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Anhang I. Modulbeschreibungen

Einführungsphase
1 Einführungsmodul
2 Regionale Teilgebiete
3a Systematische Teilgebiete I
3b Systematische Teilgebiete II
   
Vertiefungsphase
4 Vertiefungsmodul I – Systematische oder regionale Teilgebiete I
5 Vertiefungsmodul II – Systematische oder regionale Teilgebiete II
   
Erweiterungsphase
6 Disziplinübergreifendes Modul
7 Fremdsprachenmodul
   
Praxis-Phase
8 Berufsorientiertes Modul
9a Praxismodul I – Methoden
9b Praxismodul II – Projekt
   
Abschlussphase
10 BA-Modul

BA - Einführungsphase

Modul 01 - Einführungsmodul

Modul 1 Pflichtmodul
Einführungsmodul 15 CP
Inhalte:
Im Rahmen des Basismoduls werden zum einen die Grundlagen des Faches Ethnologie vermittelt (Grundbegriffe, Techniken, Methoden, Geschichte, Forschungsfelder), zum anderen die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens angeeignet.

In der Vorlesung und dem ergänzenden Tutorium „Einführung in die Ethnologie“ setzen sich Studierende unter anderem mit der historischen Entwicklung von ethnologischen Konzepten und Strömungen auseinander, bis hin zu aktuellen Erklärungsansätzen für zeitgenössische Phänomene kollektiver Lebensbewältigung. Sie machen sich mit der ethnologischen Perspektive auf dynamische, kulturelle und gesellschaftliche Prozesse vertraut und erhalten einen Einblick in das Spektrum ethnologischer Teilgebiete. Durch die Lektüre von Schlüsseltexten sollen sie sich intensiv in die Grundlagen des Faches einarbeiten. Im Tutorium werden die Inhalte, die in der Vorlesung behandelten wurden, vertieft und diskutiert. Nach der ersten Semesterhälfte erfolgt eine erste Leistungskontrolle in Form eines Mid-Term-Tests. Die Modulprüfung erfolgt am Ende des Semesters in Form einer Klausur oder einer mündlichen Prüfung.

In dem Kurs „Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ setzen sich die Studierenden mit Formen der Informationsgewinnung, -aufarbeitung und Präsentation auseinander. Sie werden in die Nutzung der Bibliotheken, Archiven und elektronischen Datenbanken eingeführt und lernen die formalen Vorgaben für schriftliche wissenschaftliche Arbeiten sowie unterschiedliche mediale Präsentationsformen kennen. Für diese Veranstaltung sind obligatorische und regelmäßig zu erbringende Übungseinheiten vorgesehen. Der Kurs kann ebenfalls durch ein Tutorium ergänzt werden.

In der Modulprüfung im Anschluss an die Vorlesung werden die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen abgeprüft.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Anwendung der grundlegenden Theorien und Methoden der Ethnologie und Einordnung von Themen in die historische Entwicklung des Faches; Fähigkeiten der Informationsgewinnung, -aufarbeitung und -präsentation.
Angebotszyklus: Jedes Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an die Vorlesung „Einf. in die Ethnologie“ Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) (3 CP)
Studiennachweise:
V Einführung in die Ethnologie (Vorlesung)
T Tutorium: Einführung in die Ethnologie (Tutorium)
Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
K Wissenschaftliche Arbeitstechniken (Kurs) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Einführung in die Ethnologie V 2 3
Tutorium: Einführung in die Ethnologie T 2 3
Wissenschaftliche Arbeitstechniken K 2 6
Modulprüfung
(im Anschluss an die Vorlesung)
- - 3


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Modul 02 – Regionale Teilgebiete

Modul 2 Pflichtmodul
Regionale Teilgebiete 15 CP
Inhalte:
In den regionalspezifischen Veranstaltungen wird ein allgemeiner ethnographischer Überblick über die behandelte Region gegeben. Studierende beschäftigen sich dabei mit soziokulturellen, politischen, wirtschaftlichen und historischen Themen, die die Grundlage für die Vertiefung spezieller regionaler Fragen darstellen. Einzelne Kulturen und regional übergreifende kulturelle Institutionen werden exemplarisch näher behandelt, insbesondere auch im Hinblick auf die Rolle dieser ethnographischen Einzelfälle für die kulturvergleichende Theorienbildung. Es ist möglich zwei sich ergänzende Veranstaltungen zu der gleichen Region zu besuchen. Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an eine der beiden regionalen Veranstaltungen und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Regionalspezifische Kompetenzen, kritischer und reflexiver Umgang mit ethnologischen Methoden und theoretischen Konzepten.

