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Home » Studium » Bachelor » Prüfungsordnungen » Empirische Sprachwissenschaft - Hauptfach (ab WS 2011/12)
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II.7 Schwerpunkt Phonetik und Phonologie

Im Hauptfach (HF) sind zu absolvieren: die Pflichtmodule P 1 bis P 8 (insgesamt 81 CP) sowie Wahlpflichtmodule im Umfang von 27 CP aus der Wahlpflichtmodulgruppe P 9 (insgesamt 108 CP).

Im Internen Nebenfach (INF) sind zu absolvieren: die Pflichtmodule P 1 bis P 6 (insgesamt 60 CP).

Durch „ODER“ als alternativ gekennzeichnete Lehrveranstaltungen innerhalb der Module variieren turnusgemäß bzw. je nach Verfügbarkeit; das jeweilige Angebot wird im Kommentierten Vorlesungs¬verzeichnis bekannt gegeben. Gesamtnotenrelevant sind folgende Module: P1 P2 P3 P4 P5 P6 P7 P8 P9a/b/c/d/e.

Modul P1 Sprachpraxis
Modul P2: Methodenlehre
Modul P3: Laute in den Sprachen der Welt und ihre Untersuchung
Modul P4: Methoden der Sprachdeskription und -dokumentation
Modul P5: Anwendung und Vertiefung
Modul P6: Phonetisches Praktikum
Modul P7: Sprachproduktion
Modul P8: Sprachperzeption
Wahlpflichtmodulgruppe P9: Spezialprobleme der Phonetik
Modul P9a: Sprachdokumentation und Feldforschung
Modul P9b: Lautproduktion
Modul P9c: Akustik und Sprachtechnologie
Modul P9d: Akustische Wahrnehmung
Modul P9e: Phonologie

Modul P1 Sprachpraxis

Sprachpraxis Pflichtmodul
Sprachpraxis 18 CP
Semester:
Das Modul beginnt in jedem WiSe
Dauer:
1 / 2
Studentische Arbeitsbelastung:
540 Std. davon 180 Std. Präsenzstudium, 300 Std. Selbststudium, 60 Std. Modul¬prüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung: Keine.
Modulteilprüfung Klausur (2-stdg.).
Modulteilprüfung Klausur (2-stdg.).
Modulteilprüfung Klausur (2-stdg.).
Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P1.1 bis P1.3,und Bestehen der Modulteilprüfungen.
Lehr- und Lernmethoden:
Vorlesung / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit / eLearning
Qualifikationsziele:
Die Studierenden erwerben Laute und lautliche Systeme verschiedener Sprachfamilien und erleben so eine realistische Verwendung der theoretischen Konzepte und setzen ihr erlerntes Wissen in konkreten Sprachen ein.
Lehrinhalte:
In diesem Modul wird die phonetische, phonologische und grundlegende strukturelle Sprachkompetenz in drei Sprachen, die nicht Muttersprachen sind, vermittelt. Es sind jeweils eine lebende Sprache aus dem Bereich der Afrikanischen Sprachwissenschaften, eine Sprache aus dem Bereich Ostasien und eine weitere lebende, nicht westgermanische und nicht romanische Sprache zu wählen. Bei der Auswahl der Sprachen sind solche Sprachen zu bevorzugen, bei denen der Dozent oder die Dozentin Muttersprachler oder Muttersprachlerin der unterrichteten Sprache ist. Werden im Rahmen des Studiums (Haupt- oder Nebenfach) bereits Sprachen gelernt, können diese nicht für das Modul P1 angerechnet werden.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P1.1 Kurs: Sprache 1 (4 SWS in einem Semester oder 2 SWS über zwei Semester) 2 / 4
P1.2 Kurs: Sprache 2 (4 SWS in einem Semester oder 2 SWS über zwei Semester) 2 / 4
P1.3 Kurs: Sprache 3 (4 SWS in einem Semester oder 2 SWS über zwei Semester) 2 / 4


