende voraussetzt, die regelmäßige Teilnahme (Abs.2) an der Lehrveranstaltung erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme ist gegeben, wenn eine durch die Lehrende oder den Lehrenden positiv bewertete (nach der Modulbeschreibung benotete oder unbenotete) individuelle Studienleistung (Abs.4) erbracht wurde. Die Lehrende oder der Lehrende kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhängig machen, sofern dies die Modulbeschreibung zulässt. Werden Studienleistungen nach Maßgabe der Modulbeschreibung benotet, gilt § 23 Abs. 1 und 2. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein.

(4) Studienleistungen können insbesondere sein:

Klausuren,
schriftliche Ausarbeitungen
Referate (mit oder ohne Ausarbeitung)
Fachgespräche
Arbeitsberichte, Protokolle.
Bearbeitung von Übungsaufgaben
Tests
Hausarbeiten

Die Anzahl der Leistungen, ihre Form sowie die Frist in der die Leistungen zu erbringen sind, gibt die oder der Lehrende den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die oder der Lehrende kann den Studierenden die Nachbesserung einer Ausarbeitung (außer Klausur/ Test) unter Setzung einer Frist ermöglichen.

(5) Werden Studienleistungen schriftlich aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, sind sie mit einer Erklärung gemäß § 30 Abs.9 zu versehen.

(6) Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.

 

§ 10 - Studienverlaufsplan und Studienberatung

(1) Der Studienverlaufsplan und die Übersicht über die im Haupt- und Nebenfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (Fachspezifische Bestimmungen Teile III und IV) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung seines oder ihres Studiums. Sie berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.

(2) Die Fachbereiche erstellen für die Magisterfächer auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots und aktualisieren dies für jedes Semester. Dieses soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters veröffentlicht sein.

(3) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung des für ihren Studiengang zuständigen Fachbereichs aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:

zu Beginn des ersten Semesters;
bei Nichtbestehen von Prüfungen und gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben;
bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen;
bei Studiengangs- bzw. Hochschulwechsel.

(4) Die Studienpläne für die Teilstudiengänge können den verpflichtenden Besuch der Studienfachberatung vorsehen und hierzu nähere Regelungen treffen.

(5) Neben der Studienfachberatung steht den Studierenden die Zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Verfügung. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studiermöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.

 

§ 11 - Aufbau der Prüfungen

(1) Die Zwischenprüfung im Hauptfach und in den beiden Nebenfächern bzw. in den beiden Hauptfächern wird in voneinander unabhängigen Prüfungsverfahren studienbegleitend als Abschluss der Module bzw. begleitend zu den Modulen der Fächer durchgeführt. In den Teilen III und IV der Fachspezifischen Bestimmungen ist festgelegt, welche Module und welche Prüfungs- und Studienleistungen zu den einzelnen Modulen für den Abschluss des Grundstudiums notwendig sind.

(2) Die Magisterprüfung wird ebenfalls in voneinander unabhängigen Prüfungs-verfahren im Hauptfach und in den beiden Nebenfächern bzw. in den beiden Hauptfächern studienbegleitend als Abschluss der Module bzw. begleitend zu den Modulen der Fächer durchgeführt. In den Teilen III und IV der Fachspezifischen Bestimmungen ist festgelegt, welche Prüfungsleistungen zu den einzelnen Modulen für den Abschluss des Hauptstudiums notwendig sind. Neben den studienbegleitenden Prüfungen beinhaltet die Magisterprüfung darüber hinaus die Anfertigung einer Magisterarbeit.

 

§ 12 - Gemeinsamer Prüfungsausschuss für Modulprüfungen

(1) Für die Organisation der Modulprüfungen in den in dieser Ordnung geregelten Magisterteilstudiengängen bilden die Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften einen Gemeinsamen Prüfungsausschuss. Er sorgt für die Einhaltung dieser Ordnung, insbesondere im Hinblick auf Voraussetzungen für und Anforderungen an eine Prüfung und ist insbesondere zuständig für Grundsatzfragen der im Abs.7 geregelten Angelegenheiten sowie die Koordinierung von Anträgen auf Änderung dieser Ordnung. Der Gemeinsame Prüfungsausschuss berichtet regelmäßig den Hochschulgremien und den an dieser Ordnung beteiligten Fachbereiche sowie dem Gemeinsamen Magisterprüfungsausschuss der am Magisterstudiengang ebenfalls beteiligten Fachbereichen über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform dieser Ordnung.

(2) Der Gemeinsame Prüfungsausschuss setzt sich zusammen aus:

zwei Mitgliedern der Professorengruppe aus dem Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften, wobei zwei dieser Ordnung geregelte Fächer vertreten sein sollen;
zwei Mitgliedern der Professorengruppe aus dem Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften, wobei zwei dieser Ordnung geregelte Fächer vertreten sein sollen;
einem oder einer Vorsitzenden;
zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern oder wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen; in der Regel je einer/eine pro Fachbereich sowie
zwei Studierenden der beteiligten Fachbereiche, die sich im Hauptstudium des Magisterstudienganges befinden. In der Regel je einer/eine pro Fachbereich.

(3) Der Vorsitzende oder die Vorsitzende und die Stellvertretung müssen Professoren oder Professorinnen der an dieser Ordnung beteiligten Fachbereiche sein. Sie werden vom Gemeinsamen Prüfungsausschuss vorgeschlagen und von diesem für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

(4) Die Wahl der Professoren und Professorinnen und ihrer Stellvertretung erfolgt auf Vorschlag und Wahl durch die Vertreter und Vertreterinnen ihrer Gruppe im Fachbereichsrat für die Dauer von zwei Jahren. Näheres regelt die Wahlordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Wiederwahl ist zulässig.

(5) Die wissenschaftlichen Mitarbeiter und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und deren Stellvertretung werden jeweils von den beiden Fachbereichen auf Vorschlag und Wahl durch Vertreter und Vertreterinnen ihrer Gruppe im Fachbereichsrat für ein Jahr gewählt. Abs. 4 Satz 2 findet entsprechende Anwendung.

(6) Die studentischen Mitglieder und ihre Stellvertretung werden jeweils von den beiden Fachbereichen auf Vorschlag und Wahl durch Vertreter und Vertreterinnen ihrer Gruppe im Fachbereichsrat für ein Jahr gewählt. Abs. 4 Satz 2 findet entsprechende Anwendung.

(7) Der Gemeinsame Prüfungsausschuss kann die laufenden Geschäfte an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende delegieren. Der oder die Vorsitzende leitet die Geschäftsstelle (Abs. 12) und hat insbesondere folgende Aufgaben:

1. Er oder sie lädt zu den Sitzungen des Gemeinsamen Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz.

2. Er oder sie entscheidet über die Zulassung zur Zwischenprüfung und zur Magisterprüfung.

3. Er oder sie entscheidet im Benehmen mit den Modulkoordinatoren oder Modulkoordinatorinnen oder der Akademischen Leitung über die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen nach Maßgabe von § 15.

4. Er oder sie bestellt die Prüfer und Prüferinnen, die Beisitzer und Beisitzerinnen für die Modulprüfungen sowie die Gutachter und Gutachterinnen für die Magisterarbeit in Absprache mit der Modulkoordination und/oder Akademischen Leitung.

5. Er oder sie entscheidet in den Fällen des § 16 Abs. 4 Satz 3 und § 17.

6. Er oder sie kann im Falle des § 33 eine Zwischenprüfung bzw. die Magisterprüfung nachträglich für "nicht bestanden" erklären.

(8) Ablehnende Entscheidungen des oder der Vorsitzenden sind schriftlich zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(9) Der Gemeinsame Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder, darunter die oder der Vorsitzende oder die oder der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind und die Stimmenmehrheit der Professorinnen und Professoren gewährleistet ist. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des oder der Vorsitzenden den Ausschlag. Bei Angelegenheiten, die die Prüfung eines Mitglieds des Prüfungsausschusses betreffen, ruht dessen Mitgliedschaft in Bezug auf diese Angelegenheit und wird durch den Stellvertreter oder die Stellvertreterin wahrgenommen. Dies gilt nicht bei rein organisatorischen Sachverhalten.

(10) Die Mitglieder des Gemeinsamen Prüfungsausschusses und deren Stellvertretung unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

(11) Die Mitglieder des Gemeinsamen Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungen beizuwohnen.

(12) Geschäftsstelle des Gemeinsamen Prüfungsausschusses ist die Philosophische Promotionskommission (im folgenden "Prüfungsamt").

 

§ 13 - Akademische Leitung und Modulkoordination

(1) Der Fachbereichsrat bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Magisterfach in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Teilstudienganges. Dieser oder diese plant und koordiniert modulübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot des Faches. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt.

(2) Für jedes Modul ernennt die Akademische Leitung aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Fachbereichs sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Dazu gehören insbesondere Vorschläge für die Prüfer, Prüferinnen, Beisitzer und Beisitzerinnen der Modulprüfungen (gem. § 14) sowie die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen nach Maßgabe von § 15.

 

§ 14 - Prüfungsbefugnis; Beisitz bei mündlichen Prüfungen

(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen sind Professoren und Professorinnen, Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen, entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professoren und Professorinnen, Hochschuldozenten und Hochschuldozentinnen, Honorarprofessoren und Honorarprofessorinnen, außerplanmäßige Professoren und Professorinnen, Privatdozenten und Privatdozentinnen sowie wissenschaftliche Mitglieder und Lehrbeauftragte befugt, die Lehrveranstaltungen anbieten, in denen Prüfungsbestandteile absolviert werden können oder müssen. Die Beteiligung wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an Prüfungen setzt voraus, dass ihnen für das Prüfungsfach ein Lehrauftrag erteilt worden ist.

(2) Zum Beisitzer oder Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer Mitglied, Angehöriger oder Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist und mindestens die Magisterprüfung in dem gleichen Fach oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.

