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Anhang III: Modulbeschreibungen

Hinweis: Proseminare werden in jedem Semester, Vorlesungen entsprechend dem Angebotzyklus des jeweiligen Moduls angeboten.

Modul 1 Theologie als Glaubenswissenschaft
Modul 2 Sprachliche Grundlagen I
Modul 3a Vertiefte philosophische Propädeutik
Modul 3b Sprachliche Grundlagen II
Modul 4 Geschichtliche Grundlagen des christlichen Glaubens
Modul 5 Christliche Ethik und Glaubenspraxis
Modul 6 Theologie der Religionen
Modul 7 Praktische Theologie
Modul 8 Der christliche Gottesglaube
Modul 9a Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (systematisch)
Modul 9b Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (historisch-religionswissenschaftlich)
Modul 10 Institutionen und Vollzüge des Glaubens
Modul 11 BA-Arbeit
Modul 12 Praktikum



Modul 1 Theologie als Glaubenswissenschaft

Modul 1 Pflichtmodul
Theologie als Glaubenswissenschaft 11 CP
Inhalte:

• Organisatorische und methodische Grundlagen des Studiums der Theologie

• Einführung in die Grundlagen der Philosophie und des logisch-wissenschaftlichen Denkens und Argumentierens; Grundpositionen der theoretischen und praktischen Philosophie, besonders der Philosophie der Religion

• Theologische Reflexion christlicher Lebenspraxis aus der Perspektive der Systematischen Theologie

• Vergewisserung der überlieferten Glaubensgestalt im Kontext der modernen Gesellschaft und der Vielfalt religiöser Traditionen; theologische Reflexion christlicher Lebenspraxis aus der Perspektive der Systematischen Theologie

• Einführung in Geschichte, Schwerpunkte und Themenfelder, Fachbegriffe und grundlegende Methoden der Systematischen Theologie und der Moraltheologie/Sozialethik

Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Organisation des eigenen Studiums vermögen

• Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und Argumentierens sowie der Elementarisierung von Inhalten und ihrer Präsentation beherrschen

• Grundpositionen der Philosophie kennen und bewerten lernen; Basiskompetenz in logischer Argumentation erwerben

• Die überlieferte Gestalt christlichen Glaubens im Kontext anderer Religionen und der säkularen Gesellschaft bedenken und verantworten lernen; reflexive Kompetenz im Verhältnis von persönlicher Überzeugung und wissenschaftlicher Argumentation erwerben; die überlieferte Gestalt christlichen Glaubens bedenken und verantworten lernen

• Geschichte, Selbstverständnis, Aufgaben, Schwerpunktthemen und Methoden der Systematischen Theologie kennen

• Exemplarisch eigenständige Reflexionen nach theologisch-systematischen und moraltheologisch / ethischen Methoden und Kriterien anstrengen können

• Sprachkompetenz im Umgang mit theologisch-systematischen und moraltheologisch/ethischen Fachbegriffen und Texten besitzen
Angebotszyklus: Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Keine
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise im Grundkurs und den Proseminaren

Leistungsnachweis (Studienleistungen*) zu

1. „Philosophische Propädeutik“: Klausur (60 min.)

oder

2. „Kriterien christlichen Glaubens und Handelns“:

Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung (30 min.) oder Klausur (60 min.)

* siehe Modulprüfung
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. „Philosophische Propädeutik: Klausur (60 min.)

oder aus

2. „Kriterien christlichen Glaubens und Handelns“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung (30 min.) oder Klausur (60 min.)

