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III. Zulassungsverfahren, Umfang und Art der Zwischenprüfung und Magisterprüfung
§ 27 - Zulassung zur Magisterprüfung
§ 28 - Entscheidung über die Zulassung zur Magisterprüfung
§ 29 - Umfang der Zwischenprüfung und Magisterprüfung
§ 30 - Magisterarbeit
§ 31 - Annahme und Bewertung der Magisterarbeit


§ 27 - Zulassung zur Magisterprüfung

(1) Die Zulassung zur Magisterprüfung im Prüfungsfach (Haupt- oder Nebenfach) ist rechtzeitig - spätestens 2 Wochen - vor der ersten Prüfungsleistung gemäß Abs.2 beim Gemeinsamen Prüfungsausschuss zu beantragen. Zur Magisterprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung

1. im Magisterstudiengang an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;

2. den Prüfungsanspruch im Prüfungsfach mit dem Überschreiten der Fristen für die Meldung zur oder die Ablegung der Zwischenprüfung bzw. Magisterprüfung im Prüfungsfach nicht verloren hat.

(2) Der Antrag auf Zulassung zur Magisterprüfung ist schriftlich an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses zu stellen.

Dem Antrag sind beizufügen:

1. ggf. Nachweise der nach den Modulbeschreibungen bzw. Studienplänen geforderten Fremdsprachenkenntnisse (Fachspezifische Bestimmungen Teile III b und IV b); § 28 Abs. 3 bleibt unberührt.

2. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits eine Zwischen- oder Magisterprüfung in demselben Prüfungsfach endgültig nicht bestanden oder seinen oder ihren Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet.


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§ 28 - Entscheidung über die Zulassung zur Magisterprüfung

(1) Über die Zulassung entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.

(2) Die Zulassung darf nur versagt werden, wenn die in § 27 Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach § 27 Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Zwischen- oder die Magisterprüfung im Prüfungsfach endgültig nicht bestanden hat oder sich in dem Prüfungsfach in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren befindet oder den Prüfungsanspruch verloren hat.

(3) Die geforderten Sprachnachweise nach § 27 Abs. 2 Ziff. 1 müssen spätestens nach Abschluss der letzten Prüfungsleistung der Zwischenprüfung beim Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses vorgelegt werden, sofern nicht in den Fachspezifischen Bestimmungen andere Regelungen getroffen sind. Andernfalls ist die Zwischenprüfung in dem jeweiligen Prüfungsfach nicht abgeschlossen.


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§ 29 - Umfang der Zwischenprüfung und Magisterprüfung

(1) Die Zwischenprüfung und Magisterprüfung setzt sich zusammen aus den Modulprüfungen bzw. Modulteilprüfungen der gemäß den Fachspezifischen Bestimmungen Teile III und IV zugehörigen Modulen (Pflichtmodule und/ oder Wahlpflichtmodule)

(2) Im Hauptfach wird eine Magisterarbeit gem. § 30 erstellt.

(3) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen nach Abs.1 kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben (z.B. UnivIS, Internet).



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§ 30 - Magisterarbeit

(1) Die Magisterarbeit wird im Hauptfach, bei Fächerkombination mit 2 Hauptfächern in einem der gewählten Hauptfächer, geschrieben. Der oder die Studierende soll in der Magisterarbeit nachweisen, dass er oder sie imstande ist, eine Fragestellung des Hauptfaches selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen.

(2) Die Zulassung zur Magisterarbeit kann beantragen, wer mindestens 90 CP im Hauptfach des Magisterstudienganges erworben hat, sofern nicht in den Fachspezifischen Bestimmungen Teil III e andere Regelungen getroffen sind.

(3) Die Ausgabe des Themas der Magisterarbeit ist bei dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach erfolgreichem Abschluss der geforderten Modulprüfungen im Hauptfach, in dem er die Magisterarbeit anfertigt, zu beantragen.

(4) Der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses bestellt unter der Berücksichtigung des Vorschlags des Studierenden den Betreuer oder die Betreuerin, der oder die das Thema der Magisterarbeit nach Anhörung des Studierenden stellt, sowie den Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin. Bei interdisziplinärer Themenstellung kann der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einen Prüfungsberechtigten oder eine Prüfungsberechtigte aus einem anderen Prüfungsfach bestellen. Thema und Ausgabedatum werden durch den oder die Betreuende dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt. Der Zeitpunkt der Ausgabe des Themas ist aktenkundig zu machen.

(5) Betreuer können sein: Professoren, Professorinnen, Juniorprofessoren, Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten, Hochschuldozentinnen, außerplanmäßige Professoren oder Professorinnen, Privatdozenten, Privatdozentinnen. Professoren oder Professorinnen, die aus dem aktiven Dienst der Johann Wolfgang Goethe- Universität ausgeschieden sind oder an eine andere Universität berufen worden sind, können in der Regel bis zu einem Jahr nach ihrem Ausscheiden aus der Johann Wolfgang Goethe -Universität die Magisterarbeit weiter betreuen. Für Zweitgutachter und Zweitgutachterinnen gilt § 14 Abs. 1. Bei besonderem Bedarf kann auf Antrag des Direktoriums eines Instituts im Einvernehmen mit dem Fachbereichrat die Betreuungsbefugnis auf wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgedehnt werden. §12 Abs. 7 Ziff. 4 bleibt davon unberührt.