(3) Die Studierenden können für die Magisterarbeit den Erstgutachter oder Erstgutachterin (Betreuer oder Betreuerin) sowie den Zweitgutachter oder Zweitgutachterin gemäß § 30 Abs. 3 vorschlagen. Diesem Vorschlag ist nach Möglichkeit zu folgen; ein Rechtsanspruch auf Bestellung bestimmter Gutachter oder Gutachterinnen besteht nicht.

(4) Für die Prüfer, Prüferinnen, Gutachter, Gutachterinnen, Beisitzer und Beisitzerinnen gilt § 12 Abs. 10 entsprechend.

 

§ 15 - Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen u. Prüfungsleistungen

(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen gemäß Abs. 2 bis 5 werden in der Regel nur angerechnet, wenn sie nicht mehr als fünf Kalenderjahre vor der Aufnahme des Magisterstudiums an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main erbracht worden sind. Über Ausnahmen entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes und im Benehmen mit der zuständigen Modulkoordination.

(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in denselben Fächern des Magisterstudienganges an einer deutschen Hochschule erbracht wurden, werden für die Zwischenprüfung bzw. Magisterprüfung angerechnet. Soweit die Zwischenprüfung Fachgebiete bzw. Module nicht enthält, die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Gegenstand der Zwischenprüfung im jeweiligen Fach sind, ist eine Anerkennung mit Auflagen möglich.

(3) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in anderen Fächern des Magisterstudienganges oder in anderen Studiengängen erbracht wurden, werden angerechnet, soweit sie gleichwertig sind. Gleichwertigkeit ist gegeben, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen des entsprechenden Faches an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im wesentlichen entsprechen. Bei der Feststellung der Gleichwertigkeit ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Das Europäische-Kredit-Transfer-System (ECTS) wird dabei berücksichtigt. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.

(4) Für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien sowie an anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien gelten die Absätze 1 bis 3 entsprechend.

(5) Maximal 60 CP der erforderlichen Prüfungsleistungen der Magisterzwischen-prüfung für die einzelnen Prüfungsfächer bzw. der Magisterprüfung insgesamt können aus anderen Studiengängen oder Teilstudiengängen anerkannt werden. Die Anrechnung einer Abschlussarbeit aus anderen Studiengängen als Magisterarbeit ist in der Regel ausgeschlossen. Über Ausnahmen entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses im Benehmen mit der Akademischen Leitung.

(6) Werden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten - soweit die Notensysteme vergleichbar sind - im Zeugnis zu kennzeichnen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Die angerechneten Studien- und Prüfungsleistungen werden mit dem Hinweis auf ihre Herkunft versehen.

(7) Der Antrag auf Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen gemäß Absatz 2-4 ist unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses zu richten.

 

§ 16- Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren für die Modulprüfungen

(1) Die Termine für die Modulprüfungen bzw. Modulteilprüfungen (§ 19) werden vom Modulkoordinator oder der Modulkoordinatorin im Einvernehmen mit der Akademischen Leitung und den Prüfern und Prüferinnen festgelegt. Das Prüfungsamt gibt möglichst frühzeitig, spätestens vier Wochen vor den Prüfungsterminen, in einem Prüfungsplan Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüfer bekannt. Die Prüfungstermine sind im Internet zu veröffentlichen. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der Modulkoordination im Einvernehmen mit den Prüfern oder den Prüferinnen zulässig.

(2) Zu jeder Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung ist eine schriftliche Meldung innerhalb der Meldefrist erforderlich; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Die Meldung zu den Modulabschlussprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Die Meldung zu einer Modulteilprüfung erfolgt bei der Veranstaltungsleitung; diese leitet die Meldung an das Prüfungsamt weiter. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulabschlussprüfung in begründeten Fällen entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses auf Antrag des oder der Studierenden. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulteilprüfung in begründeten Fällen entscheidet die Veranstaltungsleitung.

(3) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modul- bzw. Modulteilprüfung nur anmelden, soweit er oder sie zur Magisterprüfung zugelassen ist (§ 27), und die entsprechende Modul- bzw. Modulteilprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat. Beurlaubte Studierende können keine Modul- bzw. Modulteilprüfungen ablegen.

(4) Die Meldung zu einer Modul- bzw. Modulteilprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung bis zum Rücktrittstermin beim Prüfungsamt zurückgezogen wird. Meldetermine und Rücktrittstermine werden durch den Prüfer oder der Prüferin zu Beginn eines jeden Semesters, spätestens jedoch 4 Wochen vor dem Prüfungstermin am Institut des Prüfenden, beim Prüfungsamt oder durch andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben. Wird die Anmeldung bis zum festgelegten Rücktrittstermin nicht zurückgenommen, wird die versäumte Prüfungsleistung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. § 17 Abs. 1 und Abs. 2 gelten entsprechend. § 17 Abs. 3 findet mit der Maßgabe Anwendung, dass der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses möglichst vor dem Prüfungstermin entscheidet, ob die Gründe anerkannt werden.

 

§ 17 - Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß

(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet, wenn der oder die Studierende einen für ihn oder sie bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn er oder sie nach Beginn der Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird.

(2) Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müssen dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit des oder der Studierenden ist ein ärztliches Attest vorzulegen; in Zweifelsfällen kann der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses ein amtsärztliches Attest verlangen. Der Krankheit des oder der Studierenden steht die Krankheit oder Betreuung eines von ihm oder ihr überwiegend allein zu versorgenden Kindes oder eines nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) gleich.

(3) Der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses entscheidet darüber, ob die geltend gemachten Gründe anerkannt werden. Werden die Gründe anerkannt, so wird ein neuer Prüfungstermin anberaumt. Ablehnende Entscheidungen des oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses sind dem oder der Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen und zu begründen. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Dem oder der Studierenden ist vor der Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

(4) Versucht der oder die Studierende das Ergebnis einer Studien- oder Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel während und nach Austeilung von Klausuraufgaben oder eine vergleichbare Aufgabenstellung bei sich führt oder eine falsche Erklärung nach § 22 Abs. 6 und § 30 Abs. 9 abgibt.

(5) Studierende, die trotz einmaliger Verwarnung weiterhin den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer oder Prüferin oder bei schriftlichen Prüfungsleistungen von der aufsichtsführenden Person von der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet.

(6) Wird eine Prüfung gemäß Abs. 4 oder 5 mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet, kann der oder die Studierende innerhalb von zwei Wochen beim Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einen begründeten Einspruch einlegen. Die Entscheidung des oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses ist dem oder der Studierenden schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

 

§ 18 - Nachteilsausgleich

(1) Im Prüfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung des oder der Studierenden Rücksicht zu nehmen. Macht der oder die Studierende durch ein ärztliches Attest glaubhaft, dass er oder sie wegen lang andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, kann dies durch eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens ausgeglichen werden. Die fachlichen Anforderungen dürfen jedoch nicht geringer bemessen werden.

Entsprechendes gilt für Studienleistungen. Auf Verlangen ist ein amtsärztliches Attest vorzulegen.

(2) Entscheidungen nach Abs. 1 trifft der Prüfer oder die Prüferin auf schriftlichen Antrag des oder der Studierenden bei der Meldung zur Prüfungsleistung; in Zweifelsfällen entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses.

 

§ 19 - Modulprüfungen; Prüfungsformen; Kreditpunkte (CP)

(1) Die Module werden in der Regel durch Prüfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse in die Gesamtbewertung der Magisterprüfung eingehen. Die Prüfungen zu den Modulen werden als Abschluss des Moduls oder aus der Kumulation mehrerer Teilprüfungen im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den Modulen durchgeführt. Nach Maßgabe der Teile III und IV der Fachspezifischen Bestimmungen kann eine Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungen bestehen. In diesem Fall muss jede Teilleistung für sich bestanden sein.

(2) Die Abschlussprüfung zu einem Modul bezieht sich auf die im Modul vermittelten Kompetenzen und exemplarischen Inhalte.
Ist die Prüfung einer einzelnen Lehrveranstaltung eines Moduls zugeordnet, werden deren Inhalte und Methoden abgeprüft. Die Prüfungsinhalte der Module sind in den Modulbeschreibungen festgelegt.

(3) Die Prüfungsleistungen werden durch Klausurarbeiten, mündliche Prüfungen oder sonstige Prüfungsformen erbracht. Sonstige Prüfungsformen sind Referate mit oder ohne schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeiten, Übungsaufgaben, Protokolle oder vergleichbare Formen, die eine Bewertung des individuellen Lernerfolges in einem Modul erlauben.

(4) Die Prüfungsformen, in denen die einzelnen Prüfungsleistungen zu erbringen sind, sind in den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV festgelegt. Die Modulbeschreibung kann für die modulabschließende Prüfung oder für die Modulteilprüfungsleistungen je zwei alternative Prüfungsformen vorsehen. Soweit die Modulbeschreibung alternative Prüfungsformen zulässt, muss die oder der Prüfende die erforderliche Festlegung treffen. Die Prüfungsform ist den Studierenden spätestens bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins mitzuteilen.

(5) Die Prüfungen werden in der Regel in Deutsch abgenommen, sofern diese nach den Regelungen in den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV nicht in einer Fremdsprache durchzuführen sind.

(6) Das Ergebnis der Modulprüfung bzw. der Teilprüfungen eines Moduls ist durch den Prüfer oder die Prüferin schriftlich festzuhalten und dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten. Das Prüfungsdatum, die Prüfungsform und die Prüfungsdauer sowie die dazugehörige Bezeichnung des Moduls sind aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 17 mitzuteilen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.

(7) Kreditpunkte für ein Modul werden nur dann vergeben, wenn die für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise vorliegen und die Modulprüfung erfolgreich abgelegt wurde. Die für ein erfolgreich abgeschlossenes Modul erforderliche CP-Zahl ergibt sich aus den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV.

(8) Modulteilprüfungen werden nur einmalig für ein Modul des Magisterstudienganges angerechnet.