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
L3
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Grundkurs Katholische Theologie“ GK 2 3
„Philosophische Propädeutik“ (Religionsphilosophie) PS 2 3
„Kriterien christlichen Glaubens und Handelns“ (Dogmatik/Moraltheologie) PS 2 3
„Das Wesen des christlichen Glaubens“ (Dogmatik) VS 2 2



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Modul 2 Sprachliche Grundlagen I


Modul 2 Pflichtmodul
Sprachliche Grundlagen I 7 CP
Inhalte:
Einführung in das Griechische (bzw. in das Hebräische, sofern Griechischkenntnisse bereits vor dem Studium erworben wurden, oder in eine andere Sprache, sofern Kenntnisse in allen drei Sprachen bereits vor dem Studium erworben wurden)
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Grundkenntnisse in Griechisch (bzw. in Hebräisch oder einer anderen Sprache, s.o.) erwerben
Angebotszyklus: Jedes Wintersemester (Griechisch)
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Keine
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweis
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Klausur (180 Minuten, 80%) und
mündliche Prüfung (20 Minuten, 20%)
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
L3
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Griechisch I“ (bzw. „Hebräisch“
oder eine andere Sprache)
SK 8 7



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Modul 3a Vertiefte philosophische Propädeutik


Modul 3a Wahlpflichtmodul
Vertiefte philosophische Propädeutik 7 CP
Inhalte:
• Vertiefte Einführung in die Grundlagen der Philosophie und des logisch-wissenschaftlichen Denkens und Argumentierens

• Grundpositionen der theoretischen und praktischen Philosophie, besonders der Philosophie der Religion
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Zusätzliche Kompetenz in logischer Argumentation erwerben
• Grundpositionen der Philosophie vertieft kennen und bewerten lernen
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Keine
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweis im Seminar
Einzelne veranstaltungsbezogene
Modulprüfung, Prüfungsform:
Seminar: Referat mit schriftlicher
Ausarbeitung bzw. Hausarbeit
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: Inhaber/in der Professur für Religionsphilosophie
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Glaube und Vernunft“ (Religionsphilosophie) V 1 1
Relevante Lehrveranstaltung aus dem Angebot der Fachbereiche 06, 07, 08 V 2 2
Relevante Lehrveranstaltung aus dem Angebot der Fachbereiche 06, 07, 08 S 2 4



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Modul 3b Sprachliche Grundlagen II


Modul 3b Wahlpflichtmodul
Sprachliche Grundlagen II 7 CP
Inhalte:
Einführung in das Hebräische oder Vertiefung bereits erworbener Griechischkenntnisse
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Grundkenntnisse in Hebräisch oder vertiefte Kenntnisse in Griechisch erwerben
Angebotszyklus: Jedes Semester (Hebräisch) bzw. jedes Sommersemester (Griechisch II)
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Keine
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweis
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Klausur (180 Minuten, 80%) und
mündliche Prüfung (20 Minuten, 20%)
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
L3
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Hebräisch“ oder „Griechisch II“ SK 8 7



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Modul 4 Geschichtliche Grundlagen des christlichen Glaubens


Modul 4 Pflichtmodul
Geschichtliche Grundlagen des christlichen Glaubens 12 CP
Inhalte:
• Exegetische Methoden, die Entstehung der biblischen Bücher und des Kanons, wesentliche Textformen und Inhalte der Bibel

• Grundkenntnisse der Geschichte Israels und der neutestamentlichen Zeitgeschichte

• Kirchengeschichte als theologische und historische Disziplin, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Kirchengeschichte: Methoden der Quelleninterpretation und Heuristik, Vorstellung kirchenhistorischer Frageansätze anhand von Exempeln aus den wichtigsten Epochen

• Kirchengeschichte der ersten vier Jahrhunderte: Mission und Ausbreitung des Christentums; Verfolgung und Apologie; Theologie zwischen Orthodoxie und Häresie; Kirche und kirchliches Amt, Schrift und Tradition; Gottesdienst und Leben; der trinitätstheologische Streit des 4. Jahrhunderts
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Aufbau, Vielfalt und Einheit der Bibel kennen; exegetische Methoden einschätzen, anwenden und vermitteln können, zentrale biblische Texte historisch, literarisch und theologisch einordnen und auswerten können

• Grundlagen des kirchenhistorischen Arbeitens beherrschen lernen, Ort und Reichweite historischen Denkens im Rahmen der Theologie reflektieren, Überblick über kirchenhistorische Themen und Epochen gewinnen

• Die Kirche der Antike als spannungsvolle und bis heute nachwirkende „Inkulturation“ des Christentums verstehen