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Modul P2: Methodenlehre

P2 Pflichtmodul
Methodenlehre 11 CP
Semester:
Das Modul beginnt in jedem WiSe
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
330 Std., davon 90 Std. Präsenzstudium, 180 Std. Selbststudium, 60 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung Hausarbeit (max. 20 Seiten).
Leistungsnachweis Klausur (2-stdg.).
Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung P2.1,
Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P2.2 und P2.3 und Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Lehr- und Lernmethoden:
Vorlesung / Kurs / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Erworben wird die Fähigkeit ein phonetisches Experiment zu konzipieren, auszuführen und auszuwerten. Dazu gehört sie Auswahl von Sprachmaterial aufgrund phonetischer oder phonologischer Kontraste, Beherrschung der technischen Apparatur zur Experimentdurchführung, Analyse und statistische Auswertung des Materials und kritische Interpretation der Daten. Vermittelt werden ferner physiologische Grundlagen der Sprachproduktion und -perzeption sowie der Umgang mit Standard-Analyse- und Auswertungsprogrammen. Die Untersuchungen finden vorwiegend sprach- und dialekt-komparativ statt
Lehrinhalte:
Das Modul dient der Vertiefung der Kenntnisse der Methoden des phonetischen und sprachdeskriptiven Arbeitens. Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, akustische Analysen von Sprachsignalen anzufertigen und diese zu interpretieren sowie empirische Studien zu konzipieren, statistisch zu analysieren und die Ergebnisse zu interpretieren.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P2.1 Kurs: Akustische Sprachsignalanalyse und Interpretation 2
P2.2 Vorlesung: Methodik 2
P2.3 Tutorium: Methodik 2


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Modul P3: Laute in den Sprachen der Welt und ihre Untersuchung

P3 Pflichtmodul
Laute in den Sprachen der Welt und ihre Untersuchung 8 CP
Semester:
Das Modul findet in der Regel im WiSe statt.
Dauer:
1
Studentische Arbeitsbelastung:
240 Std., davon 75 Std. Präsenzstudium, 75 Std. Selbststudium, 90 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung Hausarbeit (max. 20 Seiten).
Leistungsnachweis für Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P3.1 bis P3.3 und
Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Lehr- und Lernmethoden:
Vorlesung / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Erworben werden perzeptive Konzepte und die entsprechenden phonetischen und psycholinguistischen Experimenttechniken. Vermittelt wird die Beherrschung von Skripttechniken zur Experimentvorbereitung und auswertung, die Literarturrecherche und kritische Interpretation von Artikeln sowie die Anwendung fortgeschrittener statistischer Methoden.
Lehrinhalte:
Das Modul gibt einen Überblick über die lautlichen Phänomene, die in den Sprachen der Welt auftreten und zeigt, wie diese perzipiert, experimentalphonetisch untersucht und phonologisch interpretiert werden. Die vorherige oder gleichzeitige Teilnahme an der Lehrveranstaltung P2.1 wird vorausgesetzt; der Leistungsnachweis für P2.1 ist Bedingung für die Vergabe der CP des Moduls P3.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P3.1 Vorlesung: Lautliche Phänomene in den Sprachen der Welt 2
P3.2 Vorlesung: Experimentalphonetische Prüfung phonologischer Hypothesen 1
P3.3 Tutorium: Experimentalphonetische Prüfung phonologischer Hypothesen 2


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Modul P4: Methoden der Sprachdeskription und -dokumentation

P4 Pflichtmodul
Methoden der Sprachdeskription und -dokumentation 9 CP
Semester:
Das Modul beginnt in jedem SoSe
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
270 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 150 Std. Selbststudium, 60 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung Hausarbeit (max. 20 Seiten).
Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung P4.1,
Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P4.2 und P4.3 und Bestehen der Modulabschlussprüfung
Lehr- und Lernmethoden:
Proseminar / Übung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit Reetz
Qualifikationsziele:
Methoden zur Erfassung von sprachlichen Eigenschaften in der Produktion und Perzeption, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Erheben und Auswerten von natürlichsprachliche Äußerungen.
Lehrinhalte:
In dem Modul werden die praktischen und technischen Methoden der Sprachdeskription und ¬dokumentation vermittelt. Insbesondere die Analyse von selbsterstellten oder bestehenden Korpora, Umgang mit der Analyse und Sichtung großer Datenmengen, die durch Dritte erhoben worden sind.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P4.1 Vorlesung: Deskriptive Morphologie / Phonologie 1
P4.2 Vorlesung: Sprach(signal)korpora 1
P4.3 Tutorium: Sprach(signal)korpora und deren Bearbeitung 2


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Modul P5: Anwendung und Vertiefung