(9) Für jeden zur Magisterprüfung zugelassenen Studierenden wird ein Kreditpunktekonto für die erbrachten Prüfungsleistungen beim Prüfungsamt eingerichtet. Im Rahmen organisatorischer Möglichkeiten kann der oder die Studierende jederzeit Einsicht in den Stand seines Kontos nehmen.

 

§ 20 - Mündliche Prüfungsleistungen

(1) Mündliche Prüfungen werden von einem Prüfer oder einer Prüferin in Gegenwart eines Beisitzers oder einer Beisitzerin als Einzelprüfung oder als Gruppenprüfung mit höchstens fünf Studierenden abgehalten.

(2) Die Dauer der mündlichen Prüfung soll je Studierenden mindestens 15 Minuten und höchstens 30 Minuten betragen, soweit in den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV für die Modulprüfung keine abweichende Regelung getroffen ist.

(3) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind von dem Beisitzer oder der Beisitzerin in einem Protokoll festzuhalten. Das Prüfungs-protokoll ist von dem Prüfer oder der Prüferin und dem Beisitzer oder der Beisitzerin zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist der Beisitzer oder die Beisitzerin zu hören.

(4) Das Ergebnis der mündlichen Prüfung ist dem Studierenden im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben und auf unverzüglich geäußerten Wunsch näher zu begründen; die gegebene Begründung ist in das Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll ist dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten.

(5) Studierende, die sich zu einem späteren Prüfungstermin der gleichen Modul- oder Modulteilprüfung unterziehen wollen, sollen nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer oder Zuhörerin zugelassen werden, es sei denn, der oder die zu prüfende Studierende widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.

 

§ 21 - Klausurarbeiten

(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung einer Aufgabenstellung oder mehrerer Fragen. In den Klausurarbeiten soll der oder die Studierende nachweisen, dass er oder sie in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln ein Problem mit den geläufigen Methoden der studierten Fächer erkennen und Wege zu einer Lösung finden kann.

(2) Die Studienpläne bzw. Modulbeschreibungen können "Multiple choice" Fragen in der Klausur zulassen (bis zu 25% des Aufgabenumfangs). Bei der Aufstellung der Multiple choice- Fragen und des Antwortkataloges ist festzulegen, ob eine oder mehrere Antworten zutreffend sind.

(2) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls orientieren. Soweit in den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV keine Regelung getroffen ist, beträgt sie 90 Minuten.

(3) Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll 4 Wochen nicht überschreiten.

(4) Mit "nicht ausreichend" bewertete Klausurarbeiten sind im Falle ihrer letztmaligen Wiederholung von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten der beiden Prüfer oder Prüferinnen errechnet sich die Note der Klausurarbeit in entsprechender Anwendung von § 23 Abs. 3 aus dem Durchschnitt der beiden Noten.

 

§ 22 - Hausarbeiten

(1) Mit einer Hausarbeit soll die oder der Studierende zeigen, dass sie oder er in der Lage ist, ein Problem aus einem Fachgebiet selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

(2) Eine Hausarbeit kann als Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der Einzelnen aufgrund objektiver Kriterien erkennbar ist.

(3) Der oder dem Studierenden kann Gelegenheit gegeben werden, ein Thema vorzuschlagen; die Ausgabe des Themas erfolgt durch den Prüfer oder die Prüferin, der oder die den Ausgabezeitpunkt der Hausarbeit dokumentiert. Die Bearbeitungsdauer und/oder der Umfang der Hausarbeit wird in den Modulbeschreibungen festgelegt.

(4) Die Hausarbeit ist fristgerecht in einfacher Ausfertigung bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeiten ist durch die Prüferin oder den Prüfer aktenkundig zu machen.

(5) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder dem Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen.

(6) Die oder der Studierende hat eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat.

(7) Für sonstige nicht unter Aufsicht angefertigte schriftliche Prüfungsarbeiten finden die Abs.2 bis 6 entsprechende Anwendung.

(8) Im Übrigen gilt § 21 Abs. 4.

 

§ 23 - Bewertung der Prüfungsleistungen

(1) Für die Benotung der Prüfungsleistungen zu den Modulen und der Magisterarbeit sind folgende Noten zu verwenden:

1 = sehr gut, für eine hervorragende Leistung;

2 = gut, für eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;

3 = befriedigend, für eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;

4 = ausreichend, für eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;

5 = nicht ausreichend, für eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.

(2) Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.

(3) Setzt sich eine Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungen zusammen, errechnet sich die Note des Moduls aus dem Durchschnitt der Noten der einzelnen bestandenen Teilprüfungen. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt. Alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

Die Note lautet:

Bei einem Durchschnitt bis einschließlich 1,5 - sehr gut
bei einem Durchschnitt von 1,6 bis einschließlich 2,5 - gut
bei einem Durchschnitt von 2,6 bis einschließlich 3,5 - befriedigend
bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschließlich 4,0 - ausreichend
bei einem Durchschnitt ab 4,1 - nicht ausreichend.

(4) Für die Zwischenprüfung wird je Prüfungsfach eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich aus den Modulnoten des Prüfungsfaches, die unter Berücksichtigung der zugehörigen CP nach Maßgabe der Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV verschieden gewichtet sein können.

Die Gesamtnote einer bestandenen Zwischenprüfung im Prüfungsfach lautet:

Bei einem Durchschnitt bis 1,5 - sehr gut
bei einem Durchschnitt von 1,6 bis einschließlich 2,5 - gut
bei einem Durchschnitt von 2,6 bis einschließlich 3,5 - befriedigend
bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschließlich 4,0 - ausreichend.

(5) Für die Magisterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich aus den Fachnoten, die entsprechend Abs. 4 ermittelt werden. Bei der Bildung der Gesamtnote wird das Hauptfach bzw. die Hauptfächer sowie die Magisterarbeit doppelt gewichtet.

(6) Werden alle Prüfungsleistungen zu den Modulen und die Magisterarbeit mit der Note "sehr gut" (1,0) bestanden, wird für die Magisterprüfung das Gesamturteil "Mit Auszeichnung" erteilt.

(7) Die Gesamtnote wird ergänzt durch eine ECTS-Note, die in das Diploma-Supplement aufgenommen wird. Die ECTS-Bewertungsskala berücksichtigt statistische Gesichtspunkte der Bewertung wie folgt:

A = die Note, die die besten 10% derjenigen, die die Magisterprüfung bestanden haben, erzielen,

B = die Note, die die nächsten 25 %,

C = die Note, die die nächsten 30 %,

D = die Note, die die nächsten 25 %,

E = die Note, die die nächsten 10 % erzielen.

Die Berechnung erfolgt durch das Prüfungsamt aufgrund der statistischen Auswertung der Prüfungsergebnisse. Hierbei soll ein Zeitraum von 3 Jahren zugrunde gelegt werden. Für die Bezugsgruppen (Hauptfach mit Magisterarbeit) sind Mindestgrößen festzulegen, damit tragfähige Aussagen möglich sind. So lange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Gemeinsame Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.

 

§ 24 - Nichtbestehen u. Wiederholung einzelner Prüfungen, Fristen f. d. Wiederholung

(1) Prüfungsleistungen zu Modulen, die mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet wurden oder nach § 15 Abs. 4 und § 16 als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.

(2) Die Noten der schriftlichen Prüfungsleistungen (Ausnahme Magisterarbeit) werden von den Prüfenden bekannt gegeben. Der Gemeinsame Prüfungsausschuss kann festlegen, dass die Noten unter Wahrung schutzwürdiger Interessen der Betroffenen und allgemeiner datenschutzrechtlicher Regelungen hochschulöffentlich bekannt gegeben werden.

(3) Nicht bestandene Prüfungsleistungen zu Modulen können zweimal wiederholt werden.

(4) Eine erstmalig nicht bestandene Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung ist im nächsten Prüfungstermin zu wiederholen, ansonsten gilt sie als erstmals nicht bestanden. § 17 Abs. 1 bis 3 gelten entsprechend. Die Frist beginnt mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der Modulprüfung, bei der auf die Wiederholungsmöglichkeiten und -fristen hinzuweisen ist. Wird die Frist zur zweiten Wiederholung versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, der oder die Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten; hierüber entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschuss auf Antrag des oder der Studierenden. Bei nicht zu vertretendem Überschreiten der Wiederholungsfrist sind die Prüfungen unverzüglich nach Wegfall der Gründe für die Überschreitung nachzuholen. Der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses setzt hierfür Termine fest.

(5) Eine nicht bestandene Magisterarbeit kann einmal mit neuem Thema wiederholt werden. Die Aufgabenstellung muss spätestens innerhalb eines Jahres nach Mitteilung des ersten Ergebnisses erfolgen; Abs. 4 Sätze 2-5 gelten entsprechend. Im Übrigen findet § 30 für die Wiederholung der Magisterarbeit mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Rückgabe des Themas der Magisterarbeit nur möglich ist, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.

 

§ 25 - Endgültiges Nichtbestehen der Zwischenprüfung bzw. Magisterprüfung

(1) Die Zwischenprüfung im Prüfungsfach ist endgültig nicht bestanden, wenn eine Prüfungsleistung auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet wurde oder nach § 17 als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet gilt oder der Prüfungsanspruch wegen Überschreiten der Wiederholungsfristen erloschen ist oder ein Pflichtmodul nicht in der in den Fachspezifischen Bestimmungen vorgesehenen Zeit abgeschlossen wurde.

(2) Die Magisterprüfung ist endgültig nicht bestanden wenn

a) eine Prüfungsleistung auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet wurde oder nach § 17 als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet gilt;

b) die Magisterarbeit zum zweiten Mal mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet wurde oder gemäß § 17 als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet gilt;

c) der Prüfungsanspruch wegen Überschreiten der Wiederholungsfristen erloschen ist.

(3) Studierende, die die Zwischenprüfung im Nebenfach endgültig nicht bestanden haben, können einmal das Nebenfach wechseln.