Die fachlichen Vorkenntnisse ermöglichen außerdem eine intensivere Auseinandersetzung mit regionalspezifischen Thematiken in der Vertiefungsphase (Modul 4 und 5).
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an einer der beiden Veranstaltungen, Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP)
Studiennachweise:
P/V Regionales Teilgebiet 1 (Proseminar, Vorlesung) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
P/V Regionales Teilgebiet 2 (Proseminar, Vorlesung) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Regionales Teilgebiet 1 P/V 2 6
Regionales Teilgebiet 2 P/V 2 6
Modulprüfung
(Im Anschluss an Reg. Teilgebiet 1 o. 2)
- - 3


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Modul 03a – Systematische Teilgebiete I

Modul 3a Pflichtmodul
Systematische Teilgebiete I 15 CP
Inhalte:
Studierende erwerben Grundlagenkenntnisse zu zentralen Themen und Theorien der systematischen Teilgebiete der Ethnologie. Behandelt werden z. B. Wirtschafts-, Rechts-, Religions-, Verwandtschafts- und politische Ethnologie sowie Studium der materiellen Kultur. Im Rahmen der Veranstaltungen setzten sich Studierende mit der Vielfalt und Komplexität unterschiedlicher Organisationsformen von Gesellschaften auseinander und befassen sich mit zeitgenössischen und historischen soziokulturellen Wandlungsprozessen. Außerdem sollen sie sich mit den zu ihrer Analyse entwickelten Verfahren und Begriffen vertraut machen. Dabei sollen im Rahmen der Module 03a und 03b vier verschiedene systematische Teilgebiete abgedeckt werden. Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an einer der beiden systematischen Veranstaltungen.

In der Wirtschaftsethnologie werden z.B. die kulturellen Universalien von Produktion, Reproduktion und Tausch und deren Ausprägungen in den verschiedenen Wirtschaftsformen behandelt. Die Einführung in die Religionsethnologie gibt einen Überblick über die verschiedensten Erscheinungsformen von Religiosität, Magie, Jenseitsvorstellungen, Kosmologie und deren Interdependenz mit sozialer wirtschaftlicher und politischer Organisation. Das Studium der materiellen Kultur führt in die dinglichen Aspekte von Kultur ein, in die Herstellung und Verwendung von Objekten, ihre Analyse und ihre über die reine Funktionalität hinausreichende ästhetische Gestaltung als Thema der Kunstethnologie.

Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an eine der beiden Veranstaltungen und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Anwendung von Themen und Theorien verschiedener Teildisziplinen der Ethnologie; kritischer und reflexiver Umgang mit ethnologischen Methoden und theoretischen Konzepten.

Die fachlichen Vorkenntnisse ermöglichen außerdem eine intensivere Auseinandersetzung mit speziellen Themen der systematischen Teilgebiete in der Vertiefungsphase (Modul 4 und 5)
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an einer der beiden Veranstaltungen, Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP).
Studiennachweise:
P/V Systematische Teilgebiete 1 (Proseminar, Vorlesung) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
P/V Systematische Teilgebiete 2 (Proseminar, Vorlesung) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
P/V Systematische Teilgebiete 1 P/V 2 6
P/V Systematische Teilgebiete 2 P/V 2 6
Modulprüfung (Im Anschluss an
Systematisches Teilgebiet 1 oder 2)
- - 3


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Modul 03b – Systematische Teilgebiete II