P5 Pflichtmodul
Anwendung und Vertiefung 8 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im SoSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
240 Std. davon 60 Std. Präsenzstudium, 90 Std. Selbststudium, 90 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung Hausarbeit (20 Seiten).
Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung P5.1,
Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P5.2. und P5.3 und Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Lehr- und Lernmethoden:
Proseminar / Übung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Erworben werden fortgeschrittene Skript- und einfache Programmiertechniken um in praktischen Anwendungen effiziente Analysen durchzuführen. Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Artikel zu einem Themenbereich zu akquirieren, zu sichten und kritisch zu interpretieren und Untersuchungsmethoden adäquat einzusetzen.
Lehrinhalte:
Das Modul gibt einen Überblick über die Anwendungen der Phonetik und bereitet mit seinem ersten Teilmodul gleichzeitig auf das Praktikum (P6) vor. Im zweiten Modulteil soll ein Bereich aus der Angewandten Phonetik (Forensische Phonetik, Aussprachelehre, Pathophonetik, Digitale Sprachsignalverarbeitung, Sprachkorpora, Laborphonologie) vertiefend studiert werden.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P5.1 Vorlesung: Angewandte Phonetik 1
P5.2 Tutorium zur Vorlesung Angewandte Phonetik 1
P5.3 Seminar: Vertiefungsseminar 2


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Modul P6: Phonetisches Praktikum

P6 Pflichtmodul
Phonetisches Praktikum 6 CP
Semester:
Das Praktikum soll möglichst während der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem 4. und 5. Semester absolviert werden
Dauer:
5 Wochen
Studentische Arbeitsbelastung:
180 Std. davon 0 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 60 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung P5.1
Verwendbarkeit:
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Bericht (max. 20 Seiten) Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Lehr- und Lernmethoden:
Selbstständige Arbeit
Qualifikationsziele:
Die Studierenden lernen den potentiellen Arbeitsmarkt kennen, sich in einer Arbeitsumgebung zu integrieren und ihre erworbenen Fähigkeiten in der Praxis einzusetzen. Ferner werden Grundlagen für spätere Bewerbungen gelegt (Informationen über Betriebe einholen, Arbeitsumfeld eruieren etc.).
Lehrinhalte:
Dieses Modul dient der berufsorientierten Ausbildung als Phonetiker bzw. Phonetikerin in den verschiedenen Anwendungsbereichen als Übersetzer / Gutachter vor Gericht bei Strafsachen (Forensische Phonetik); Aussprachelehrer in fremden Sprachen bzw. für „Deutsch als Fremdsprache“; Entwicklung von Komponenten für Spracherkennungs- / Sprachsyntheseprogrammen; Beschreibung von Sprechstörungen usw. Das Praktikum kann im Bereich der Pathophonetik (Logopädie, Rehaklinik), der Forensischen Phonetik (Gutachterbüro, Phonetisches Labor), der Aussprachelehre (Sprachschule mit Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache), der Digitalen Sprachsignalverarbeitung (Unternehmen, Softwarefirma oder Forschungslabor der Sprachtechnologie) oder in einem phonetischen Forschungslabor stattfinden und erstreckt sich über fünf Wochen.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
Keine -


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Modul P7: Sprachproduktion

P7 Pflichtmodul
Sprachproduktion 11 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im WiSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
330 Std. davon 60 Std. Präsenzstudium, 150 Std. Selbststudium, 120 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung Hausarbeit (30 Seiten).
Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P7.1. und P7.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Lehr- und Lernmethoden:
Proseminar / Übung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Erwerb der wesentlichen Sprachproduktionstheorien; Lesen und Interpretieren wissenschaftlicher Darstellungen; Formulierung von Hypothesen und deren experimentelle und argumentative Verifizierung und Falsifizierung.
Lehrinhalte:
In dem Modul werden Spezialprobleme der Phonetik behandelt. Je nach Angebot werden aktuelle Artikel und Forschungsberichte zu Fragen der akustischen Eigenschaften und der Distribution von Lauten, Modelle der Lautproduktion und –repräsentation, und über die Physiologie des Sprech- und Hörapparats behandelt. Das Modul umfasst ein Seminar und eine Übung; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem einstündigen Referat und in der Durchführung eines Experiments – von der Konzeption über die Durchführung und Auswertung bis zur Interpretation – niederschlagen. Die Experimentdokumentation (in Form einer Hausarbeit) dient als Modulabschlussprüfung.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P7.1 Vorlesung: Sprachproduktion 2
P7.2 Übung: Experimente in der Sprachproduktion 2