• Einblick in die konkrete Gewordenheit kirchlicher Strukturen/kirchlicher Lehre gewinnen und Fremdheit wie Nähe der Mentalität antiker Christen wahrnehmen, theologisch auf geschichtliche Kontinuität und Diskontinuität reflektieren können
Angebotszyklus: Sommersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Keine
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):

Teilnahmenachweise in den Proseminaren

Leistungsnachweise (Studienleistungen*) zu

1. „Biblische Methodenlehre“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder zwei Essays

oder

2. „Glaube und Geschichte“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder zwei Essays

*siehe Modulprüfung

Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. „Biblische Methodenlehre“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder zwei Essays

oder aus

2. “Glaube und Geschichte“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder zwei Essays

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
L3
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Biblische Methodenlehre“
(Exegese)
PS 2 3
„Glaube und Geschichte“ (Kirchengeschichte) PS 2 3
„Glaube und Geschichte“ (Kirchengeschichte) V 2 2
„Einführung in das Alte Testament“ (Exegese des Alten Testaments) V 2 2
„Christentum und Antike“ (Kirchengeschichte) V 2 2



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Modul 5 Christliche Ethik und Glaubenspraxis


Modul 5 Pflichtmodul
Christliche Ethik und Glaubenspraxis 11 CP
Inhalte:
• Reflexion christlicher Lebenspraxis aus der Perspektive der Theologischen Ethik und der Praktischen Theologie und Religionspädagogik

• Einführung in Geschichte, Schwerpunkte und Themenfelder, Fachbegriffe und grundlegende Methoden der Moraltheologie / Sozialethik und der praktisch-theologischen Disziplinen

• Vertiefung theoretischer Ansätze der theologischen Ethik auch im interdisziplinären Diskurs

• Aufgaben und Herausforderungen für Theologie und Kirche heute und Ansätze zeitgemäßer Glaubenskommunikation
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Grundbegriffe, Anliegen und Methoden der Moraltheologie / Sozialethik und der Praktischen Theologie / Religionspädagogik kennen

• Grundkenntnisse im Bereich der fachspezifischen (auch nichttheologischen) Ansätze besitzen und exemplarisch eigenständige Reflexionen zu konkreten Fragestellungen insbesondere mit aktueller Relevanz und mit Bezug auf religiöse Bildungszusammenhänge anstrengen können

• Grundlegende Sprach- und Methodenkompetenz im Umgang mit ethischen und praktisch-theologischen / religionspädagogischen Fachbegriffen und Texten besitzen

• Zentrale kirchliche Dokumente zur religiösen Bildungsthematik in ihren Kernaussagen kennen, in ihren jeweiligen Kontext einordnen und sie mit Blick auf heutige praktisch-theologische und religionspädagogische Aufgaben veranschlagen können

• Die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen bezogen auf exemplarische Problemfelder und den Vergleich unterschiedlicher Ansätze der Ethik auf fortgeschrittenem Niveau leisten können

• Grundlegende Elementarisierungskompetenz bezüglich ethischer Themen im Kontext von Bildung und Medien und Bewusstsein für didaktische und methodische Fragestellungen in diesem Kontext besitzen
Angebotszyklus: Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1 oder 4 und 2-3; Nachweis der Lateinkenntnisse nach § 7 Abs.3
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise im Proseminar und Seminar

Leistungsnachweis (Studienleistungen*) zu

1. „Religiosität wahrnehmen, fördern und begleiten“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung (30 min.) oder Klausur (60 min.)

oder

2. „Ausgewählte Probleme christlicher Ethik“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Forschungstagebuch

*siehe Modulprüfung
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. „Religiosität wahrnehmen, fördern und begleiten“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung (30 min.) oder Klau-sur (60 min.)

oder aus

2. „Ausgewählte Probleme christlicher Ethik“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Forschungstagebuch

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Religiosität wahrnehmen, fördern und begleiten“ (Praktische Theologie/ Religionspädagogik) PS 2 3
„Einführung in die Christliche Ethik“ (Moraltheologie / Sozialethik) V 2 2
„Ausgewählte Probleme christlicher Ethik“ (Moraltheologie/ Sozialethik) S 2 4
„Einführung in die Praktische Theologie und Religionspädagogik“ (Praktische Theologie / Religionspädagogik) V 2 2