Modul 3b Pflichtmodul
Systematische Teilgebiete II 15 CP
Inhalte:
Studierende erwerben Grundlagenkenntnisse zu zentralen Themen und Theorien der systematischen Teilgebiete der Ethnologie. Behandelt werden z. B. Wirtschafts-, Rechts-, Religions-, Verwandtschafts- und politische Ethnologie sowie Studium der materiellen Kultur. Im Rahmen der Veranstaltungen setzten sich Studierende mit der Vielfalt und Komplexität unterschiedlicher Organisationsformen von Gesellschaften auseinander und befassen sich mit zeitgenössischen und historischen soziokulturellen Wandlungsprozessen. Außerdem sollen sie sich mit den zu ihrer Analyse entwickelten Verfahren und Begriffen vertraut machen. Dabei sollen im Rahmen der Module 03a und 03b vier verschiedene systematische Teilgebiete abgedeckt werden. Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an einer der beiden systematischen Veranstaltungen.

In der Wirtschaftsethnologie werden z.B. die kulturellen Universalien von Produktion, Reproduktion und Tausch und deren Ausprägungen in den verschiedenen Wirtschaftsformen behandelt. Die Einführung in die Religionsethnologie gibt einen Überblick über die verschiedensten Erscheinungsformen von Religiosität, Magie, Jenseitsvorstellungen, Kosmologie und deren Interdependenz mit sozialer wirtschaftlicher und politischer Organisation. Das Studium der materiellen Kultur führt in die dinglichen Aspekte von Kultur ein, in die Herstellung und Verwendung von Objekten, ihre Analyse und ihre über die reine Funktionalität hinausreichende ästhetische Gestaltung als Thema der Kunstethnologie.

Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an eine der beiden Veranstaltungen und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Anwendung von Themen und Theorien verschiedener Teildisziplinen der Ethnologie; kritischer und reflexiver Umgang mit ethnologischen Methoden und theoretischen Konzepten.

Die fachlichen Vorkenntnisse ermöglichen außerdem eine intensivere Auseinandersetzung mit speziellen Themen der systematischen Teilgebiete in der Vertiefungsphase (Modul 4 und 5)
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an einer der beiden Veranstaltungen, Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP)..
Studiennachweise:
P/V Systematische Teilgebiete 3 (Proseminar, Vorlesung) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
P/V Systematische Teilgebiete 4 (Proseminar, Vorlesung) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
P/V Systematische Teilgebiete 3 P/V 2 6
P/V Systematische Teilgebiete 4 P/V 2 6
Modulprüfung (Im Anschluss an
Systematisches Teilgebiet 3 oder 4)
- - 3


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BA - Vertiefungsphase

Modul 04 – Vertiefungsmodul I – Systematische oder regionale Teilgebiete I

Modul 4 Pflichtmodul
Vertiefungsmodul I – Systematische oder regionale Teilgebiete I 15 CP
Inhalte:
Aufbauend auf den bereits erarbeiteten Grundlagen in den Modul 2, 3a und 3b setzen sich Studierende weiterführend und vertiefend mit regionalspezifischen und systematischen, forschungsorientierten Themen der Ethnologie auseinander. In den Veranstaltungen werden allen voran aktuelle ethnologische Phänomene kritisch analysiert und diskutiert. Dadurch erlernen die Studierenden einen anwendungsorientierten wissenschaftlichen Umgang mit gegenwärtigen Themen.

Die Lektüre und kritische Erschließung von (möglichst originalsprachlichen) Texten ist wichtiger Bestandteil der Vertiefungsmodule. Darüber hinaus sollen Studierende im Rahmen der Vertiefungsphase ethnologische Modelle kritisch reflektieren und sich insbesondere mit der praktischen Anwendung von ethnologischen Erkenntnissen auseinandersetzen. Die Studierenden sollten sich zur eigenen Schwerpunktbildung für zwei Veranstaltungen entscheiden, die in Zusammenhang zu einander stehen. Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an eine der beiden Veranstaltungen und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Bearbeitung und Auswertung forschungsorientierter Themen; Vertiefung und Anwendungskompentenz regionalspezifischer und themenspezifischer Kenntnisse. Außerdem erweiterte Kompetenzen der Theorienbildung und kritischer Reflexion ethnologischer Modelle.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung Module 1, 2, 3a und 3b Nachweis der zweiten Fremdsprache
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an einer der beiden Veranstaltungen, Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP)..
Studiennachweise:
S Systematisches oder regionales Teilgebiet 1 (Seminar) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
S Systematisches oder regionales Teilgebiet 2 (Seminar) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Systematisches oder
regionales Teilgebiet 1
S 2 6
Systematisches oder
regionales Teilgebiet 2
S 2 6
Modulprüfung (Im Anschluss an Sys. / Reg. Teilgebiet 1 oder 2) - - 3


