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Inhalte Prüfungsordnung Magister - III. Magisterprüfung:

§ 17 - Art und Umfang der Prüfung
§ 18 - Zulassungsvorraussetzungen
§ 19 - Zulassungsverfahren
§ 20 - Magisterhausarbeit
§ 21 - Annahme und Bewertung der Magisterhausarbeit
§ 22 - Klausurarbeiten
§ 23 - Mündliche Prüfung
§ 24 - Bewertung der Prüfungsleistungen
§ 25 - Wiederholung der Magisterprüfung
§ 26 - Bescheinigung über die Magisterprüfung
§ 27 - Magisterurkunde
§ 28 - Zusatzfächer


§ 17 - Art und Umfang der Prüfung

(1) Die Magisterprüfung besteht aus folgenden Prüfungsteilen:

1. einer schriftlichen Hausarbeit in einem Hauptfach;

2. je einer Klausur in den beiden Hauptfächern bzw. in einem Hauptfach und zwei Nebenfäcern. Die Dauer einer Klausur beträgt vier Stunden; setzt sich das zweite Hauptfach aus zwei Schwerpunkten zusammen, so ist in der Regel je eine vierstündige Klausur in beiden Schwerpunkten zu schreiben. Ausnahmen werden im Anhang V geregelt.

3. mündlichen Prüfungen im Hauptfach von einer Stunde und den beiden Nebenfächern von jeweils einer halben Stunde bzw. im ersten und zweiten Hauptfach von je einer Stunde.

4. im Fach Sportwissenschaften findet im sportpraktischen Prüfungsteil eine studienbegleitende Prüfung gem. den Regelungen des Anhangs V statt.

5. im Fach Musikpädagogik findet im fachpraktischen Prüfungsteil eine studienbegleitende Prüfung gemäß den Regelungen des Anhangs V statt.

(2) Der Prüfungsstoff soll nach Möglichkeit durch die Bildung von Prüfungsschwerpunkten konzentriert werden, in denen das Verständnis des/der Kandidaten/in für die größeren Zusammenhänge sowie spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse exemplarisch geprüft werden können.

(3) Die Frist zwischen der Zulassung zur Prüfung und dem Beginn der mündlichen Prüfung soll in der Regel elf Monate nicht überschreiten.



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§ 18 - Zulassungsvoraussetzungen

Zur Magisterprüfung wird zugelassen, wer

1. ein ordnungsgemäßes Magisterstudium entsprechend den einschlägigen Studienordnungen absolviert hat. Liegt keine Studienordnung vor, dann ist ein ordnungsgemäßes Studium durch Vorlage von je 8 benoteten bzw. qualifizierten Leistungsscheinen und je 64 bis 72 belegten Semesterwochenstunden für Hauptfächer bzw. je 4 benoteten bzw. qualifizierten Leistungsscheinen und je 32 bis 36 belegten Semesterwochenstunden für Nebenfächer nachzuweisen. Ein Hauptfach muss mindestens 8 Semester, ein Nebenfach mindestens 4 Semester studiert werden. Der/die Bewerber/in muss zwei Fachsemester an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert haben und zur Zeit der Bewerbung immatrikuliert sein. Die Regelung nach § 5 Abs. 2 bleibt unberührt;

2. die Magisterzwischenprüfung an einer wissenschaftlichen Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland bestanden oder einer gemäß § 9 Abs. 3 als gleichwertig anerkannte Prüfungsleistung erbracht hat und die gegebenenfalls geforderten ausreichenden Sprachkenntnisse nach Maßgabe des Anhangs, Teil IV, nachweist, soweit der Nachweis nicht bereits durch die Zwischenprüfung erfolgt ist;

3. die Prüfungsgebühr bezahlt hat.



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§ 19 - Zulassungsverfahren

(1) Der Antrag auf Zulassung zur Magisterprüfung ist schriftlich bei dem/der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses zu den festgesetzten Terminen zu stellen. Die Anmeldeformulare sind im Prüfungsamt erhältlich. Im Zulassungsantrag hat der/ die Kandidat/in die Fächer, in denen er/sie die Magisterprüfung ablegen will, anzugeben und Haupt- und Nebenfächer zu bezeichnen.