(4) Ist die Zwischenprüfung oder die Magisterprüfung in den studierten Fächern insgesamt endgültig nicht bestanden, so erlässt der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Zwischen- bzw. der Magisterprüfung. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem Studierenden bekannt zu geben.

(5) Hat ein Studierender die Zwischen- bzw. Magisterprüfung begonnen aber noch nicht abgeschlossen, so wird ihm oder ihr auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung oder des Nachweises des Studiengangs- bzw. des Fachwechsels durch das Prüfungsamt eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Zwischenprüfung bzw. Magisterprüfung nicht bestanden ist.

 

§ 26 - Zeugnis, Hochschulgrad, Magisterurkunde und Diploma-Supplement

(1) Über die bestandene Zwischenprüfung im Prüfungsfach ist unverzüglich, innerhalb von 4 Wochen nach Abschluss der Zwischenprüfung ein Zeugnis auszustellen. Das Zeugnis enthält die Module mit den in ihnen erzielten Noten sowie die Gesamtnote und die insgesamt erreichten CP. Das Zeugnis ist von einem Mitglied des Dekanats des für den Magisterteilstudiengang zuständigen Fachbereichs zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist.

(2) Über die bestandene Magisterprüfung ist unverzüglich, innerhalb von 4 Wochen nach Abschluss der Magisterprüfung ein Zeugnis auszustellen. Das Zeugnis enthält die Prüfungsfächer der Magisterprüfung, die hierfür erzielten Noten, das Thema der Magisterarbeit und deren Note sowie die Gesamtnote und die für die Prüfungsfächer insgesamt erreichten CP. Das Zeugnis der Magisterprüfung ist vom Studiendekan oder der Studiendekanin des Fachbereichs zu unterzeichnen in dem die Magisterarbeit erstellt wurde und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ist die letzte Prüfungsleistung die Magisterarbeit, trägt das Zeugnis das Datum des Tages des Abgabetermins der Magisterarbeit.

(3) Gleichzeitig mit dem Zeugnis für die Magisterprüfung wird dem Studierenden eine Magisterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Magistergrades gemäß § 3 beurkundet. Die Magisterurkunde wird von dem Dekan oder der Dekanin des Hauptfaches, in dem die Magisterarbeit geschrieben worden ist, unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen. Mit der Aushändigung der Urkunde erhält der Studierende das Recht, den akademischen Grad eines Magister Artium oder Magistra Artium zu führen.

(4) Neben dem Zeugnis für die Magisterprüfung und der Magisterurkunde stellt das Prüfungsamt ein Diploma-Supplement (in Deutsch und Englisch) aus, das Angaben über Studieninhalte, Studienverlauf und die mit dem Abschluss erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen enthält.

 

III. Magisterprüfung

 

§ 27 - Zulassung zur Magisterprüfung

(1) Die Zulassung zur Magisterprüfung im Prüfungsfach (Haupt- oder Nebenfach) ist rechtzeitig - spätestens 2 Wochen - vor der ersten Prüfungsleistung gemäß Abs.2 beim Gemeinsamen Prüfungsausschuss zu beantragen. Zur Magisterprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung

1. im Magisterstudiengang an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;

2. den Prüfungsanspruch im Prüfungsfach mit dem Überschreiten der Fristen für die Meldung zur oder die Ablegung der Zwischenprüfung bzw. Magisterprüfung im Prüfungsfach nicht verloren hat.

(2) Der Antrag auf Zulassung zur Magisterprüfung ist schriftlich an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses zu stellen.

Dem Antrag sind beizufügen:

1. ggf. Nachweise der nach den Modulbeschreibungen bzw. Studienplänen geforderten Fremdsprachenkenntnisse (Fachspezifische Bestimmungen Teile III b und IV b); § 28 Abs. 3 bleibt unberührt.

2. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits eine Zwischen- oder Magisterprüfung in demselben Prüfungsfach endgültig nicht bestanden oder seinen oder ihren Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet.

 

§ 28 - Entscheidung über die Zulassung zur Magisterprüfung

(1) Über die Zulassung entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.

(2) Die Zulassung darf nur versagt werden, wenn die in § 27 Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach § 27 Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Zwischen- oder die Magisterprüfung im Prüfungsfach endgültig nicht bestanden hat oder sich in dem Prüfungsfach in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren befindet oder den Prüfungsanspruch verloren hat.

(3) Die geforderten Sprachnachweise nach § 27 Abs. 2 Ziff. 1 müssen spätestens nach Abschluss der letzten Prüfungsleistung der Zwischenprüfung beim Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses vorgelegt werden, sofern nicht in den Fachspezifischen Bestimmungen andere Regelungen getroffen sind. Andernfalls ist die Zwischenprüfung in dem jeweiligen Prüfungsfach nicht abgeschlossen.

 

§ 29 - Umfang der Zwischenprüfung und Magisterprüfung

(1) Die Zwischenprüfung und Magisterprüfung setzt sich zusammen aus den Modulprüfungen bzw. Modulteilprüfungen der gemäß den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV zugehörigen Modulen (Pflichtmodule und/ oder Wahlpflichtmodule)

(2) Im Hauptfach wird eine Magisterarbeit gem. § 30 erstellt.

(3) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen nach Abs.1 kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben (z.B. UnivIS, Internet).

 

§ 30 - Magisterarbeit

(1) Die Magisterarbeit wird im Hauptfach, bei Fächerkombination mit 2 Hauptfächern in einem der gewählten Hauptfächer, geschrieben. Der oder die Studierende soll in der Magisterarbeit nachweisen, dass er oder sie imstande ist, eine Fragestellung des Hauptfaches selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen.

(2) Die Zulassung zur Magisterarbeit kann beantragen, wer mindestens 90 CP im Hauptfach des Magisterstudienganges erworben hat, sofern nicht in den Fachspezifischen Bestimmungen Teil III e andere Regelungen getroffen sind.

(3) Die Ausgabe des Themas der Magisterarbeit ist bei dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach erfolgreichem Abschluss der geforderten Modulprüfungen im Hauptfach, in dem er die Magisterarbeit anfertigt, zu beantragen.

(4) Der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses bestellt unter der Berücksichtigung des Vorschlags des Studierenden den Betreuer oder die Betreuerin, der oder die das Thema der Magisterarbeit nach Anhörung des Studierenden stellt, sowie den Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin. Bei interdisziplinärer Themenstellung kann der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einen Prüfungsberechtigten oder eine Prüfungsberechtigte aus einem anderen Prüfungsfach bestellen. Thema und Ausgabedatum werden durch den oder die Betreuende dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt. Der Zeitpunkt der Ausgabe des Themas ist aktenkundig zu machen.

(5) Betreuer können sein: Professoren, Professorinnen, Juniorprofessoren, Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten, Hochschuldozentinnen, außerplanmäßige Professoren oder Professorinnen, Privatdozenten, Privatdozentinnen. Professoren oder Professorinnen, die aus dem aktiven Dienst der Johann Wolfgang Goethe- Universität ausgeschieden sind oder an eine andere Universität berufen worden sind, können in der Regel bis zu einem Jahr nach ihrem Ausscheiden aus der Johann Wolfgang Goethe -Universität die Magisterarbeit weiter betreuen. Für Zweitgutachter und Zweitgutachterinnen gilt § 14 Abs. 1. Bei besonderem Bedarf kann auf Antrag des Direktoriums eines Instituts im Einvernehmen mit dem Fachbereichrat die Betreuungsbefugnis auf wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgedehnt werden. §12 Abs. 7 Ziff. 4 bleibt davon unberührt.

(6) Die Frist für die Anfertigung der Magisterarbeit ab Zeitpunkt der Vergabe beträgt sechs Monate. Das Thema und die Aufgabenstellung der Magisterarbeit müssen so lauten, dass die zur Bearbeitung vorgesehene Zeit eingehalten werden kann. Wird die Magisterarbeit aus triftigen Gründen länger als 8 Wochen unterbrochen (z.B. Prüfungsunfähigkeit), ist ein neues Thema zu stellen. Die Bearbeitungszeit muss durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit dem Betreuer oder der Betreuerin auf Antrag des Prüflings bis zu zwei Monate verlängert werden, wenn Gründe vorliegen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat. Das Thema der Magisterarbeit kann einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate nach Rücksprache mit dem Betreuer oder der Betreuerin zurückgegeben werden. Wird das Thema zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben, ist die Magisterarbeit nicht bestanden.

(7) Die Magisterarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. In Ausnahmefällen kann auf Antrag des Studierenden die Arbeit auch in einer Fremdsprache geschrieben werden. Ist die Arbeit in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten. Über den Antrag entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach Anhörung des Betreuers oder der Betreuerin.

(8) Die Magisterarbeit kann auf Antrag in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des einzelnen Prüflings aufgrund der Angabe von Abschnitten und Seitenzahlen eine eindeutige Abgrenzung ermöglicht, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Absatz 1 erfüllt. Über den Antrag entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach Anhörung des Betreuers oder der Betreuerin.

(9) Mit der Magisterarbeit ist eine Versicherung abzugeben, dass der oder die Studierende die Magisterarbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt hat. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen durch Angabe der Quellen kenntlich gemacht werden. Bei der Ablieferung von Zeichnungen, Skizzen, Plänen und bildlichen Darstellungen ist außerdem anzugeben, ob sie selbstständig oder nach eigenen Angaben durch andere ausgeführt oder von anderen übernommen worden sind. Diese Versicherung ist in die Magisterarbeit einzubinden.

(10) Die Magisterarbeit ist maschinengeschrieben in vier gebundenen und paginierten Exemplaren einzureichen. Zeichnungen, Skizzen, Pläne und bildliche Darstellungen brauchen im Original nur in zwei Exemplaren abgegeben zu werden; die restlichen Exemplare können Kopien beinhalten. Von den eingereichten Exemplaren erhalten je eines der Gemeinsame Prüfungsausschuss, die zuständige Bibliothek (mit Einverständnis des Prüflings) und die Gutachter.