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Modul P8: Sprachperzeption

P8 Pflichtmodul
Sprachperzeption 10 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im SoSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
300 Std. davon 60 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 120 Std. Modulprüfungen
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung Hausarbeit (30 Seiten).
Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen P8.1. und P8.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Lehr- und Lernmethoden:
Proseminar / Übung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Aneignung der wesentlichen Sprachperzeptionstheorien; Lesen und Interpretieren wissenschaftlicher Darstellungen; Erlernen der Bedeutung verschiedener experimenteller Ansätze für die Sprachperzeptionstheorien und Erlernen der methodischen Verfahren; Erlernen der unterschiedlichen Argumentationsebenen in der Phonetik, Phonologie und Psycholinguistik.
Lehrinhalte:
Gegenstand des Moduls sind die Sprachperzeption und Modelle der mentalen Repräsentation von Sprache. Das Angebot behandelt phonetische, phonologische und psycholinguistische Modelle der Sprachperzeption. Das Modul umfasst ein Seminar und eine Übung; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in der Durchführung eines Experiments – von der Konzeption über die Durchführung und Auswertung bis zur Interpretation – niederschlagen. Die Experimentdokumentation (in Form einer Hausarbeit) dient als Modulabschlussprüfung.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P8.1 Vorlesung: Sprachperzeption 2
P8.2 Übung: Experimente in der Sprachperzeption 2


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Wahlpflichtmodulgruppe P9:
Spezialprobleme der Phonetik

Von den unter P9 erfassten Wahlpflichtmodulen (jeweils 9 CP) müssen im Laufe des HF-Studiums drei mit unterschiedlicher Thematik belegt werden.

Modul P9a: Sprachdokumentation und Feldforschung

P9a Wahlpflichtmodul
Sprachdokumentation und Feldforschung 9 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im SoSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
270 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 90 Std. Prüfungen.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erfolgreicher Abschluss der Module P1 bis P5.
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit (30 Seiten)
(Teilnahmenachweis für P9a.1 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Lehr- und Lernmethoden:
Seminar / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Fähigkeit zur engen Transkription einer Sprache oder eines Dialekts natürlicher Sprache; Zusammenstellen eines Corpus zur Sprachdatenerhebung, Erkennen phonologischer Gesetzmäßigkeiten in einem Datencorpus.
Lehrinhalte:
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die umfassende phonetisch-phonologische Dokumentation eines Dialektes, einer Sprache oder Sprachfamilie (was auch eine Erhebung im Feld umfassen kann), oder ein typologischer Vergleich von Sprachen oder Dialekten. In dem Modul wird nach einer Einführung ein umfangreiches selbstständiges Arbeiten (unter der Betreuung durch den Dozenten oder die Dozentin) erwartet. Das Modul besteht aus zwei problemorientierten Lehrveranstaltungen (Kursen, Übungen, Praktika) und wird mit einer Hausarbeit als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P9a.1 Seminar: Sprachdokumentation I 2
P9a.2 Übung / Tutorium: Sprachdokumentation II 2


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Modul P9b: Lautproduktion

P9b Wahlpflichtmodul
Lautproduktion 9 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im WiSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
270 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 90 Std. Prüfungen.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erfolgreicher Abschluss der Module P1 bis P5.
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit (30 Seiten)
(Teilnahmenachweis für P9b.1 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Lehr- und Lernmethoden:
Seminar / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Einarbeitung in die anatomisch-physiologischen, neuronalen und mentalen Grundlagen der Sprachproduktion; Erwerb und Anwendung von phonetischen Methoden zum Erlernen von Fremdsprachen sowie Untersuchungs- und Therapiemethoden für gestörte Produktion.
Lehrinhalte:
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die normale und gestörte Sprachproduktion und ihre Grundlagen. Das Modul umfasst je nach Angebot auch zentrale Sprachstörungen, logopädische Ansätze, Stimmschulung, Sprech- und Sprachtraining, (früh)kindliche Lautproduktion. Das Modul besteht aus einem Seminar, in dem ein Kurzreferat mit anschließender Diskussion gehalten wird, und einer Übung, in der die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewendet werden. Eine schriftliche Hausarbeit bildet die Modulabschlussprüfung. Die Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus der Medizin oder der Psychologie ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P9b.1 Seminar: Lautproduktion I 2
P9b.2 Übung / Tutorium: Lautproduktion II 2