Dem Antrag sind beizufügen:

1. Die Nachweise über das Vorliegen der in § 18 und gegebenenfalls in § 3 Abs. 2 genannten Zulassungsvoraussetzungen;

2. ein in deutscher Sprache abgefasster Lebenslauf mit Lichtbild;

3. das Studienbuch oder entsprechende Belege;

4. eine Erklärung darüber, ob der/die Kandidat/in bereits eine Magisterprüfung endgültig nicht bestanden hat oder sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet;

5. eine Erklärung darüber, dass dem/der Kandidaten/in die Prüfungsordnung bekannt ist;

6. etwaige wissenschaftliche Veröffentlichungen;

7. Vorschläge bezüglich der Gutachter/innen für die schriftliche Hausarbeit und der Prüfer für die Klausuren und die mündlichen Prüfungen.

(2) Kann ein/e Bewerber/in ohne Verschulden die erforderlichen Unterlagen gemäß Abs. 1 nicht in der vorgeschriebenen Weise beibringen, so kann der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses ihm/ihr gestatten, die Nachweise auf andere Art zu führen.

(3) Über die Zulassung entscheidet der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. Die Entscheidung ist dem/der Bewerber/in mitzuteilen.

(4) Die Zulassung muss abgelehnt werden, wenn

1. die nach § 19 Abs. (1) erforderlichen Unterlagen unvollständig sind und die genannten Voraussetzungen nicht erfüllt werden; oder

2. der/die Kandidat/in die Magisterprüfung in einem oder mehreren der gewählten Fächer an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes endgültig nicht bestanden hat; oder

3. der/die Kandidat/in den Prüfungsanspruch durch Versäumen einer Wiederholungsfrist (§ 25Abs.4) verloren hat; oder

4. der/die Bewerber/in den deutschen Grad eines Magister Artium/einer Magistra Artium bereits besitzt; oder

5. der/die Kandidat/in eine nach dem Anhang, Teil II, nicht vorgesehene und nicht zugelassene Fächerkombination gewählt hat. Die Regelung nach § 3 Abs. 2 bleibt unberührt.

(5) Wird auf Nichtzulassung erkannt, so ist dies dem/der Bewerber/ in vom/von der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung schriftlich mitzuteilen.



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§ 20 - Magisterhausarbeit

(1) Die Magisterhausarbeit bildet den ersten Teil der Magisterprüfung. Das Hauptfach, in dem die Magisterhausarbeit geschrieben wird (1. Hauptfach), darf nur aus dem Bereich der folgenden geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachbereiche gewählt werden: Gesellschaftswissenschaften (3), Erziehungswissenschaften (4), Psychologie und Sportwissenschaften (5), Evangelische Theologie (6), Katholische Theologie (7), Philosophie und Geschichtswissenschaften (8), Sprach- und Kulturwissenschaften (9) und Neuere Philologien (10). Als 1. Hauptfach kann auch das in die Zuständigkeit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst fallende Fach Musikpädagogik gewählt werden. Der/die Kandidat/in soll in der Magisterhausarbeit nachweisen, dass er/sie imstande ist, ein Problem selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses beauftragt den/ die Betreuer/in der Magisterhausarbeit, der/die ein/e prüfungsberechtigte/r Vertreter/ in im Sinne des § 8 Abs. 2 Satz 1 des betreffenden Faches sein muss, nach Anhörung des/der Bewerbers/in das Thema zu stellen. Thema und Ausgabedatum werden dem Gemeinsamen Prüfungsausschuss von dem/der Themensteller/in schriftlich mitgeteilt. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu machen.

(2) Die Frist für die Anfertigung der Magisterhausarbeit ab Zeitpunkt der Vergabe beträgt sechs Monate. Das Thema und die Aufgabenstellung der Magisterhausarbeit müssen so lauten, dass die zur Bearbeitung vorgesehene Zeit eingehalten werden kann. Auf begründeten Antrag kann der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit bis zu zwei Monate verlängern. Das Thema der Magisterhausarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate nach Rücksprache mit dem/der Betreuer/in zurückgegeben werden.

(3) Die Hausarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. In Ausnahmefällen kann auf Antrag des/der Kandidaten/in und nach Anhörung des/der Betreuers/in die Arbeit auch in einer anderen Sprache geschrieben werden. Ist die Arbeit in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten. Über Ausnahmen entscheidet der Ausschuss für Magisterprüfungen des zuständigen Fachbereichs.