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Modul 05 – Vertiefungsmodul II – Systematische oder regionale Teilgebiete II

Modul 5 Pflichtmodul
Vertiefungsmodul II – Systematische oder regionale Teilgebiete II 15 CP
Inhalte:
Aufbauend auf den bereits erarbeiteten Grundlagen in den Modul 2, 3a und 3b setzen sich Studierende weiterführend und vertiefend mit regionalspezifischen und systematischen, forschungsorientierten Themen der Ethnologie auseinander. In den Veranstaltungen werden allen voran aktuelle ethnologische Phänomene kritisch analysiert und diskutiert. Dadurch erlernen die Studierenden einen anwendungsorientierten wissenschaftlichen Umgang mit gegenwärtigen Themen.

Die Lektüre und kritische Erschließung von (möglichst originalsprachlichen) Texten ist wichtiger Bestandteil der Vertiefungsmodule. Darüber hinaus sollen Studierende im Rahmen der Vertiefungsphase ethnologische Modelle kritisch reflektieren und sich insbesondere mit der praktischen Anwendung von ethnologischen Erkenntnissen auseinandersetzen. Die Studierenden sollten sich zur eigenen Schwerpunktbildung für zwei Veranstaltungen entscheiden, die in Zusammenhang zu einander stehen. Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an eine der beiden Veranstaltungen und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Bearbeitung und Auswertung forschungsorientierter Themen; Vertiefung und Anwendungskompentenz regionalspezifischer und themenspezifischer Kenntnisse. Außerdem erweiterte Kompetenzen der Theorienbildung und kritischer Reflexion ethnologischer Modelle.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung Module 1, 2, 3a und 3b Nachweis der zweiten Fremdsprache
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an einer der beiden Veranstaltungen, Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP).
Studiennachweise:
S Systematisches oder regionales Teilgebiet 3 (Seminar) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
S Systematisches oder regionales Teilgebiet 3 (Seminar) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Systematisches oder
regionales Teilgebiet 3
S 2 6
Systematisches oder
regionales Teilgebiet 4
S 2 6
Modulprüfung (Im Anschluss an Sys. / Reg. Teilgebiet 3 oder 4) - - 3


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BA - Erweiterungsphase

Modul 06 – Disziplinübergreifendes Modul

Modul 6 Pflichtmodul
Disziplinübergreifendes Modul 15 CP
Inhalte:
Studierenden wird ein Einblick in die thematischen Schwerpunkte und Methoden anderer Facheinheiten ermöglicht. Sie sollen sich mit disziplinübergreifenden Arbeitsformen auseinandersetzen. Das disziplinübergreifende Modul ermöglicht zudem die Übertragung ethnologischer Konzepte auf andere Disziplinen, aber auch die Betrachtung dieser Konzepte aus der Perspektive fremder Disziplinen. Im disziplinübergreifenden Modul müssen insgesamt 15 CP erbracht werden.

Beispiele: Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Linguistik, Empirische Sprachwissenschaften, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik.

Die Veranstaltungen werden von den Studierenden ausgewählt. Die für die Vergabe der CP zu erbringenden Leistungen werden durch das jeweilige Institut geregelt, das die Veranstaltung anbietet. Der Abschluss des Moduls wird vom Modulbeauftragten bestätigt.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Interdisziplinäres Arbeiten, Anwendung von Methoden und Kenntnissen anderer Fächer.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): keine
Studiennachweise:
Veranstaltung(en) anderer Fächer Teilnahme-/Leistungs-nachweise nach Regelung im jeweiligen Fach, insgesamt 15 CP
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Veranstaltung(en) anderer Fächer* - - 15

*Bei Bedarf müssen mehrere Veranstaltungen anderer Fächer belegt werden, bis 15 CP erbracht wurden.