 

§ 31 - Annahme und Bewertung der Magisterarbeit

(1) Die Magisterarbeit ist fristgerecht im Prüfungsamt abzugeben; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Im Falle des Postwegs ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Magisterarbeit nicht fristgerecht abgeliefert, wird sie mit "nicht bestanden (5,0)" gewertet.

(2) Der Betreuer oder die Betreuerin der oder die das Thema der Arbeit vergeben hat, erstattet ein Gutachten zur Magisterarbeit, das mit einer Benotung gemäß § 23 Abs. 1 und Abs. 2 schließt. Das Gutachten soll spätestens fünf Wochen nach dem Tage, an dem er oder sie die Arbeit erhalten hat, an den zweiten bestellten Gutachter oder die zweite bestellte Gutachterin weitergeleitet werden. Stimmen die beiden Bewertungen überein kann sich der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin auf Mitzeichnung beschränken. Bei abweichender Bewertung legt er oder sie ein eigenes Gutachten vor. Der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin leitet die beiden Gutachten innerhalb von drei Wochen an das Prüfungsamt weiter. Stimmen die Beurteilungen der Gutachten überein, so ist dies die Note der Magisterarbeit. Bei nicht übereinstimmenden Beurteilungen errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Beurteilungen gemäß § 23 Abs. 3. Falls das Prüfungsfach, in dem die Magisterarbeit angefertigt wird, nur von einem oder einer Prüfungsberechtigten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten wird, was von dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses festzustellen ist, so beurteilt dieser oder diese Prüfungsberechtigte die Magisterarbeit allein.

(3) Wird die Magisterarbeit von einem der beiden Prüfenden mit "nicht ausreichend" (5,0) beurteilt, bestellt der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einen dritten Gutachter oder eine dritte Gutachterin nach Maßgabe von § 14 Abs. 1. Sind zwei Beurteilungen "nicht ausreichend" (5,0) ist die Note der Magisterarbeit "nicht ausreichend" (5,0).

(4) Ist die Gesamtnote der Magisterarbeit "nicht ausreichend" (5,0), so erteilt der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses hierüber dem Studierenden einen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung, die auch darüber Auskunft gibt, in welchem Zeitraum die Magisterarbeit wieder angemeldet werden muss (§ 24 Abs. 5).

 

IV. Schlussbestimmungen

 

§ 32 - Prüfungsgebühren

(1) Die Prüfungsgebühr beträgt für die Magisterprüfung insgesamt 70,00 Euro;

(2) Die Gebühren werden bei der Beantragung der Zulassung zur Magisterprüfung fällig.

 

§ 33 - Ungültigkeit von Prüfungen, Behebung von Prüfungsmängeln

(1) Hat der oder die Studierende bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nachträglich die betreffenden Noten entsprechend berichtigen und die Zwischen- bzw. Magisterprüfung für "nicht bestanden" erklären.

(2) Waren die Voraussetzungen für die Ablegung einer Prüfungsleistung nicht erfüllt, ohne dass der oder die Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfungsleistung geheilt. Hat der oder die Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass er oder sie die Prüfungsleistung ablegen konnte, so kann der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses die Prüfungsleistung für "nicht ausreichend" (5,0) und die Zwischen- bzw. Magisterprüfung für "nicht bestanden" erklären.

(3) Dem oder der Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis ist auch die Urkunde und das Diploma Supplement einzuziehen, wenn die Zwischen- bzw. Magisterprüfung aufgrund einer Täuschung für "nicht bestanden" erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.

 

§ 34 - Einsicht in die Prüfungsunterlagen

Nach jeder Modulteilprüfung bzw. Modulabschlussprüfung und nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens wird der oder dem Studierenden auf Antrag Einsicht in seine oder ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle gewährt. Der Antrag ist beim Prüfungsamt zu stellen.

 

§ 35 - Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren u. gegen Prüfungsentscheidungen

Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen sind, sofern eine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe bei dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einzulegen und schriftlich zu begründen. Hilft der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschuss, ggf. nach Stellungnahme beteiligter Prüfer oder Prüferinnen, dem Widerspruch nicht ab, erteilt der Präsident oder die Präsidentin der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen begründeten Widerspruchsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.

 

§ 36 - Fachspezifische Bestimmungen

Jeder Fachbereich kann die ihn betreffenden Fachspezifischen Bestimmungen ändern. Diese Änderungen bedürfen der Zustimmung der an dieser Ordnung beteiligten Fachbereiche, gegebenenfalls im Umlaufverfahren. Das Genehmigungsverfahren nach § 39 Abs. 2 Ziffer 7 und § 94 Abs. 1 Ziffer 1 HHG bleibt unberührt.

 

§ 37 - Übergangsbestimmungen

(1) Die Vorschriften dieser Magisterprüfungsordnung finden auf Studierende Anwendung, die nach In-Kraft-Treten dieser Ordnung das Studium mit dem Abschluss Magister Artium/ Magistra Artium aufgenommen haben.

(2) Studierende, die ihr Magisterstudium vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung begonnen haben, können innerhalb einer Übergangsfrist von vier Jahren die Magisterzwischenprüfung bzw. Magisterprüfung nach der Ordnung vom 12.1.1994 in der jeweils gültigen Fassung anmelden.

(3) Studierende, die ihr Studium im Magisterstudiengang vor In-Kraft-Treten dieser Ordnung aufgenommen haben, können in den modularisierten Magisterstudiengang wechseln. Äquivalente Studienleistungen in einzelnen Lehrveranstaltungen werden anerkannt und nachträglich mit CP versehen, wenn sie den Lehrveranstaltungen eines Moduls des Magisterstudiengangs entsprechen. Modulabschlussprüfungen müssen nachträglich abgelegt werden.

 

§ 38 - In-Kraft-Treten

Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UNI-Report in Kraft.

Frankfurt am Main, den 04. September 2006

Prof. Dr. Hartmut Leppin
(Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften)

Prof. Dr. Rainer Voßen
(Dekan des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften)

 

Anhang 1: Magisterfächer

I. Magisterfächer

 

a) Fächerkatalog gem. §4 Abs. 2

Hauptfächer:

Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen
Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients
Geschichte
Griechische Philologie
Hilfswissenschaften der Altertumskunde
Historische Ethnologie
Klassische Archäologie
Kunstgeschichte
Lateinische Philologie
Philosophie
Vor- und Frühgeschichte

Nebenfächer:

Altorientalische Philologie (nur zum Hauptfach Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients)
Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen
Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients
Archäometrie für Archäologen
Geschichte
Geschichte und Philosophie der Wissenschaften
Griechische Philologie
Hilfswissenschaften der Altertumskunde
Historische Ethnologie
Klassische Archäologie
Kunstgeschichte
Lateinische Philologie
Philosophie
Vor- und Frühgeschicht

b) Ausgeschlossene bzw.vorgeschriebene Fächerkombinationen gem. §4 Abs. 2

Wird Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients als Hauptfach in Verbindung mit zwei Nebenfächern studiert, so muss Altorientalische Philologie als ein Nebenfach gewählt werden. Als weiteres Nebenfach wird Archäometrie dringend empfohlen.

Wird Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients als Hauptfach in Verbindung mit einem weiteren Hauptfach studiert, so ist anstelle des Wahlpflichtmoduls VAr 7 "Systematik und Methodik B" des Hauptstudiums verbindlich das Wahlpflichtmodul VAr 12 "Altorientalische Philologie für Archäologen" zu studieren.

Altorientalische Philologie ist nur als Nebenfach zu dem Hauptfachstudiengang Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients wählbar.

Archäometrie im Nebenfach muss mit dem Haupt- oder Nebenfach Klassische Archäologie oder den Hauptfächern Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen oder Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients oder Vor- und Frühgeschichte kombiniert werden.

Die Fächerkombination Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen und Hilfswissenschaften der Altertumskunde ist ausgeschlossen.

Die Fächerkombination Geschichte, Philosophie und Geschichte und Philosophie der Wissenschaften wird ausgeschlossen.

Philosophie im Haupt- oder Nebenfach kann nicht mit dem Magisterfach Religionsphilosophie kombiniert werden.

c) Zugelassene Nebenfächer aus Bachelor-Studiengängen gem. §4 Abs. 2

Empirische Sprachwissenschaft
Japanologie
Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
Sinologie

 

Anhang 2: Allgemeine Bestimmungen zu den Fremdsprachennachweisen

II. Allgemeine Bestimmungen zu den Fremdsprachennachweisen

 

Sprachkenntnisse sind bei der Anmeldung zur Magisterprüfung (§ 27 Abs. 2 Ziff. 2) nachzuweisen, soweit es keine weiteren Regelungen gibt.

Der Nachweis erfolgt durch:

1. Abiturzeugnis

2. entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als "ausreichend (4)" bzw. 5 Punkte sein darf; bzw. Schulzeugnisse, in dem die 1. Sprache über mindestens 5 Jahre und die 2. und/oder 3. Sprache über mindestens 3 Jahre nachgewiesen wird. Die Benotung muss mindestens ausreichend (4) sein

3. Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind;

4. Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder Selbststudium erworbene Sprachkenntnisse;

5. VHS Zertifikate, d.h. ein Zertifikat über einen mit staatlicher Abschlussprüfung abschließenden Lehrgang an einer Volkshochschule (in Hessen: gem. Erlaß des Hessischen Kultusministers vom 1.11.1977).

Wo Kenntnisse in Latein gefordert werden, wird im fachspezifischen Anhang genannt, in welchem Umfang dies zu erfolgen hat:

1. Latinum:

Unter Kenntnissen im Umfang des Latinums wird die Fähigkeit verstanden, lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvoller Stellen, bezogen auf Autoren wie z.B. Cicero, Sallust, Livius, ggf. mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuches in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen und dieses Verständnis durch eine sachlich richtige und treffende Übersetzung ins Deutsche nachzuweisen. Das Verständnis soll außerdem durch textbezogene Zusatzaufgaben überprüft werden. Sicherheit in der Formenlehre, der Syntax und der Semantik sowie Grundkenntnisse in Textgrammatik sowie des Textverstehens auch aus dem Bereich der römischen Geschichte, Philosophie und Literatur werden vorausgesetzt.

Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erfolgt entweder durch das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch <Latinum und Graecum> des HKM in der jeweils gültigen Fassung, sowie der Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen und Griechischem des HKM in der jeweils gültigen Fassung).

2. Sprachprüfung in Latein

(im Umfang des ehemaligen kleinen Latinums). Nachgewiesen durch das Abiturzeugnis (Kleines Latinum) oder durch eine Prüfung am Institut für Klassische Philologie des Fachbereichs 9 vom 16.12.1987, Abl 10/88, S. 695 oder durch einen entsprechenden Nachweis einer anderen Universität.

3. Lateinkenntnisse

Diese werden durch eine bestandene Abschlussprüfung nach dem Besuch eines zweisemestrigen Lateinkurses des Instituts für Klassische Philologie des Fachbereiches 9 oder durch einen entsprechenden Nachweis eines anderen Instituts nachgewiesen.

Wo Kenntnisse in Griechisch gefordert werden, wird im fachspezifischen Anhang genannt, in welchem Umfang dies zu erfolgen hat.

4. Graecum:

(vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch <Latinum und Graecum> des HKM in der jeweils gültigen Fassung).

 

Anhang 3: Studienplan Philosophie HF - Generelle Infos

a) Beginn des Studiums gem. §6 Abs. 2

 

Wintersemester (empfohlen) und Sommersemester

 

b) Fremdsprachenkenntnisse

 

Englisch und Sprachprüfung in Latein oder Graecum oder eine weitere moderne Fremdsprache.

 

c) Studien- und Prüfungsleistungen bzw. Module für die Zwischenprüfung und Magisterprüfung gem. §29

 

Zwischenprüfung:

Pflichtmodul Basismodul Geschichte der Philosophie
Pflichtmodul Basismodul Theoretische Philosophie
Pflichtmodul Basismodul Praktische Philosophie
Pflichtmodul Basismodul Logik

In mindestens zwei Basismodulen sollte die Anmeldung zur Modulabschlussprüfung spätestens bis einschließlich dem 2. Fachsemester, in allen vier Basismodulen bis einschließlich dem 4. Fachsemester erfolgen.

drei Wahlpflichtmodule (Aufbau- oder Vertiefungsmodule):

Aufbaumodul Geschichte der Philosophie: Antike und Mittelalter
Aufbaumodul Geschichte der Philosophie: Neuzeit bis 20.Jh.
Aufbaumodul Metaphysik und Erkenntnistheorie
Aufbaumodul Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes
Aufbaumodul Ethik/ Moralphilosophie
Aufbaumodul Sozialphilosophie/ Politische Philosophie
Aufbaumodul Logik und Wissenschaftstheorie
Aufbaumodul Ästhetik
Aufbaumodul Religionsphilosophie
Vertiefungsmodul Geschichte der Philosophie: Antike und Mittelalter
Vertiefungsmodul Geschichte der Philosophie: Neuzeit bis 20.Jh.
Vertiefungsmodul Metaphysik und Erkenntnistheorie
Vertiefungsmodul Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes
Vertiefungsmodul Ethik/ Moralphilosophie
Vertiefungsmodul Sozialphilosophie
Vertiefungsmodul Logik und Wissenschaftstheorie
Vertiefungsmodul Ästhetik
Vertiefungsmodul Religionsphilosophie

Magisterprüfung:

sechs weitere Wahlpflichtmodule, darunter mindestens drei Vertiefungsmodule oder zwei Vertiefungs- und ein Spezialisierungsmodul:

Aufbaumodul Geschichte der Philosophie: Antike und Mittelalter
Aufbaumodul Geschichte der Philosophie: Neuzeit bis 20.Jh.
Aufbaumodul Metaphysik und Erkenntnistheorie
Aufbaumodul Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes
Aufbaumodul Ethik/ Moralphilosophie
Aufbaumodul Sozialphilosophie
Aufbaumodul Logik und Wissenschaftstheorie
Aufbaumodul Ästhetik
Aufbaumodul Religionsphilosophie
Vertiefungsmodul Geschichte der Philosophie: Antike und Mittelalter
Vertiefungsmodul Geschichte der Philosophie: Neuzeit bis 20.Jh.
Vertiefungsmodul Metaphysik und Erkenntnistheorie
Vertiefungsmodul Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes
Vertiefungsmodul Ethik/ Moralphilosophie
Vertiefungsmodul Sozialphilosophie/ Politische Philosophie
Vertiefungsmodul Logik und Wissenschaftstheorie
Vertiefungsmodul Ästhetik
Vertiefungsmodul Religionsphilosophie
Spezialisierungsmodul

Pflichtmodul Magisterarbeit (wenn Philosophie 1. Hauptfach)

Unter den insgesamt neun Wahlpflichtmodulen des gesamten Studiums muss jeweils mindestens ein Aufbaumodul Theoretische Philosophie, ein Aufbaumodul Praktische Philosophie und ein Aufbaumodul Geschichte der Philosophie sein.

Anstelle eines der frei wählbaren Module kann für das Philosophiestudium ein Modul aus anderen Fächern anerkannt werden, sofern die behandelten Themen unmittelbar philosophisch relevant sind. Die Anerkennung erfolgt durch die akademische Leitung.

Allgemeiner Hinweis: Die Teilnahme an einem Vertiefungsmodul setzt den Abschluss eines Aufbaumoduls desselben Bereichs, die Teilnahme an einem Aufbaumodul den Abschluss des entsprechenden (Ästhetik und Religionsphilosophie: eines beliebigen) Basismoduls voraus.

Es wird nachdrücklich empfohlen, nach Abschluss des Grundstudiums die Angebote der Studienberatung wahrzunehmen.

 

d) Magisterarbeit gem. §30 Abs. 2

 

4 Basismodule, 7 weitere Module, davon mindestes 2 Vertiefungsmodule.

Anhang 3: Studienplan Philosophie HF - Modulbeschreibungen

E) MODULBESCHREIBUNGEN

 

Allgemeine Ziele

1. Die Studierenden sollen Einsicht in die historische und systematische Vielfalt philosophischer Probleme gewinnen: sie sollen lernen, durch selbständige wissenschaftliche Arbeit ihre fachspezifischen Kenntnisse und Kompetenzen zu erweitern und zu vertiefen.

2. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, geschichtliche wie zeitgenössische philosophische Denkansätze, Theorien, Systeme angemessen zu interpretieren und nach rationalen Kriterien, über die sie sich selbst Rechenschaft abzulegen imstande sind, zu beurteilen.

3. Diese Fähigkeit soll sich, da Philosophie nicht im Elfenbeinturm ihrer eigenen Geschichte lebt, auch in der Auseinandersetzung mit aktuellen Common-sense-Überzeugungen und Wissenschaftsmeinungen bewähren. Dies sollte besonders unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen wissenschaftlicher Forschung stehen.

4. Eine zentrale Aufgabe philosophischer Lehre ist die Unterweisung in Theorie und Technik vernünftigen Argumentierens über strittige Tatsachenbehauptungen und Zielvorstellungen.

Wissenschaftsimmanent und systematisch bestimmte Ziele

a) Die Philosophie kann heute – anders als in der Epoche ihrer großen aprioristischen Systementwürfe – nicht mehr den Anspruch erheben, die Wissenschaft der Wissenschaften zu sein. Eben so wenig darf von ihr die Begründung eines einheitlichen Weltbildes erwartet werden.

Dennoch hat die Philosophie mit ihren universalistischen und fundamentalistischen Traditionen nicht einfach gebrochen und das Erbe der Metaphysik verworfen. Ihre Hauptaufgabe heute besteht darin, dass sie – in Abwandlung der Kantischen Fragetrias „Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?“ – grundlagenkritisch nach den Bedingungen des Erkennens, den Rechtfertigungsgründen des Handelns und den Zweckbestimmungen menschlichen Daseins fragt. Insbesondere ist es Aufgabe der Philosophie, auf Voraussetzungen, die in der Alltagserfahrung oder in den Wissenschaften als gegeben hingenommen werden, methodisch zu reflektieren.

Daraus erhellt der kritische Charakter der Philosophie, die nicht bei der Analyse eines Gegenstandsbereiches stehen bleibt, sondern die Bewegung des Denkens – reflektierend – auf die Fähigkeit des erkennenden Subjekts zurückwendet.

b) Das Studium der Philosophie hat demnach zunächst die Grundlagen des Er-

kennens, Argumentierens und Handelns zum Gegenstand. Diese sind:

Logik, insbesondere formale Logik, d.h. die Lehre vom korrekten Schließen

Theoretische Philosophie, insbesondere Erkenntnistheorie; Reflexion auf Geltungsansprüche; Analyse kognitiver Prozesse

Praktische Philosophie, insbesondere Theorie der Moral; Begründung von Prinzipien, Normen und Maximen moralischen Handelns

Sprachphilosophie, insbesondere Theorie der Kommunikation und Sprechakttheorie; Analyse natürlicher und künstlicher Sprachen.

c) Infolge der Expansion und Ausdifferenzierung der Einzelwissenschaften wurden der Philosophie viele neue Aufgabenbereiche und Problemfelder erschlossen.

Das Studium der Philosophie wird stark geprägt durch interdisziplinäre Themen und Fragestellungen, wie z.B. in der

Wissenschaftstheorie, d.h. der Prüfung der erkenntnistheoretischen und methodologischen Voraussetzungen der Einzelwissenschaften

Rechtsphilosophie; allgemeiner Theorie normativer Begriffe und Argumentationsweisen

Ästhetik und Hermeneutik; allgemeiner Methodologie des Kunst- und Textverstehens

Geschichtsphilosophie, d.h. Theorie der Deutung welthistorischer und epochenspezifischer Sinnzusammenhänge; Methodologie und Wissenschaftstheorie der Geschichtswissenschaft

Anthropologie, d.h. einer Theorie des Menschen als des sich selbstproduzierenden, darstellenden und selbst deutenden Wesens

Sozialphilosophie, d.h. Theorie gesellschaftspolitischer Kräfte, Dynamik, Antagonismen, Tendenzen, Totalitäten; Ideologiekritik.