(4) Mit der Hausarbeit ist eine Versicherung abzugeben, dass der/ die Bewerber/in sie selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt hat. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen durch Angabe der Quellen kenntlich gemacht werden. Bei der Ablieferung von Zeichnungen, Skizzen, Plänen und bildlichen Darstellungen ist außerdem anzugeben, ob sie selbständig oder nach eigenen Angaben durch andere ausgeführt oder von anderen übernommen worden sind. Diese Versicherung ist hinter dem Lebenslauf in den Text der Hausarbeit einzubinden.

(5) Die Hausarbeit ist maschinengeschrieben in vier gebundenen und paginierten Exemplaren einzureichen. Am Schluss ist ein kurzer Lebenslauf anzufügen, aus dem der Bildungsgang des/der Bewerbers/in zu ersehen ist. Zeichnungen, Skizzen, Pläne und bildliche Darstellungen brauchen im Original nur in einem Exemplar abgegeben zu werden; die restlichen Exemplare können Kopien beinhalten. Von den eingereichten Exemplaren erhält je eines der Gemeinsame Prüfungsausschuss, der zuständige Fachbereich und die Gutachter/innen.

(6) Im Fach Kunstpädagogik kann gem. Anhang V eine künstlerisch-praktische Magisterhausarbeit erstellt werden.



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§ 21- Annahme und Bewertung der Magisterhausarbeit

(1)Die Magisterhausarbeit ist fristgerecht bei der oder dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses (Geschäftsstelle der Philosophischen Promotionskommission) einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Wird die Magisterhausarbeit nicht fristgerecht abgeliefert, gilt sie als mit "nicht ausreichend" (5) bewertet.

(2) Der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses lässt die Magisterhausarbeit dem/ der ersten und zweiten Prüfer/in gleichzeitig zukommen. Der/die Prüfer/in der/die das Thema der Arbeit vergeben hat, erstattet ein schriftliches Gutachten, das mit einer Benotung gemäß § 24 schließt. Das Gutachten soll spätestens fünf Wochen nach dem Tage, an dem er/ sie die Arbeit erhalten hat, an den/die zweite/n Prüfer/in (§ 8 Abs. 2 Satz 1) weitergeleitet werden. Der/die zweite Prüfer/Prüferin kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens des/der ersten Prüfers/in beschränken. Bei abweichender Bewertung legt er/sie ein eigenes Gutachten vor. Er/sie leitet die Arbeit und die beiden Gutachten innerhalb von drei Wochen weiter an den/die Vorsitzende/n des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. Stimmen die Beurteilungen der Gutachter/innen überein, so ist dies die Note der Magisterhausarbeit. Bei nicht übereinstimmenden Beurteilungen errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Beurteilungen. Falls ein Prüfungsfach nur von einem/einer Prüfungsberechtigten an der Johann Wolfgang Goethe- Universität beziehungsweise der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst vertreten wird, was von dem/der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses festzustellen ist, so beurteilt diese/r Prüfungsberechtigte die Magisterhausarbeit allein. In Ausnahmefällen kann der Gemeinsame Prüfungsausschuss eine/n weitere/n, auch auswärtige/n Gutachter/in hinzuziehen.

(3) Eine mit der Note "nicht ausreichend" (5) bewertete Magisterhausarbeit schließt die Zulassung zu den weiteren Prüfungsteilen aus. Die Magisterprüfung ist in diesem Fall nicht bestanden.



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§ 22 - Klausurarbeiten

(1) In den Klausurarbeiten soll der/die Kandidat/in nachweisen, dass er/sie in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln ein Problem mit den geläufigen Methoden seiner/ihrer Fächer erkennen und Wege zu einer Lösung finden kann.

(2) Für eine Klausurarbeit sind jeweils zwei Themen zur Wahl anzubieten; bei Textinterpretation ist ein Thema zu stellen. Themenüberschneidungen mit anderen Prüfungsteilen sind zu vermeiden. Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit beträgt 4 Stunden. Die Klausur wird von Beauftragten des/der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses beaufsichtigt.

(3) Die Klausurarbeiten werden von den Prüfern/innen nach Maßgabe von § 24 begutachtet und bewertet.

(4) Wird eine Klausurarbeit als "nicht ausreichend" (5) bewertet, so kann sie durch eine mindestens befriedigende Leistung in der mündlichen Prüfung des betreffenden Faches ausgeglichen werden.



