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Inhalte Prüfungsordnung Magister - I. Allgemeines:

§ 01 - Zweck der Prüfung
§ 02 - Hochschulgrad
§ 03 - Studienaufbau, Fächerkombinationen
§ 04 - Regelstudienzeit, Gliederung des Studiums, Umfang des Lehrangebots
§ 05 - Aufbau der Prüfungen
§ 06 - Gemeinsamer Prüfungsausschuss
§ 07 - Fachbereichsausschüsse für Magisterprüfungen
§ 08 - Prüfer/innen und Beisitzer/innen
§ 09 - Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
§ 10 - Versäumnis, Rückritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 11 - Prüfungsregelung für Schwerbehinderte



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§ 1 - Zweck der Prüfung

Die Magisterprüfung bildet den ersten akademischen Abschluss eines Studiums in einem Magisterstudiengang. Durch die Magisterprüfung werden die Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten, die Kenntnis von Grundlagen und wesentlichen Forschungsergebnissen und Forschungsmethoden sowie berufsrelevante Kenntnisse in den gewählten Fächern festgestellt.



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§ 2 - Hochschulgrad

(1) Aufgrund der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bestandenen Magisterprüfung verleiht der Fachbereich des Prüfungsfaches, in welchem die Magisterarbeit geschrieben wurde, den akademischen Grad eines Magister Artium/einer Magistra Artium, der mit der Abkürzung "M.A." geführt wird.

(2) Wurde die Magisterhausarbeit im Hauptfach Musikpädagogik angefertigt (1. Hauptfach) erfolgt die Verleihung des Magistergrades nach Abs. 1 durch den Fachbereich 2 der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.





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§ 3 - Studienaufbau, Fächerkombinationen

(1) Im Magisterstudiengang werden entweder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer oder zwei Hauptfächer studiert.

(2) Die Fächer müssen so gewählt werden, dass sie in einem sinnvollen Zusammenhang stehen und ein angemessen weites Wissensgebiet sichern. Welche Fächer als Haupt- oder Nebenfächer gewählt werden können, ebenso welche Fächerverbindungen vorgeschrieben oder ausgeschlossen sind, regelt der Anhang, Teil I und Teil II dieser Ordnung. Die Fachbereiche können im Anhang fachspezifische Präzisierungen vornehmen. Das 1. Hauptfach (§ 20 Abs. 1 Satz 2) muss, die beiden Nebenfächer bzw. das 2. Hauptfach müssen in der Regel aus dem Katalog der Fächer, der im Anhang festgelegt ist, gewählt werden. Der Vorsitzende/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses kann in Einzelfällen auf Antrag eines Kandidaten/einer Kandidatin ein nicht im Fächerkatalog des Anhangs genanntes Fach im Einvernehmen mit dem Dekan/der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs ausnahmsweise und unter den folgenden Voraussetzungen als Nebenfach bzw. als 2. Hauptfach zulassen:

a) Das zuzulassende Fach muss in einem sinnvollen Zusammenhang zu den anderen gewählten Prüfungsfächern stehen.

b) Im Falle eines nicht aus dem Katalog der Nebenfächer gewählten Faches als Nebenfach muss sich der/die Kandidat/in durch ein ordnungsgemäßes Studium im Sinne des § 18 Abs. 1 auf die Prüfung in diesem Fach vorbereitet haben.

c) In begründeten Fällen ist es auch möglich, zwei nicht im Fächerkatalog des Anhangs aufgeführte Nebenfächer zu wählen.

d) Das 2. Hauptfach kann nach Maßgabe von § 9 Abs. 2 nur anerkannt werden, wenn dessen Abschlussprüfung spätestens mit Abschluss der Magisterprüfung im 1. Hauptfach beendet ist.

(3) Soweit der fachspezifische Anhang, Teil I, innerhalb einzelner Fächer Schwerpunkte vorsieht, erstreckt sich das Studium im Hauptfach auf mindestens zwei Schwerpunkte.



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§ 4 - Regelstudienzeit, Gliederung des Studiums, Umfang des Lehrangebots

(1) Die Studienordnungen und Studienpläne sind so zu gestalten, daß alle Studienleistungen in acht Semestern erbracht werden können. Für den Abschluss der Magisterprüfung sind weitere neun Monate vorgesehen.

(2) Das Studium gliedert sich in das Grundstudium von vier Semestern und das Hauptstudium von vier Semestern. Das Grundstudium schließt mit der Zwischenprüfung, das Hauptstudium mit der Magisterprüfung ab. Die Zwischenprüfung soll nach dem vierten Semester abgelegt werden. Die geforderte Semesterwochenstundenzahl im gesamten Studium darf 160 Semesterwochenstunden nicht überschreiten.