Tätigkeitsfeldorientierte Ziele

Wie die meisten geisteswissenschaftlichen Disziplinen kann auch die Philosophie mit dem M.A. keinen im engeren Sinne berufsqualifizierenden Studienabschluss offerieren. Das hat seinen Grund darin, dass sich das Fach nicht eindeutig bestimmten Tätigkeitsbereichen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zuordnen lässt. Der M.A. in Philosophie gilt jedoch in besonderem Maße als Nachweis substantieller akademischer Allgemeinbildung sowie vielfältig fungibler wissenschaftlicher Erfahrung und er bietet mithin dort, wo sich für geisteswissenschaftliche Universitätsabsolventen Berufschancen eröffnen, unverkennbar Wettbewerbsvorteile.

Schwerpunkte im Hauptstudium

Im fortgeschrittenen Stadium des Studiums sollen die Studierenden Schwerpunkte setzen, um sich auf die Magisterarbeit vorzubereiten. Diese Schwerpunkte können sein:

Werk und Wirkung einzelner Philosophen

bestimmte philosophische Richtungen oder Schulen

übergreifende systematische Problemstellungen

Themen der aktuellen philosophischen Diskussion

Bei der Wahl seiner Schwerpunkte sollte sich jeder/jede Student/in von einem(r) Hochschullehrer/in des Instituts für Philosophie beraten lassen.

 

Basismodule

Basismodul BM 1 – Geschichte der Philosophie
HF Pflicht NF Wahlpflicht – 360 h Arbeitsaufwand, 90 h Kontaktzeit, 270 h Selbststudium, 12 CP (Gesamt)
Semester
1.- 4.
Dauer
1 Semester
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung: Einführung in die Geschichte der Philosophie2 SWS3 CP
1Lektürekurs2 SWS3 CP
1Tutorium2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: (a) Antike Philosophie, (b) Mittelalterliche Philosophie, (c) Philosophie der Neuzeit

(ii) Grundkenntnisse in der Geschichte der westlichen Philosophie von der Antike bis ins 20. Jhd., Lektürekompetenz im Umgang mit klassischen Texten aus der Geschichte der Philosophie, Kenntnis unterschiedlicher philosophischer Fragestellungen, Methoden und Stile in ihrem historischen Kontext, Umgang mit philosophischer Fachliteratur, Verfassen philosophischer Hausarbeiten

b) Allgemeine Qualifikationen:

Rationale Argumentation, Strukturierung und Einschätzung komplexer Problemlagen, Einordnung philosophischer Fragestellungen in (philosophie-) historische Zusammenhänge und Kontexte, Auslegung philosophischer Texte, Beziehung der philosophischen Fragestellungen auf allgemeinere philosophische und gesellschaftliche Fragen

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Keine
Studiennachweise
Studiennachweis (Tutorium): aktive Teilnahme, Textzusammenfassung, Referat
Modulabschlussprüfung
Klausur 4 h oder Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP

Im Falle der Wiederholung ist eine mündliche Prüfung anstelle einer Klausur möglich.

Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Basismodul BM 2 – Theoretische Philosophie
HF Pflicht NF Wahlpflicht – 360 h Arbeitsaufwand, 90 h Kontaktzeit, 270 h Selbststudium, 12 CP (Gesamt)
Semester
1.- 4.
Dauer
1 Semester
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung4 SWS6 CP
1Tutorium2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Probleme und Positionen der theoretischen Philosophie (u. a. der Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Handlungstheorie)

(ii) Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Fähigkeit der vergleichenden Diskussion zentraler Positionen in den unter (i) genannten Teildisziplinen, Übersicht über den Zusammenhang der Teildisziplinen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Grundlagen des rationalen Argumentierens, systematischer Umgang mit komplexen Problemen sowie umfangreicher und anspruchsvoller Literatur, Anwendung von abstrakten Modellen auf allgemeinere philosophische und ggf. gesellschaftliche Zusammenhänge

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Keine
Studiennachweise
Studiennachweis (Tutorium): Lösung von Übungsaufgaben oder Abfassen von mehreren schriftlichen Essays
Modulabschlussprüfung
Klausur (4 h), 4 CP

Im Falle der Wiederholung ist eine mündliche Prüfung anstelle einer Klausur möglich.

Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Basismodul BM 3 – Praktische Philosophie
HF Pflicht NF Wahlpflicht – 360 h Arbeitsaufwand, 90 h Kontaktzeit, 270 h Selbststudium, 12 CP (Gesamt)
Semester
1.- 4.
Dauer
1 Semester
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung4 SWS6 CP
1Tutorium2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Die zentralen Positionen der Begründung der Moralphilosophie / Ethik, ausgewählte Positionen zu Fragen der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie und der Sozialphilosophie

(ii) Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Fähigkeit der vergleichenden Diskussion zentraler Positionen in den unter (i) genannten Teildisziplinen, Übersicht über den Zusammenhang der Teildisziplinen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Grundlagen des rationalen Argumentierens, systematischer Umgang mit komplexen Problemen sowie umfangreicher und anspruchsvoller Literatur, Anwendung von ethischen und moralphilosophischen Grundbegriffen und Modellen auf allgemeinere philosophische und ggf. gesellschaftliche Zusammenhänge

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Keine
Studiennachweise
Studiennachweis (Tutorium): Lösung von Übungsaufgaben oder Abfassen von mehreren schriftlichen Essays
Modulabschlussprüfung
Klausur (4 h) oder Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP

Im Falle der Wiederholung ist eine mündliche Prüfung anstelle einer Klausur möglich.

Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Basismodul BM 4 – Logik
HF Pflicht NF Wahlpflicht – 360 h Arbeitsaufwand, 90 h Kontaktzeit, 270 h Selbststudium, 12 CP (Gesamt)
Semester
1.- 4.
Dauer
1 Semester
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung4 SWS6 CP
1Tutorium2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Einübung in die elementare klassische extensionale Logik, bestehend aus Junktoren-/Aussagenlogik, Quantoren-/Prädikatenlogik 1. Stufe

(ii) Philosophie der Logik mit Ausblick auf alternative Logiken

b) Allgemeine Qualifikationen:

Erlernen der Grundlagen rationalen Argumentierens, Stärkung abstrakten Denkens, Einübung in deduktives Schlussfolgern

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
Keine
Studiennachweise
Studiennachweis (Tutorium): Wöchentliche Übungszettel
Modulabschlussprüfung
Klausur (4h), 4CP

Im Falle der Wiederholung ist eine mündliche Prüfung anstelle einer Klausur möglich.

Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodule

Aufbaumodul AM 1a – Geschichte der Philosophie: Antike und Mittelalter
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Kenntnisse in der Philosophie der Antike / des Mittelalters

(ii) Lektürekompetenz im Umgang mit klassischen Texten der Philosophie der Antike und / oder des Mittelalters, Kenntnis der spezifischen Fragestellungen und Methoden der Philosophie der Antike und / oder des Mittelalters, Kompetenz im Umgang mit der einschlägigen Sekundärliteratur

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretation anspruchsvoller Texte, kompetenter Umgang mit der kulturellen Tradition der Antike des Mittelalters

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie L3 Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 1
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 1b – Geschichte der Philosophie: Neuzeit bis 20. Jh.
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Kenntnisse in der Philosophie der Neuzeit, Kenntnis der spezifischen Fragestellungen und Methoden der neuzeitlichen Philosophie

(ii) Lektürekompetenz im Umgang mit Texten der Philosophie der Neuzeit, Kompetenz im Umgang mit der einschlägigen Sekundärliteratur

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretation anspruchsvoller Texte, kompetenter Umgang mit den eigenen kulturellen Traditionsbeständen der Neuzeit/ der Gegenwart.

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 1
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 2a – Metaphysik und Erkenntnistheorie (Theoretische Philosophie)
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Grundbegriffe der Metaphysik und Erkenntnistheorie, Geschichte der Disziplinen, klassische Texte der Metaphysik und Erkenntnistheorie

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik metaphysischer und erkenntnistheoretischer Positionen sowie ihrer Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretation anspruchsvoller Texte, Fähigkeit zur Analyse und Kritik impliziter metaphysischer und erkenntnistheoretischer Annahmen in anderen Wissenschaften und Weltorientierungen

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 2
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 2b – Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes (Theoretische Philosophie)
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Fragen, Positionen und Grundbegriffe der Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes, Geschichte der Disziplinen, klassische Texte der Sprachphilosophie und der Philosophie des Geistes

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung klassischer Texte der Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung, Analyse und Kritik grammatischer, semantischer und pragmatischer Implikationen von Sprache

b) Allgemeine Qualifikationen:

Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretation anspruchvoller Texte, Analyse und Kritik sprachlicher Äußerungen

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 2
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 3a – Ethik/Moralphilosophie (Praktische Philosophie)
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Fragen, Positionen und Grundbegriffe der Moralphilosophie / Ethik, Geschichte der Disziplinen, klassische Texte der Moralphilosophie / Ethik

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Rekonstruktion und Erörterung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik moralphilosophischer Positionen sowie ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Sachgerechte Diskussion ethischer und moralphilosophischer Probleme, verständliche Präsentation wichtiger Positionen der Moralphilosophie / Ethik in schriftlicher und mündlicher Form, Fähigkeit zur Einschätzung der sozialen und politischen Konsequenzen dieser Positionen

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie L3 Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 3
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 3b – Sozialphilosophie / Politische Philosophie (Praktische Philosophie)
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Fragen, Positionen und Grundbegriffe der Sozialphilosophie und Politischen Philosophie, Geschichte der Disziplinen, klassische Texte der Sozialphilosophie und der Politischen Philosophie