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Modul 6 Theologie der Religionen


Modul 6 Pflichtmodul
Theologie der Religionen 8 CP
Inhalte:
• Exemplarische authentische Vorstellung eines nichteuropäischen Kontextes und dortiger theologischer und kirchlicher Arbeit; jeweilige fachspezifische kontextuelle Forschungsansätze; Ansätze zum interkulturellen und interreligiösen Dialog in weltkirchlicher Perspektive

• Einführung in die Grundlagen der Religionswissenschaft, Grundzüge der Weltreligionen, Probleme des Religionsvergleichs
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Exemplarische Kenntnisse über Inkulturationsprozesse des Christentums und Spezifika kontextuell theologischer und pastoraler Ansätze besitzen

• Geschärftes Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Schwierigkeiten des interreligiösen und interkulturellen Dialogs entwickeln

• Grundbegriffe, Anliegen und Methoden der Religionswissenschaft kennen

• Grundlegende Sprach- und Methodenkompetenz im Umgang mit religionswissenschaftlichen Fachbegriffen und Texten besitzen
Angebotszyklus: Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1 oder 4 und 2-3
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise im Seminar und Proseminar

Leistungsnachweis (Studienleistungen*) zu

1. „Seminar Theologie interkulturell“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) oder Hausarbeit

oder

2. „Einführung in die Religionswissenschaft“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Klausur (1 Stunde)

*siehe Modulprüfung
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. Seminar Theologie interkulturell“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) oder Hausarbeit

oder aus

2. „Einführung in die Religionswissenschaft“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Klausur (1 Stunde)

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
L3
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Theologie interkulturell“ (Theologie interkulturell) V 1 1
„Begleitseminar Theologie interkulturell“ (Theologie interkulturell S 2 4
„Einführung in die Religionswissen-schaft“ (Religionswissenschaft) PS 2 3



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Modul 7 Praktische Theologie


Modul 7 Pflichtmodul
Praktische Theologie 14 CP
Inhalte:
• Religiöse und kulturelle Wandlungsprozesse und ihre heutigen pluralen Erscheinungsformen

• Religiöse Bildung und Erziehung in schulischen und außerschulischen Kontexten

• Theologisch-bildungstheoretische und religionsdidaktische Ansätze; Einsatz von Methoden und (Neuen) Medien im Blick auf religiöses Lernen und Lehren

• Chancen und Herausforderungen für Christ- und Kirchesein heute

• Theologische Praxis zwischen empirischer Erhebung und normativer (kirchenrechtlicher) Verbindlichkeit

• Feier der christlichen Initiationen und Sakramente im Kontext der Gemeinde
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Die vielfältigen religiösen Phänomene in der Gesellschaft anhand empirischer Befunde analysieren und nach theologischen und (religions-)pädagogischen Kriterien bewerten können; Angebot und Aufgabe religiöser Erziehung und Bildung aus theologischer und bildungstheoretischer Perspektive begründen können

• Rolle und Person des/der Religionslehrers/-lehrerin subjekt- und sachangemessen reflektieren können

• Grundkenntnisse und -kompetenzen im Bereich der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Angeboten religiöser Bildung und Erziehung besitzen

• Grundlagenkenntnisse und -fertigkeiten im Umgang mit (Neuen) Medien im Kontext religiösen Lernens besitzen

• Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz im Kontext außerschulischer, insbesondere gemeindlicher, Lernorte und grundlegende Kompetenzen im Blick auf pastorale Beratung und Begleitung aus christlicher Perspektive heute erwerben

• Kirchliche Normativität im Bereich des Staats-Kirchen-Verhältnisses begründen und exemplarisch kirchenrechtliche Aussagen in ihrer Bedeutung für den eigenen Kontext veranschlagen können

• Verschiedene Wege christlicher Spiritualität kennen und Deutungskompetenz liturgischer Vollzüge, symbolischer Handlungen und christlicher Riten besitzen
Angebotszyklus: Sommersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1-4; Modulteilprüfung in Modul 5: „Religiosität wahrnehmen, fördern und begleiten“
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise in den Seminaren