(3) Studienzeiten, in denen die für ein gewähltes Fach erforderlichen Sprachkenntnisse erworben werden, zählen nicht zu den acht Semestern Studienzeit (pro Sprache bis zu 2 Semestern).



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§ 5 - Aufbau der Prüfungen

(1) Die Zwischenprüfung kann als Kompaktprüfung oder studienbegleitend abgelegt werden. Jeder Fachbereich legt im Anhang (Teil III) und im Rahmen der §§ 12 bis 16 fest, ob die Zwischenprüfung in seinem Bereich als Kompaktprüfung oder studienbegleitende Prüfung oder wahlweise abgelegt werden kann. In den Hauptfächern findet in jedem Fall eine Zwischenprüfung statt. Ob und in welchen Nebenfächern eine Zwischenprüfung stattfindet, regelt der Anhang.

(2) Die Magisterprüfung wird im Anschluss an das Hauptstudium als Blockprüfung abgelegt. Ausnahmen für das Fach Sportwissenschaften werden im Anhang V geregelt.

(3) Die Prüfungen können auch vor Ablauf der vorgenannten Studienzeiten abgelegt werden, sofern die zur Zulassung der Prüfung erforderlichen Leistungen gemäß § 18 Abs. 1 nachgewiesen sind und dies von einem Prüfungsberechtigten gemäß § 8 Abs. 2 schriftlich und begründet befürwortet wird.



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§ 6 - Gemeinsamer Prüfungsausschuss

(1) Ein Gemeinsamer Prüfungsausschuss, der an dem Abschluss Magister Artium/ Magistra Artium beteiligten Fachbereiche, ist für die ordnungsgemäße Abwicklung der Zwischenprüfungen, soweit nach Anhang III nicht die Zuständigkeit des Fachbereichsausschusses für Magisterprüfungen (§ 7) gegeben ist, sowie für die ordnungsgemäße Abwicklung der Magisterprüfungen zuständig. Er sorgt für die formale Einhaltung der vorliegenden Prüfungsordnung, insbesondere im Hinblick auf Voraussetzungen für und Anforderungen an eine Prüfung. Er bestellt die Gutachter/innen der Magisterhausarbeit (§ 20 Abs. 1) und die Prüfer/innen und die Beisitzer/innen für die Fachprüfungen nach Maßgabe von § 8. Der Gemeinsame Prüfungsausschuss berichtet regelmäßig den Fachbereichen über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform von Studienordnungen/ Studienplänen und der Prüfungsordnung. Änderung von Fächern und Fächerkombinationen (Hauptfach und Nebenfächer) können von den Fachbereichen und dem Gemeinsamen Prüfungsausschuss vorgeschlagen werden. Sie bedürfen der Zustimmung der betroffenen Fachbereichsräte und des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. Gegen Entscheidungen des/der Vorsitzenden kann der Gemeinsame Prüfungsausschuss angerufen werden.

(2) Der Gemeinsame Prüfungsausschuss setzt sich zusammen aus:

je einer Professorin oder einem Professor der Fachbereiche 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Belange des Fachbereichs 2 der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst werden im Prüfungsausschuss durch das Mitglied des Fachbereichs 9 der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten,
dem/der nach Abs. 4 gewählten Vorsitzenden und dem/der stellvertretenden Vorsitzenden,
zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen und
zwei Studierenden, die sich im Hauptstudium eines Magisterstudienganges befinden.

(3) Für jedes Mitglied wird ein/e Stellvertreter/in gewählt.

(4) Der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende müssen Professoren/innen der an dem Abschluss Magister Artium/ Magistra Artium beteiligten Fachbereiche sein und werden vom Gemeinsamen Prüfungsausschuss vorgeschlagen und von diesem für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

(5) Die Wahl der Professoren/innen und deren Stellvertreter/innen erfolgt auf Vorschlag und Wahl durch die Vertreter ihrer Gruppe im Fachbereichsrat für die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig.

(6) Die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und deren Stellvertreter/innen werden jeweils von zwei Fachbereichen auf Vorschlag und Wahl durch Vertreter ihrer Gruppe im Fachbereichsrat im turnusmäßigen Wechsel bei aufsteigender zahlenmäßiger Reihenfolge, beginnend mit den Fachbereichen Gesellschaftswissenschaften und Erziehungswissenschaften für ein Jahr gewählt.