(6) Die Frist für die Anfertigung der Magisterarbeit ab Zeitpunkt der Vergabe beträgt sechs Monate. Das Thema und die Aufgabenstellung der Magisterarbeit müssen so lauten, dass die zur Bearbeitung vorgesehene Zeit eingehalten werden kann. Wird die Magisterarbeit aus triftigen Gründen länger als 8 Wochen unterbrochen (z.B. Prüfungsunfähigkeit), ist ein neues Thema zu stellen. Die Bearbeitungszeit muss durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit dem Betreuer oder der Betreuerin auf Antrag des Prüflings bis zu zwei Monate verlängert werden, wenn Gründe vorliegen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat. Das Thema der Magisterarbeit kann einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate nach Rücksprache mit dem Betreuer oder der Betreuerin zurückgegeben werden. Wird das Thema zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben, ist die Magisterarbeit nicht bestanden.

(7) Die Magisterarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. In Ausnahmefällen kann auf Antrag des Studierenden die Arbeit auch in einer Fremdsprache geschrieben werden. Ist die Arbeit in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten. Über den Antrag entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach Anhörung des Betreuers oder der Betreuerin.

(8) Die Magisterarbeit kann auf Antrag in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des einzelnen Prüflings aufgrund der Angabe von Abschnitten und Seitenzahlen eine eindeutige Abgrenzung ermöglicht, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Absatz 1 erfüllt. Über den Antrag entscheidet der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses nach Anhörung des Betreuers oder der Betreuerin.

(9) Mit der Magisterarbeit ist eine Versicherung abzugeben, dass der oder die Studierende die Magisterarbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt hat. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen durch Angabe der Quellen kenntlich gemacht werden. Bei der Ablieferung von Zeichnungen, Skizzen, Plänen und bildlichen Darstellungen ist außerdem anzugeben, ob sie selbstständig oder nach eigenen Angaben durch andere ausgeführt oder von anderen übernommen worden sind. Diese Versicherung ist in die Magisterarbeit einzubinden.

(10) Die Magisterarbeit ist maschinengeschrieben in vier gebundenen und paginierten Exemplaren einzureichen. Zeichnungen, Skizzen, Pläne und bildliche Darstellungen brauchen im Original nur in zwei Exemplaren abgegeben zu werden; die restlichen Exemplare können Kopien beinhalten. Von den eingereichten Exemplaren erhalten je eines der Gemeinsame Prüfungsausschuss, die zuständige Bibliothek (mit Einverständnis des Prüflings) und die Gutachter.


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§ 31 - Annahme und Bewertung der Magisterarbeit

(1) Die Magisterarbeit ist fristgerecht im Prüfungsamt abzugeben; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Im Falle des Postwegs ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Magisterarbeit nicht fristgerecht abgeliefert, wird sie mit "nicht bestanden (5,0)" gewertet.

(2) Der Betreuer oder die Betreuerin der oder die das Thema der Arbeit vergeben hat, erstattet ein Gutachten zur Magisterarbeit, das mit einer Benotung gemäß § 23 Abs. 1 und Abs. 2 schließt. Das Gutachten soll spätestens fünf Wochen nach dem Tage, an dem er oder sie die Arbeit erhalten hat, an den zweiten bestellten Gutachter oder die zweite bestellte Gutachterin weitergeleitet werden. Stimmen die beiden Bewertungen überein kann sich der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin auf Mitzeichnung beschränken. Bei abweichender Bewertung legt er oder sie ein eigenes Gutachten vor. Der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin leitet die beiden Gutachten innerhalb von drei Wochen an das Prüfungsamt weiter. Stimmen die Beurteilungen der Gutachten überein, so ist dies die Note der Magisterarbeit. Bei nicht übereinstimmenden Beurteilungen errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Beurteilungen gemäß § 23 Abs. 3. Falls das Prüfungsfach, in dem die Magisterarbeit angefertigt wird, nur von einem oder einer Prüfungsberechtigten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten wird, was von dem oder der Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses festzustellen ist, so beurteilt dieser oder diese Prüfungsberechtigte die Magisterarbeit allein.

(3) Wird die Magisterarbeit von einem der beiden Prüfenden mit "nicht ausreichend" (5,0) beurteilt, bestellt der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses einen dritten Gutachter oder eine dritte Gutachterin nach Maßgabe von § 14 Abs. 1. Sind zwei Beurteilungen "nicht ausreichend" (5,0) ist die Note der Magisterarbeit "nicht ausreichend" (5,0).

(4) Ist die Gesamtnote der Magisterarbeit "nicht ausreichend" (5,0), so erteilt der oder die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses hierüber dem Studierenden einen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung, die auch darüber Auskunft gibt, in welchem Zeitraum die Magisterarbeit wieder angemeldet werden muss (§ 24 Abs. 5).


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Letzte Änderung: 07.06.10 13:35 Diese Seite drucken
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