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Modul 07 – Fremdsprachenmodul

Modul 7 Pflichtmodul
Fremdsprachenmodul 10 CP
Inhalte:

Ergänzend zu regionalspezifischen Kenntnissen sollen im Rahmen des Fremdsprachenmoduls sprach-liche Kompetenzen erworben bzw. ausgebaut werden. Dabei sollen sich Studierende bevorzugt dem Erlernen außereuropäische Sprachen widmen. Der Sprachkurs bzw. die Sprachkurse müssen einen Umfang von mindestens 90 Stunden (8 SWS) haben. Alternativ können auch allgemeine linguistische Veranstaltungen besucht werden. Die Kurse können an universitätsinternen Sprachinstituten oder an außeruniversitären Instituten auch in der vorlesungsfreien Zeit erbracht werden.

Beispiele für Institute und Einrichtungen, an denen entsprechende Veranstaltungen belegt werden können sind: Institut für Afrikanistik, Kognitive Linguistik, Empirische Sprachwissenschaften, Sprachlabor/ Sprachenzentrum der Goethe-Universität

Das Modul kann nicht für den Nachweis der zweiten Fremdsprache genutzt werden.

Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Sprachkompetenzen (v.a. außereuropäische Sprachen)
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: Max. 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung, Sprachprüfungen nach der Regelungen der für den Spracherwerb zuständigen Fachbereiche
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): keine
Verwendbarkeit des Moduls: BA Ethnologie Hauptfach
Studiennachweise:
Sp Sprachkurs(e) (insg. 90 Stunden) (Sprachstudium) 10 CP
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Sprachkurs(e)* Sp 8 10

* Der Sprachkurs bzw. die Sprachkurse müssen einen Umfang von 90 Stunden (8 SWS) haben..


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BA - Praxis-Phase

Modul 08 – Berufsorientiertes Modul

Modul 8 Pflichtmodul
Berufsorientiertes Modul 15 CP
Inhalte:

Das Modul gibt Einblick in die Berufsfelder der Ethnologie und leistet erste praktische Annäherung an bestimmte Berufe anhand von Gastvorträgen von Ethnologen aus der Praxis. Es erleichtert den Übergang in die Berufspraxis, indem es den Studierenden ermöglicht, sich mit den konkreten Anforderungen bestimmter Berufe auseinanderzusetzen und Netzwerke auszubauen.

Die Veranstaltungen finden in Form von Ringvorlesungen, spezifischen Seminaren, Exkursionen (z.B. in Museen) oder praktischen Kursen statt. Themen können z.B. Entwicklungshilfe, Journalismus, Museumsethnologie u.a. sein

Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an eine der beiden Veranstaltungen und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.

Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Berufsqualifizierende praktische und theoretische Kompetenzen; praktische Anwendung der Studieninhalte.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: Max. 2 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung Module 1, 2 und 3a, Nachweis der zweiten Fremdsprache
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an einer der beiden Veranstaltungen, Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP).
Verwendbarkeit des Moduls: BA Ethnologie Hauptfach
Studiennachweise:
V/S/K/Ex Berufsfelder der Ethnologie 1 Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
S/K/Ex Berufsfelder der Ethnologie 2 Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Ethnologie als Beruf 1 S/K/Ex 2 6
Ethnologie als Beruf 2 S/K/Ex 2 6
Modulprüfung (Im Anschluss an Ethnologie als Beruf 1 oder 2) - - 3


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Modul 09a – Praxismodul I – Methoden

Modul 9a Pflichtmodul
Praxismodul I – Methoden 15 CP
Inhalte:
In diesem Modul erfolgt die praktische, theoretische und methodische Vorbereitung der Studierenden auf die Projektarbeit. Sie werden in der Vorbereitungsphase ihrer Projekte gezielt betreut und auf die Umsetzung der Projektentwürfe vorbereitet. Neben der Konzipierung ihrer Projekte, sowie der Aneignung projektrelevanter regionaler und methodischer Kenntnisse zur Materialerhebung und -auswertung, bildet für die Studierenden außerdem die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen ethnologischen Methoden einen Schwerpunkt des Moduls.