(7) Die studentischen Mitglieder und ihre Stellvertreter/innen werden jeweils von zwei Fachbereichen auf Vorschlag und Wahl durch Vertreter ihrer Gruppe im Fachbereichsrat im turnusmäßigen Wechsel bei aufsteigender zahlenmäßiger Reihenfolge, beginnend mit den Fachbereichen Gesellschaftswissenschaften und Erziehungswissenschaften für ein Jahr gewählt.

(8) Der Gemeinsame Prüfungsausschuss kann die laufenden Geschäfte an den/die Vorsitzende/n delegieren. Der/die Vorsitzende leitet die Geschäftsstelle.

(9) Der Gemeinsame Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er beschließt mit der Mehrheit der Stimmen seiner anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

(10) Die Mitglieder des Gemeinsamen Prüfungsausschusses und deren Stellvertreter unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch den Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten. Das Verpflichtungsgesetz ist zu beachten.

(11) Alle ablehnenden Bescheide des Gemeinsamen Prüfungsausschusses oder seines/ihres Vorsitzenden sind schriftlich zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.“



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§ 7 - Fachbereichsausschüsse für Magisterprüfungen

(1) Die Aufgaben der Fachbereichsausschüsse für Magisterprüfungen werden von den Promotionsausschüssen der Fachbereiche wahrgenommen, deren Vorsitzender/ Vorsitzende in der Regel der jeweilige Dekan/die jeweilige Dekanin ist.

(2) Die Fachbereichsausschüsse für Magisterprüfungen entscheiden insbesondere über die jeweiligen fachspezifischen Anforderungen, soweit nach dem Anhang, Teil II bis IV, Ausnahmen zulässig sind. Der Gemeinsame Prüfungsausschuss wird davon schriftlich unterrichtet.

(3) Es gilt § 6 Abs. 10 und 11 entsprechend.



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§ 8 - Prüfer/innen und Beisitzer/innen

(1) Der Vorsitzende/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses bestellt unter Beachtung von Abs. 2 die Prüfer/Prüferinnen und die Beisitzer/ Beisitzerinnen.

(2) Zur Abnahme der Prüfungen sind Professoren/innen, Hochschuldozenten/innen, entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professoren/innen, Privatdozenten/innen, außerplanmäßige Professoren /innen, Honorarprofessoren/innen, Oberassistenten/innen sowie wissenschaftliche und künstlerische Assistenten/innen der Johann Wolfgang Goethe-Universität, soweit sie Aufgaben nach § 41 Abs. 1 Satz 3 des Universitätsgesetzes wahrnehmen, befugt. In besonders begründeten Ausnahmefällen können auch auswärtige Prüfer/innen als Gutachter/innen für die Magisterhausarbeit hinzugezogen werden. Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter/innen, soweit sie Aufgaben nach § 45 Abs. 1 Satz 2 des Universitätsgesetzes wahrnehmen, Lehrbeauftragte sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben dürfen nur dann im Rahmen der vorhandenen Kapazität zur Abnahme von Prüfungen herangezogen werden, wenn dies zur Gewährleistung eines geordneten Prüfungsbetriebes erforderlich ist. Sollen Prüfer/innen nach Satz 3 bestellt werden, muss die Bestellung einvernehmlich mit dem/der Dekan/in des zuständigen Fachbereichs erfolgen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.

(3) Die Prüferinnen und Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer für die Fachprüfungen in Musikpädagogik sowie die Gutachterinnen und Gutachter für die Magisterhausarbeit in Musikpädagogik werden in entsprechender Anwendung der Absätze 1 und 2 im Einvernehmen mit dem Fachbereich 2 der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bestellt.

(4) Der/die Kandidat/in kann für die Magisterhausarbeit den/die Gutachter/in, für die Klausuren und die mündlichen Prüfungen die Prüfer/innen vorschlagen; ein Rechtsanspruch auf Bestellung bestimmter Prüfer/innen besteht nicht.

(5) Der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass dem/der Kandidaten/in die Namen der Prüfer/innen rechtzeitig, in der Regel 8 Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt sind.

(6) Der/die Beisitzer/in muss die Qualifikation eines/einer Prüfers/in gemäß Abs. 2 haben.

(7) Es gilt § 6 Abs. 10 entsprechend.