Leistungsnachweis (Studienleistungen*) zu

1. „Religiöse Bildung und Erziehung“: Vorbereitung und Durchführung eines Lernarrangements mit schriftlicher Ausarbeitung (Entwurf, Materialien, didaktische und methodische Reflexion) oder Vorstellung einer Lernmethode inkl. Anwendung am konkreten Beispiel mit schriftlicher Ausarbeitung oder Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder „Religiöses Lernen und Neue Medien“: Sitzungsbezogene, begleitende schriftliche Online-Aufgaben (10 Aufgaben à 3 Stunden) oder Erstellung eines Werkstücks inkl. schriftlicher Reflexion oder Portfolioerstellung (sitzungsbegleitende Erstellung über 14 bzw. 16 Sitzungen)

oder

2. „Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz“: Referat oder Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) oder Hausarbeit

* siehe Modulprüfung
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. „Religiöse Bildung und Erziehung“: Vorbereitung und Durchführung eines Lernarrangements mit schriftlicher Ausarbeitung (Entwurf, Materialien, didaktische und methodische Reflexion) oder Vorstellung einer Lernmethode inkl. Anwendung am konkreten Beispiel mit schriftlicher Ausarbeitung oder Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit

oder „Religiöses Lernen und Neue Medien“: Sitzungsbezogene, begleitende schriftliche Online-Aufgaben (10 Aufgaben à 3 Stunden) oder Erstellung eines Werkstücks inkl. schriftlicher Reflexion oder Portfolioerstellung (sitzungsbegleitende Erstellung über 14 bzw. 16 Sitzungen)

oder aus

2. „Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz“: Referat oder Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung oder Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung (Materialien, Aufgabenstellungen und Auswertung) oder Hausarbeit

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Religiöses Lernen und Lehren in der Pluralität“ (Religionspädagogik / Religionsdidaktik) V 2 2
„Religiöse Bildung und Erziehung“ (Religionspädagogik/Religionsdidaktik) oder
„Religiöses Lernen und Neue Medien“ (Religionspädagogik/Mediendidaktik)
S 2 4
„Christliche Kommunikations- und Handlungskompetenz“ (Praktische Theologie) S 2 4
„Kirchenrecht im katholischen Alltag“ (Kirchenrecht) V 2 2
„Sakrament und Ritus“ (Liturgiewissenschaft) V 2 2



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Modul 8 Der christliche Gottesglaube


Modul 8 Pflichtmodul
Der christliche Gottesglaube 11 CP
Inhalte:
• Der Gott Israels und die Götter der Umwelt, die Entwicklung zum Monotheismus, ausgewählte Gottesbilder des Pentateuch, der Geschichtsbücher und der Propheten

• Die Messianität Jesu im Neuen Testament, Monotheismus und Christologie, ausgewählte neutestamentliche Christologien, Erlösungsvorstellungen der hellenistisch-römischen Zeit

• Philosophische Gotteslehre: Gottesbeweise, Gottesattribute, Theodizeeproblem, religiöse Erfahrung und die Frage nach Gott; das Verhältnis von Anthropologie und Theologie, von Metaphysik und Dogmatik

• Entwicklung des christlichen Glaubensbekenntnisses, Ursprung und Entwicklung des kirchlichen Christusbekenntnisses, Hauptinhalte und Gegenwartsbedeutung des Christusbekenntnisses, Erlösungslehre, Absolutheit des Christentums
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Wichtige theologische und christologische Entwürfe der Bibel erklären und einordnen können, das Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament exemplifizieren und problematisieren können

• Den christlichen Gottesglauben in den religiösen Kontext seiner Entstehung einordnen können

• Die wichtigsten Positionen und Argumente aus der Tradition der philosophischen Gotteslehre kennen und beurteilen lernen, das Verhältnis zwischen philosophischer Außen- und theologischer Binnenperspektive in Bezug auf die Gottesfrage entwickeln und begründen können