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§ 23 - Mündliche Prüfung

(1) Prüfer/in im Hauptfach bzw. 1. Hauptfach ist der/die Erstgutachter/in der Hausarbeit. Die Prüfung im Hauptfach wird in der Regel von einem/einer Prüfer/in abgenommen. Nur dann, wenn im Anhang (Teil I) für das Hauptfach zwei Schwerpunkte obligatorisch sind, ist die Prüfung von zwei Prüfern/innen in zwei in der Regel halbstündigen Teilen abzunehmen; sie kann auch im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Prüfern/innen und Bewerber/in in Form eines einstündigen Prüfungsgesprächs mit zwei Prüfern/innen stattfinden.

(2) Über die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung wird in jedem Fach ein Protokoll angefertigt, dass von den Prüfern/innen und dem/der Beisitzer/in bzw. den Beisitzern/innen zu unterzeichnen ist. Themenüberschneidungen mit anderen Prüfungsteilen sind zu vermeiden.
Die Beurteilung erfolgt nach den in § 24 aufgeführten Prädikaten. Der/die Prüfer/innen setzt/setzen die Note nach Beratung mit dem/der Beisitzer/in fest. Das Ergebnis der einzelnen Prüfungen ist dem/der Kandidaten/in im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zugeben.

(3) Studierende, die sich zu einem späteren Prüfungstermin der gleichen Prüfung unterziehen wollen, können mit Zustimmung des/der Kandidaten/in als Zuhörer/in zugelassen werden. Die Zulassung der Zuhörer/innen erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.



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§ 24 - Bewertung der Prüfungsleistungen

(1) Für die Bewertung der Prüfungsleistung findet § 14 Abs. 1 bis 3 Anwendung. Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können Zwischenwerte durch Erniedrigen oder Erhöhen der einzelnen Note um 0,3 gebildet werden; die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.

(2) Die Fachnoten je Prüfungsfach errechnen sich aus dem Durchschnitt der Prüfungsleistungen in Klausuren und mündlicher Prüfung. Die Fachnoten in den Fächern Musikpädagogik und Sportwissenschaften errechnen sich aus dem Durchschnitt der Prüfungsleistungen in Klausur, mündlicher Prüfung und studienbeglei­tender Prüfung gemäß den Regelungen des Anhangs V.

(3) Eine Teilgebietsprüfung (Schwerpunkte) ist bestanden, wenn die Teilgebietsnote mindestens "ausreichend" (4,0) ist. Besteht eine Teilgebietsprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen, errechnet sich die Teilgebietsnote aus dem Durchschnitt der Note der einzelnen Prüfungsleistungen.

(4) Der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses ermittelt die Gesamtnote. Das Hauptfach bzw. die Hauptfächer werden doppelt gewertet. Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den Fachnoten der Prüfungsfächer und der ebenfalls doppelt gewerteten Note der Hausarbeit. Im Zeugnis werden neben der Gesamtnote die Einzelnoten der Prüfungsfächer und der Haus
arbeit genannt.

(5) Bei Mittelung gem. Abs. 2, 3 und 4 ist wie folgt zu verfahren:

Bei einem Durchschnitt bis 1,5 = sehr gut

Bei einem Durchschnitt über 1,5 bis 2,5 = gut

Bei einem Durchschnitt über 2,5 bis 3,5 = befriedigend

Bei einem Durchschnitt über 3,5 bis 4,0 = ausreichend

Bei einem Durchschnitt über 4,0 = nicht ausreichend

Die Ziffern sind nur als Berechnungsgrundlage zu betrachten; sie erscheinen nicht in der Urkunde.

(6) Bei der Bildung der Gesamtnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

(7) Die Prüfung ist nur bestanden, wenn die Note in jedem Prüfungsteil (§ 17 Abs. 1) - mit Ausnahme der Klausurarbeit (§ 22 Abs. 4) - mindestens "ausreichend" (bis 4,0) lautet.

(8) Wenn alle Einzelleistungen mit der Note "sehr gut" bewertet sind, wird das Gesamturteil "Mit Auszeichnung bestanden" erteilt.



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§ 25 - Wiederholung der Magisterprüfung

(1) Ist die Hausarbeit mit der Note "nicht ausreichend" bewertet worden, oder ist sie nicht fristgerecht abgeliefert worden, so ist dem/der Kandidaten/in auf Antrag, der innerhalb der Anmeldefristen einzureichen ist, ein neues Thema zu stellen; § 20 gilt entsprechend. Eine Rückgabe des Themas gemäß § 20 Abs. 2 ist in der Regel nur zulässig, wenn der/die Kandidat/in bei der Anfertigung seiner/ihrer ersten Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hatte. Wird auch die zweite Hausarbeit mit "nicht ausreichend" bewertet, so ist die Magisterprüfung endgültig nicht bestanden.