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Rekonstruktion und Erörterung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik von Positionen der Sozialphilosophie und der Politischen Philosophie sowie ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Diskussion komplexer Problemzusammenhänge, verständliche Präsentation umfangreicher und anspruchsvoller Themen in schriftlicher und mündlicher Form, Fähigkeit zur Einschätzung der sozialen und politischen Konsequenzen der diskutierten Positionen

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 3
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 4 – Logik und Wissenschaftstheorie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
11 Vorlesung und 1 Seminar2 SWS3 CP
ODER
12 Seminare2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte zentraler Grundbegriffe und Positionen der Logik und Wissenschaftstheorie

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Fähigkeit zur Analyse und eigenen Entwicklung relevanter Argumente der Logik und Wissenschaftstheorie

b) Allgemeine Qualifikationen:

Strukturierung komplexer Problemlagen, rationale Argumentation und Problemlösung, Reflexion über die Voraussetzungen wissenschaftstheoretischer und logischer Positionen

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
Basismodul BM 4
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 2. Semester

 

Aufbaumodul AM 5 – Ästhetik
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Klassische Texte der Ästhetik und Kunstphilosophie, zentrale Grundbegriffe und Positionen in historischer und systematischer Hinsicht

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung klassischer Texte, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Kompetenzen der Beschreibung, Interpretation und Bewertung ästhetischer Gegenstände

b) Allgemeine Qualifikationen:

Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchvoller Texte, rationale Argumentation und Problemlösung, Interpretations- und Urteilsfähigkeit

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1 oder BM 2 oder BM3
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Aufbaumodul AM 6 – Religionsphilosophie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
2.- 6.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS3 CP
1Seminar2 SWS3 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Grundbegriffe der Religionsphilosophie, Geschichte der Disziplin, klassische Texte der Disziplin

(ii) Eingehende Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Rekonstruktion und Erörterung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik religionsphilosophischer Positionen und ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchvoller Texte, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Einschätzung der Konsequenzen der Themen für allgemeinere philosophische und gesellschaftliche Zusammenhänge

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1 oder BM 2 oder BM3
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Klausur 2 h oder Hausarbeit (ca. 10 Seiten), 2 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodule

Vertiefungsmodul VM 1a – Geschichte der Philosophie: Antike und Mittelalter
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Klassische Texte der Philosophie der Antike und/oder des Mittelalters, neuere Forschungsliteratur

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte anhand ausgesuchter Beispiele, Vertrautheit mit dem aktuellen Forschungsstand der Literatur zur Philosophie der Antike und des Mittelalters

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1, AM 1a
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 1b – Geschichte der Philosophie: Neuzeit bis 20. Jh.
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Klassische und aktuelle Texte der Philosophie der Neuzeit

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte anhand ausgesuchter Beispiele, Vertrautheit mit dem aktuellen Forschungsstand der Literatur zur Philosophie der Neuzeit

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1, AM 1b
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 2a – Metaphysik und Erkenntnistheorie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Probleme und Positionen der Metaphysik und Erkenntnistheorie, Geschichte der Disziplinen

(ii) moderne Texte der Metaphysik und der Erkenntnistheorie sowie aktuelle Forschungsliteratur, Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungsdiskussion

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1, AM 2a
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 2b – Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Kontroversen der Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes, Geschichte der Disziplinen, klassische Texte der Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes, aktuelle Forschungsliteratur

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, Fähigkeit der Lektüre und kritischen Bewertung klassischer Texte und aktueller Forschungsliteratur, eigenständige Entwicklung relevanter Fragestellungen und Argumente, Fähigkeit zur Einbeziehung der einschlägigen einzelwissenschaftlichen Ergebnisse (Sprach- und Literaturwissenschaft, Psychologie, Biologie) in philosophischen Argumentationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 2, AM 2b
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 3a – Ethik/Moralphilosophie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Kontroversen der Ethik und Moralphilosophie, Geschichte der Disziplin, Behandlung ausgewählter Probleme der Ethik / Moralphilosophie sowie aktueller Forschungsliteratur im Licht der gegenwärtigen Diskussion

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik moralphilosophischer Positionen sowie ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 3, AM 3a
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 3b – Sozialphilosophie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Kontroversen der Sozialphilosophie, Geschichte der Disziplin, Behandlung ausgewählter Probleme der Sozialphilosophie sowie aktueller Forschungsliteratur im Licht der gegenwärtigen Diskussion

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik sozialphilosophischer Positionen sowie ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 3, AM 3b
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 4 – Logik und Wissenschaftstheorie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
5.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Probleme und Positionen der Logik und Wissenschaftstheorie, Geschichte der Disziplinen

(ii) Moderne Texte der Logik und Wissenschaftstheorie sowie aktuelle Forschungsliteratur und deren Bezug zur aktuellen Diskussion

b) Allgemeine Qualifikationen:

Erlernen des methodischen Reflektierens über die Voraussetzungen wissenschaftstheoretischer und logischer Positionen, Förderung des abstrakten Denkens

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
BM 4, AM 4
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 5 – Ästhetik
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Kontroversen der Ästhetik, Geschichte der Disziplin, Behandlung ausgewählter Probleme der Ästhetik sowie aktueller Forschungsliteratur im Licht der gegenwärtigen Diskussion

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik von Positionen der Ästhetik sowie ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1 und AM 5
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Vertiefungsmodul VM 6 – Religionsphilosophie
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
4.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

(i) Inhalte: Zentrale Positionen und Kontroversen der Religionsphilosophie, Geschichte der Disziplin, Behandlung ausgewählter Probleme der Religionsphilosophie sowie aktueller Forschungsliteratur im Licht der gegenwärtigen Diskussion

(ii) Vertiefte Kenntnisse der unter (i) genannten Inhalte, eigenständige Entwicklung relevanter Argumente, Fähigkeit zur Analyse und Kritik von Positionen der Religionsphilosophie sowie ihrer systematischen Implikationen

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie

L3 Philosophie

Teilnahmevoraussetzungen
BM 1 und AM 6
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
a) Studiennachweis: Teilnahmenachweis in den Seminaren. Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters) b) Modulabschlussprüfung: (in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
jedes 4. Semester

 

Spezialisierungsmodul
HF/NF Wahlpflicht – 240 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 8 CP (Gesamt)
Semester
5.- 8.
Dauer
1-2 Sem.
Übersicht Lehrveranstaltungen
1Vorlesung oder Seminar2 SWS2 CP
1Seminar2 SWS2 CP
Qualifikationen
a) Fachspezifische Qualifikationen:

Weitergehende Vertiefung der Kenntnisse in einem Bereich, in dem bereits ein Vertiefungsmodul abgeschlossen wurde. Erarbeitung des jeweiligen Forschungsstandes.

b) Allgemeine Qualifikationen:

Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wort und Schrift, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation.

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
ein VM im selben Bereich
Studiennachweise
Teilnahmenachweis in den Seminaren.

Leistungsnachweis (in einer der beiden Veranstaltungen): Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Klausur (nach Vorgabe des Seminarleiters)

Modulabschlussprüfung
(in der jeweils anderen der beiden Veranstaltungen): Hausarbeit (ca. 20 Seiten), 4 CP
Häufigkeit des Angebots
s. Vertiefungsmodule

 

Magisterhausarbeit (MH)
HF/NF Wahlpflicht – 900 h Arbeitsaufwand, 60 h Kontaktzeit, 180 h Selbststudium, 30 CP (Gesamt)
Semester
9.
Dauer
6 Monate
Qualifikationen
Allgemeine Qualifikationen:

Eigenständige Bearbeitung eines längerfristigen Projekts, eigenständiges Verfassen einer längeren theoretischen Abhandlung, Vermittlung komplexer Zusammenhänge, Strukturierung komplexer Problemlagen, Interpretation anspruchsvoller Texte, Entwicklung eigener Fragestellungen, rationale Argumentation und Problemlösung, Fähigkeit zur Behandlung von Problemen im Licht der gegenwärtigen Forschungssituation

Verwendbarkeit des Moduls:
Magister, Philosophie
Teilnahmevoraussetzungen
4 BM, 7 weitere Module, davon mindestens 2 VM

 

Anhang 3: Studienplan Philosophie HF - Studienverlaufsplan

F) Exemplarischer Studienverlaufsplan

 

1. Semester
BM1, BM424 CP
2. Semester
BM2, BM324 CP
3. Semester
a. AM1a, Teil 13 CP
b. AM2a, Teil 13 CP
c. AM3a, Teil 13 CP
4. Semester
a. AM1a, Teil 25 CP
b. AM2a, Teil 25 CP
c. AM5, Teil 13 CP
5. Semester
a. AM1b, Teil 13 CP
b. AM3a, Teil 25 CP
c. AM5, Teil 25 CP
6. Semester
a. AM1b, Teil 25 CP
b. VM2a, Teil 13 CP
c. VM5, Teil 13 CP
7. Semester
a. VM1b, Teil 13 CP
b. VM2a, Teil 25 CP
c. VM5, Teil 25 CP
8. Semester
a. VM1b, Teil 25 CP
b. VM3b, Teil 13 CP
c. VM3b, Teil 25 CP
9. Semester
MH30 CP

 

Abkürzungsverzeichnis

Abl     Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
CP     Kreditpunkte
DSH     Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang
ECTS     Europäisches-Kredit-Transfer-System
Ex     Exkursion
HF.     Hauptfach
HHG     Hessisches Hochschulgesetz in der Fassung vom 20.12.2004 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen GVBl. I, S.466ff) in der jeweils gültigen Fassung
Gr     Grabung
K     Kurs
Ko     Kolloquium
LN     Leistungsnachweis
M.A.     Magister Artium / Magistra Artium
NF     Nebenfach
PL     Prüfungsleistung
PP     Propädeutikum
PR     Praktikum
P/PS     Proseminar
S/HS     Seminar
SWS     Semesterwochenstunden
T     Teilnahmenachweis
Ü     Übung
V/VL     Vorlesung

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