• Die zentrale Bedeutung Jesu Christi für den christlichen Glauben erkennen können, den Erlösungsglauben im heutigen Kontext auslegen lernen, die Frage des christlichen Absolutheitsanspruches beurteilen können
Angebotszyklus: Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1-6
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise in den Seminaren
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Modulprüfung (Portfolio) in einer Lehrveranstaltung mit Einbeziehung der übrigen Fächer*

*In Modul 8 oder Modul 10 muss die Modulprüfung an der Professur für Dogmatik abgelegt werden.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Der alttestamentliche Gottesglaube“ (Exegese des Alten Testaments) S 2 2
„Jesus der Christus im Neuen Testament“ (Exegese des Neuen Testaments) S 2 2
„Die Frage nach Gott“ (Religionsphilo-sophie/Fundamentaltheologie) V 2 2
„Christologie“ (Dogmatik) V 2 2
Modulprüfung 3



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Modul 9a Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (systematisch)


Modul 9a Wahlpflichtmodul
Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (systematisch) 10 CP
Inhalte:
• Grundfragen der Fundamentaltheologie

• Herausforderungen der Theologie (Atheismus, Naturalismus)

• Theoretische Ansätze der theologischen und philosophischen Ethik, Grundfragen der Moraltheologie und Sozialethik

• Historisch relevante und aktuelle Ansätze (zum Beispiel aus den Bereichen der Tugendethik und des Naturrechts, der politischen Ethik, der Sozialethik)

• Verknüpfung der theoretischen Ansätze mit konkreten Fragestellungen, Schwerpunkt theoretische Erarbeitung und methodischen Schulung in ethischen Fragen
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Den christlichen Glauben vor dem Hintergrund der Moderne denkerisch verantworten lernen

• Einen eigenen, wohlbegründeten Standpunkt zu normativen Fragen des Verhältnisses von Recht, Moral und Religion in der säkularen Gesellschaft entwickeln, unterschiedliche methodische Zugänge in Sozialwissenschaften und politischer Philosophie zur Religion als gesellschaftlichem Phänomen einschätzen lernen

• Kompetenz der ethischen Reflexion durch die intensive Lektüre und Diskussion verschiedener Zugänge zur christlichen Ethik und in Auseinandersetzung mit philosophischen bzw. religiösen Ethik-Typen zu schulen; mindestens einen Ansatz der christlichen Ethik eingehend bearbeiten
Angebotszyklus: Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1-6
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise in den Seminaren

Leistungsnachweis (Studienleistungen*) zu

1. „Religion und moderne Gesellschaft“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Klausur (90 min.)

oder

2. „Ansätze theologischer Ethik“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Forschungstagebuch oder 4 Kurzessays

*siehe Modulprüfung
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. „Religion und moderne Gesellschaft“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Klausur (90 min.)

oder aus

2. „Ansätze theologischer Ethik“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder Forschungstagebuch oder 4 Kurzessays

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Kontexte des Glaubens“ (Fundamentaltheologie) V 2 2
„Religion und moderne Gesellschaft“ (Religionsphilosophie) S 2 4
„Ansätze theologischer Ethik“ (Moraltheologie/Sozialethik) S 2 4



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Modul 9b Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (historisch-religionswissenschaftlich)


Modul 9b Wahlpflichtmodul
Kontexte des Glaubens: Gesellschaften, Kulturen, Religionen (historisch-religionswissenschaftlich) 10 CP
Inhalte:
• Reaktion des Papsttums und Prägung der lokalen Katholizismen (u.a. Milieubildung); variierende thema-tische Querschnitte bzw. Schwerpunktsetzungen (z.B. Modernismuskrise, Kirche und Nationalsozialismus, relevante Aspekte der Bistumsgeschichte/kirchlichen Landesgeschichte)

• Transformationsprozesse in der Kirchen- und Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umwälzungen der Moderne, vor allem der Herausforderung durch Revolution, die Bildung liberaler Nationalstaaten, von Ideologien und Totalitarismen, allgemein durch Ausdifferenzierungs- und Säkularisierungsprozesse