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Modul P9c: Akustik und Sprachtechnologie

P9c Wahlpflichtmodul
Akustik und Sprachtechnologie 9 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im SoSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
270 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 90 Std. Prüfungen.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erfolgreicher Abschluss der Module P1 bis P5.
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit (30 Seiten)
(Teilnahmenachweis für P9c.1 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Lehr- und Lernmethoden:
Seminar / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Erwerb von Methoden und Algorithmen der (Sprach-)signalanalyse und von Arbeitsweisen von Hidden-Markov-Modellen und künstlicher Neuronaler Netze; Bedeutung von Bottom-up und Top-down Strategien; Grenzen statistischer und regelbasierter Methoden.
Lehrinhalte:
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die Analyse akustischer Eigenschaften von Sprachsignalen und ihre technische Anwendung in der Sprachsynthese und automatischen Spracherkennung. Das Modul besteht aus einem Seminar, in dem ein Kurzreferat mit anschließender Diskussion gehalten wird, und einer Übung, in der die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewendet werden. Eine schriftlichen Hausarbeit bildet die Modulabschlussprüfung. Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus der Physik oder der Informatik ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P9c.1 Seminar: Akustik I 2
P9c.2 Übung / Tutorium: Akustik II 2


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Modul P9d: Akustische Wahrnehmung

P9d Wahlpflichtmodul
Akustische Wahrnehmung 9 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im WiSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
270 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 90 Std. Prüfungen.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erfolgreicher Abschluss der Module P1 bis P5.
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit (30 Seiten)
(Teilnahmenachweis für P9d.1 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Lehr- und Lernmethoden:
Seminar / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Erwerb der anatomisch-physiologische, neuronale und mentale Grundlagen der akustischen Wahrnehmung; Leistungsdaten des Hörapparates, Tonhöhenwahrnehmung, Richtungshören, Wahrnehmung sprachlicher und nicht-sprachlicher Laute; Untersuchungs- und Therapiemethoden für gestörte Wahrnehmung.
Lehrinhalte:
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die normale und gestörte akustische Wahrnehmung und Sprachperzeption. Das Modul umfasst je nach Angebot Psychoakustik und phonetik, periphere und zentrale Hörstörungen, therapeutische Ansätze. Das Modul besteht aus einem Seminar, in dem ein Kurzreferat mit anschließender Diskussion gehalten wird, und einer Übung, in der die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewendet werden. Eine schriftlichen Hausarbeit bildet die Modulabschlussprüfung. Die Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus der Medizin oder der Psychologie ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P9d.1 Seminar: Akustische Wahrnehmung I 2
P9d.2 Übung / Tutorium: Akustische Wahrnehmung II 2


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Modul P9e: Phonologie

P9e Wahlpflichtmodul
Phonologie 9 CP
Semester:
Das Modul beginnt in der Regel im SoSe.
Dauer:
2
Studentische Arbeitsbelastung:
270 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 90 Std. Prüfungen.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
Erfolgreicher Abschluss der Module P1 bis P5.
Verwendbarkeit:
HF Gesamtnotenrelevant.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten):
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit (30 Seiten)
(Teilnahmenachweis für P9e.1 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Lehr- und Lernmethoden:
Seminar / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Qualifikationsziele:
Kenntnis der regelbasierten und OT-basierten phonologischen Repräsentation; metrische Theorien; Interpretation diachroner und synchroner Datenbestände.
Lehrinhalte:
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die phonologische Repräsentation von Sprache mit regelbasierten Systemen (z.B. lexical phonology) und im Rahmen der Optimality Theory (OT). Hierunter fallen synchrone und diachrone Analysen von Sprachen und von Sprachentwicklungen sowohl lautlicher und suprasegmenteller Systeme. Die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, darunter ein zweistündiges Referat, das zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet wird und als Modulabschlussprüfung dient. Die Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus anderen sprachwissenschaftlichen Fächern ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.
Lehrveranstaltungen:
Titel der Lehrveranstaltung SWS
P9e.1 Seminar: Phonologie I 2
P9e.2 Übung / Tutorium: Phonologie II 2


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Letzte Änderung: 30.01.12 10:24 Diese Seite drucken
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