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§ 9 - Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen

(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in denselben Fächern des Magisterstudienganges an einer deutschen Universität oder gleichgestellten deutschen Hochschulen erbracht wurden, werden angerechnet. Dasselbe gilt für Zwischenprüfungen. Soweit die Zwischenprüfung Fachgebiete nicht enthält, die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Gegenstand einer Zwischenprüfung, nicht aber der Magisterprüfung sind, ist eine Anerkennung mit Auflagen möglich. Die Anrechnung von Teilen der Magisterzwischenprüfung oder Magisterprüfung um mehr als die Hälfte der Fachprüfungen ist ausgeschlossen.

(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in anderen Fächern des Magisterstudienganges oder in anderen Studiengängen werden angerechnet, soweit sie gleichwertig sind. Gleichwertigkeit ist gegeben, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen des entsprechenden Faches an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im wesentlichen entsprechen. Bei der Feststellung der Gleichwertigkeit ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden. Satz 3 von Abs. 1 gilt entsprechend.

(3) Für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend; Abs. 2 gilt außerdem für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen an anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien sowie an Fach- und Ingenieurschulen und Hochschulen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

(4) Werden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten - soweit die Notensysteme vergleichbar sind - im Zeugnis zu kennzeichnen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Die angerechneten Studien- und Prüfungsleistungen werden mit dem Hinweis auf die Herkunft versehen.

(5) Der Antrag auf Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen gem. Abs. 1-3 ist unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen an die/ den Vorsitzende/n des Gemeinsamen Prüfungsausschusses zu richten. Der/die Vorsitzende entscheidet im Einvernehmen mit dem/der Fachvertreter/in über die Anrechnung; in Zweifelsfällen setzt er/sie sich mit dem/der jeweiligen Fachbereichsbeauftragten bzw. dem/der Vorsitzenden des Fachbereichsausschusses für Magisterprüfungen ins Benehmen.

(6) Die Absätze 1 bis 5 finden für die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen für das Magister-Hauptfach und das Magister-Nebenfach Musikpädagogik ebenfalls Anwendung.





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§ 10 - Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß

(1) Eine zu erbringende Prüfungsleistung wird mit "nicht ausreichend" (5) bewertet, wenn der/die Kandidat/in zu einem Prüfungstermin ohne triftige Gründe nicht erscheint oder wenn er/ sie nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgesehenen Bearbeitungszeit erbracht wird.

(2) Die für das Versäumnis oder den Rücktritt geltend gemachten Gründe müssen dem/der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit des Kandidaten ist ein amtsärztliches Attest vorzulegen. Werden die Gründe anerkannt, so wird zur Fortsetzung der Prüfung ein neuer Prüfungstermin festgesetzt. Die vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen.

(3) Versucht der/die Kandidat/in, das Ergebnis seiner/ihrer Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die betreffende Prüfungsleistung mit "nicht ausreichend" (5) bewertet. Die Entscheidung trifft der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. Der Besitz nicht zugelassener Hilfsmittel gilt als Täuschungsversuch.

(4) Stört der/die Kandidat/in den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung, kann er/sie vom jeweiligen Prüfer/in oder Aufsichtsführenden von der weiteren Teilnahme an diesem Prüfungsabschnitt ausgeschlossen werden; die betreffende Prüfungsleistung wird mit "nicht ausreichend" (5) bewertet. Der/die Kandidat/in kann verlangen, dass eine nach Abs. 3 oder Abs. 4 Satz 1 getroffene Entscheidung vom Gemeinsamen Prüfungsausschuss überprüft wird. Ein solcher Antrag ist innerhalb von einer Woche zu stellen. Bei besonders schwerem Ordnungsverstoß kann der/ die Kandidat/in durch Beschluss des Gemeinsamen Prüfungsausschusses vom weiteren Prüfungsverfahren ausgeschlossen werden. Die Prüfung gilt dann als insgesamt nicht bestanden.

(5) Entscheidungen nach den Absätzen 3 und 4 sind dem/der Kandidaten/Kandidatin unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Vor der Entscheidung ist dem/der Kandidaten/Kandidatin Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu geben.



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§ 11- Prüfungsregelung für Schwerbehinderte

(1) Macht ein/e Kandidat/in durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass er/sie wegen länger andauernder Krankheit oder ständiger körperlicher Behinderungen nicht in der Lage ist, die Prüfung ganz oder teilweise in der vorliegenden Form abzulegen, so hat der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses zu gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen.

(2) Regelungen gemäß Abs. 1 werden nur auf schriftlichen Antrag getroffen. Der Antrag ist der Meldung zur Prüfung beizufügen. Über den Antrag entscheidet der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses.

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Letzte Änderung: 07.06.10 13:15 Diese Seite drucken
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