• Exemplarische Bearbeitung einer gegenwartsrelevanten religionswissenschaftlichen Thematik

• Religionswissenschaftliche Zugangsweise zum Problem der Religion; Frage nach einer gemeinsamen Basis aller Religionen
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Eigenständiges religionswissenschaftliches und kirchenhistorisches Arbeiten anhand eines umgrenzten Themas einüben; aktuelle Forschungsansätze kennen und anwenden lernen

• Die näheren/unmittelbaren historischen Vorbedingungen der eigenen kirchlichen und theologischen Gegenwart überblicken; auf eine angemessene Positionierung des Katholizismus in der Moderne theologisch reflektieren können

• Die wichtigsten Grundpositionen aus der religionswissenschaftlichen Methodendiskussion kennen und selbständig beurteilen lernen

• Einüben einer problemorientierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der Religionswissenschaft; Vermittlung der Zukunftsbedeutung religionswissenschaftlicher Grundkenntnisse in einer weithin säkularisierten Gesellschaft
Angebotszyklus: Wintersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1-6
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise in den Seminaren

Leistungsnachweis (Studienleistungen*) zu

1. „Katholizismus und Moderne“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder drei Essays

oder

2. „Religion in der Moderne“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung (30 min.)

*siehe Modulprüfung
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Die Modulprüfung besteht entweder aus

1. „Katholizismus und Moderne“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder drei Essays

oder aus

2. „Religion in der Moderne“: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit oder mündliche Prüfung (30 min.)

Es sind beide Leistungen unter Prüfungsbedingungen zu erbringen. Die besser bewertete Leistung gilt als Prüfungsleistung, die andere als Studienleistung.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Katholizismus und Moderne“ (Kirchengeschichte) S 2 4
„Religion in der Moderne“ (Religionswissenschaft) S 2 4
„Religion in den Religionen“ (Religionswissenschaft) V 2 2



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Modul 10 Institutionen und Vollzüge des Glaubens


Modul 10 Pflichtmodul
Institutionen und Vollzüge des Glaubens 9 CP
Inhalte:
• Wesen, Grundvollzüge, Eigenschaften und Grundgestalten der Kirche; Sakramente, insbes. Taufe und Eucharistie

• Der historische Jesus und die Kirche, neutestamentliche Gemeindemodelle

• Die Entstehung des kirchlichen Amtes, die Urkirche in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext, historische Ekklesiologie der abendländischen Kirche im Durchgang durch die großen Konzilien des Mittelalters und der Neuzeit mit paralleler Betrachtung der Herausbildung des päpstlichen Primats
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
• Die Funktion der Kirche als Gemeinschaft des Glaubens und als Heilszeichen Gottes in der Welt angemessen bestimmen können, eine zeitgemäße Bestimmung der Kirche und der Sakramente entwickeln lernen

• Die Frage des Verhältnisses der Kirchen zueinander beurteilen können, die theologische und soziale Differenzierung der urchristlichen Gemeinden einschätzen können

• Die Herausbildung von Leitungsstrukturen kennen und problematisieren können

• Das Verhältnis der christlichen Gemeinden zu nichtchristlichen Gruppierungen beurteilen können

• Einen thematisch zugespitzten Überblick über die abendländische Kirchengeschichte gewinnen, dabei das Spannungsfeld zentripetaler wie zentrifugaler Faktoren, monarchisch-zentraler und repräsentativ-kollegial-dezentraler Strukturen ausdeuten können, deren Auswirkung auf die Behandlung wichtiger theologischer Themen kennen

• Theologisch auf Bedingtheit und bleibenden Anspruch historisch gewordener Modelle von Kirche reflektieren können
Angebotszyklus: Sommersemester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1-7
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
Teilnahmenachweise im Seminar
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Modulprüfung (Portfolio) in einer Lehrveranstaltung mit Einbeziehung der übrigen Fächer*

*In Modul 8 oder Modul 10 muss die Modulprüfung an der Professur für Dogmatik abgelegt werden.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
„Kirche und Sakrament“ (Dogmatik) S 2 2
„Kirche und Gemeinde im Neuen Testament“ (Exegese des Neuen Testaments) V 2 2
„Konzil und Papst. Grundzüge der historischen Ekklesiologie“ (Kirchengeschichte) V 2 2
Modulprüfung 3