(2) Die Prüfung kann jeweils in den Fächern, in denen sie nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt, innerhalb eines Jahres einmal wiederholt werden. Die sportpraktischen Prüfungsleistungen können zweimal wiederholt werden. Der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses genehmigt in begründeten Ausnahmefällen innerhalb eines weiteren Jahres die Zulassung zu einer weiteren Wiederholung. Ist auch die zweite Wiederholungsprüfung nicht bestanden, so ist die Magisterprüfung endgültig nicht bestanden.

(3) Eine mit mindestens „ausreichend“ bewertete Hausarbeit wird für die Wiederholungsprüfung anerkannt.

(4) Versäumt der/die Kandidat/in, sich innerhalb von einem Jahr nach dem fehlgeschlagenen Versuch oder - bei Nichtbestehen mehrerer Fachprüfungen - nach der letzten nicht bestandenen Fachprüfung zur Wiederholungsprüfung zu melden, verliert er/ sie den Prüfungsanspruch, es sei denn, er/sie weist nach, dass er/sie das Versäumnis dieser Fristen nicht zu vertreten hat. Die erforderlichen Feststellungen trifft der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach Anhörung des zuständigen Fachbereichsausschusses für Magisterprüfungen. Der bevorstehende Verlust des Prüfungsanspruchs ist dem/der Kandidaten/in mit einer Rechtsmittelbelehrung mitzuteilen.



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§ 26 - Bescheinigung über die Magisterprüfung

(1) Bei bestandener Magisterprüfung wird eine Eintragung (Stempel) in das Studienbuch vorgenommen. Diese Eintragung enthält nur die Gesamtnote sowie das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist, und wird von einem/einer Beauftragten des/der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses abgezeichnet.

(2) Ist die Magisterprüfung nicht bestanden oder gilt sie als nicht bestanden, erteilt der/die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses dem/der Kandidaten/in hierüber einen schriftlichen Bescheid, der auch darüber Auskunft gibt, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang und innerhalb welcher Frist die Magisterprüfung wiederholt werden kann.

(3) Der Bescheid über die nicht bestandene Magisterprüfung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(4) Hat der/die Kandidat/in die Magisterprüfung nicht bestanden, wird ihm/ihr auf Antrag gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die zur Magisterprüfung noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Magisterprüfung nicht bestanden ist.



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§ 27 - Magisterurkunde

(1) Dem/der Kandidaten/in wird bei bestandener Magisterprüfung möglichst innerhalb von 6 Wochen eine Magisterurkunde mit dem Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist, ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Magistergrades gemäß § 2 beurkundet.

(2) Die Urkunde enthält: die Prüfungsfächer und deren Fachnoten sowie das Thema der Hausarbeit und deren Benotung.War das Hauptfach oder Nebenfach Musikpädagogik Teil der Magisterprüfung, enthält die Urkunde den Hinweis, dass das Hauptfach beziehungsweise das Nebenfach Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst absolviert worden ist.

(3) Die Magisterurkunde wird vom/von der Dekan/in des für das Hauptfach bzw. 1. Hauptfach zuständigen Fachbereichs unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main versehen. War Musikpädagogik als 1. Hauptfach Teil der Magisterprüfung, wird die Magisterurkunde von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereichs 2 der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der oder dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie dem Siegel der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main versehen.





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§ 28 - Zusatzfächer

(1) Mit oder nach Bestehen der Magisterprüfung kann sich der/die Kandidat/in in weiteren als den vorgeschriebenen Fächern einer Prüfung unterziehen (Zusatzfächer).

(2) Für das Zusatzfach gelten die Anforderungen, die an ein Hauptfach zu stellen sind (ohne Magisterhausarbeit).

(3) Das Ergebnis der Prüfung in diesem Fach bzw. in diesen Fächern wird auf Antrag des/der Kanndidaten/in in einen Anhang zum Zeugnis aufgenommen, hat jedoch auf die Gesamtnote keinen Einfluss.

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Letzte Änderung: 07.06.10 13:17 Diese Seite drucken
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