Die Modulprüfung erfolgt im Anschluss an die Veranstaltung „Vorbereitung“ und prüft die im Modul vermittelten übergreifenden Kompetenzen ab.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Projektentwicklung und Projektmanagement, spezifische regionale und methodische Kompetenzen.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung Module 1, 2, 3a und 3b Nachweis der zweiten Fremdsprache
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): im Anschluss an die Veranstaltung „Vorbereitung“: Klausur (90 min) oder mündliche Prüfung (20 min) oder Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800–36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP).
Verwendbarkeit des Moduls: BA Ethnologie Hauptfach
Studiennachweise:
S/K Methoden (Seminar, Kurs) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
S/K Vorbereitung (Seminar, Kurs) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (6 CP)
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Methoden S/K 2 6
Vorbereitung S/K 2 6
Modulprüfung
(Im Anschluss an Vorbereitung)
- - 3


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Modul 09b – Praxismodul II – Projekt

Modul 9b Pflichtmodul
Praxismodul II – Projekt 20 CP
Inhalte:
Das Modul beinhaltet die eigenständige Durchführung eines Projektes in Absprache mit dem Projekt-betreuer (z.B. Feldforschung, Projektstudium, Film, Ausstellung usw.) sowie die Präsentation der Forschungsergebnisse. Fähigkeit zu gegenseitiger konstruktiver Kritik begleitend zur Projektdurchführung und in der Schlussbetrachtung. Das Projekt kann durch ein Praktikum ersetzt werden (Mindestlänge acht bis zehn Wochen) oder an eines gekoppelt sein. Der Umfang anderer Projekte wird je nach Aufwand vom Direktorium des Instituts für Ethnologie festgelegt.

Die Projektarbeit hat einen Umfang von 12-15 Seiten (28.000-36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext).
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Projektmanagement und Präsentation, Durchführung eigenständig erarbeiteter Projekte.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung Module 1, 2, 3a, 3b, 4, 5 und 8 Nachweis der zweiten Fremdsprache, Zugang erfolgt durch Absprache mit dem Modulbeauftragten
Modulprüfung (veranstaltungsbezogen): Projektbericht (12-15 Seiten, 28.800-36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (3 CP).
Verwendbarkeit des Moduls: BA Ethnologie Hauptfach
Studiennachweise:
PS Projektarbeit (Praktisches Studium) 16 CP
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Projektarbeit PS - 16
Projektbericht - - 4


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BA - Abschlussphase

Modul 10 – BA-Modul

Modul 10 Pflichtmodul
BA-Modul 15 CP
Inhalte:
Erstellung der Bachelorarbeit sowie Vorstellung des Arbeitsthemas und der vorläufigen Ergebnisse im Rahmen des Bachelor-Kolloquiums. Die Bachelor-Arbeit soll sich auf ca. 30 Seiten (72.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) belaufen. Das Kolloquium begleitet die Erstellung der Bachelorarbeit und bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Studierenden die Arbeitsthemen miteinander zu diskutieren.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Schriftliche Ausarbeitung einer eigenständig durchgeführten Arbeit, Präsentation und Diskussion von eigenen und fremden Themen Erster berufsqualifizierender Abschluss als Ethnologe.
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Orientierungsveranstaltung Module 1-5, 7-9b Nachweis der zweiten Fremdsprache
Modulprüfung: BA-Arbeit (30 Seiten, 72.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) (12 CP) .
Verwendbarkeit des Moduls: BA Ethnologie Hauptfach
Studiennachweise:
Bachelor-Kolloquium (Kolloquium) Aktive und erfolgreiche Teilnahme (Studienleistungen nach § 8 Abs. 4) (3 CP)
Bachelor-Arbeit 12 CP
Übersicht der Lehrveranstaltungen:
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
Bachelor-Kolloquium Ko 2 3
Bachelor-Arbeit BA - 12


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