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Modul 11 BA-Arbeit


Modul 11 Pflichtmodul
BA-Arbeit 12 CP
Inhalte:
Anwendung der erlernten wissenschaftlichen Methodik und Kenntnisse in einem frei gewählten theologischen Fach
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Selbständig eine längere wissenschaftliche Arbeit anfertigen und verteidigen können
Angebotszyklus: Jedes Semester
Dauer des Moduls: 1 Semester
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Abschluss der Module 1-7
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
-
Modulabschlussprüfung, Prüfungsform: Bachelorarbeit (Richtwert 40 Seiten)
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
1 2 3 4 5 6
BA-Arbeit - - 12



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Modul 12 Praktikum


Modul 12 Pflichtmodul
Praktikum 8 CP
Inhalte:
Das Praktikum ermöglicht das Kennenlernen eines außergemeindlichen und außerschulischen beruflichen Tätigkeitsbereiches, der für die eigene spätere Berufstätigkeit von Interesse ist (und mit der/dem Praktikumsbeauftragten abgestimmt wurde). Für das Praktikum kommen soziale und karitative (ggf. kirchennahe) Einrichtungen, Bildungseinrichtungen, aber auch staatliche und nichtstaatliche Institutionen und Organisationen, Verlage und andere Medieneinrichtungen usw. in Frage. Je nach Ort und Ausrichtung des Praktikums stehen Hospitationen und die Übernahme von kleineren Aufgaben/Hilfstätigkeiten oder eigene Untersuchungen/Befragungen o.Ä. im Vordergrund. Leitend ist jedoch in jedem Fall die Betrachtung des Praxisfelds aus (disziplinbezogen) theologischer Perspektive.
Qualifikationsziele und Kompetenzen:
Das Praktikum soll v.a. der eigenen beruflichen Orientierung dienen. Je nach Ort und Ausrichtung des Praktikums unterscheiden sich die angestrebten Kompetenzen und die Möglichkeiten der Weiterqualifikation.

Grundsätzlich sind folgende Kompetenzen (weiter) auszubilden:

• Selbstreflexion zum Abgleich zwischen eigenem Potential und beruflichen Vorstellungen mit beruflichen Anforderungen und Perspektiven

• Selbstorganisation, Eigeninitiative und Eigenverantwortung

• Soziale und kommunikative Kompetenz

• Beobachtungs-, Deutungs- und Darstellungskompetenz

• Fähigkeiten und Kenntnisse (ggf. Qualifikationen) im Praxisfeld sowie interdisziplinäre Vermittlungskompetenz
Angebotszyklus: Vorlesungsfreie Zeit ab 3. Semester

Anmeldung des Praktikums bei der/dem Praktikumsbeauftragten in der Vorlesungszeit, spätestens bis zum 15.01. (für das WS) bzw. bis zum 01.06. (für das SoSe).
Dauer des Moduls: Das Praktikum umfasst 200 Stunden (bzw. 5 Wochen), hinzu kommt eine Übung zur Vor- und Nachbereitung sowie zur Begleitung des Praktikums.
Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: Keine
Studiennachweise
(Teilnahme- / Leistungsnachweise):
- Nachweis der Stelle, die das Praktikum zur Verfügung stellt.

- Teilnahmenachweis an der Übung „Praktikumsbegleitung“
Modulabschlussprüfung, Prüfungsform: Anfertigung eines Praktikumsberichts (ca. 15 S.), der als „bestanden“ oder „nicht bestanden“ gewertet wird, in Absprache mit dem Betreuer/der Betreuerin.
Verwendbarkeit des Moduls
in anderen Studiengängen:
-
Modulverantwortliche/r: wird jeweils im KVV bekannt gegeben
Lehrveranstaltung Typ SWS Semester/ CP
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Praktikum 7
Praktikumsbegleitung Ü 1 1


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Letzte Änderung: 23.08.11 10:03 Diese Seite drucken
 
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